Di, 12:19 Uhr
07.06.2016
25 Jahre Friedrich-Schiller-Gymnasium Bleicherode
"Strafaufgabe" für Lehrer …
… welcher Schüler wünscht sich das nicht manchmal? An diesem Abend wurde es ein Mal wahr, eine Lehrerin erhielt die schier unlösbare Aufgabe, nicht nur 25 Jahre des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Revue passieren zu lassen, sondern auch die baugeschichtliche Entwicklung des altehrwürdigen Gebäudes zusammenzufassen...
Der zeitliche Rahmen dafür entsprach dem einer Klausur. Also frisch ans Werk!
In der Zwischenzeit begrüßte Herr Englert als Moderator das äußerst zahlreich erschienene Publikum und führte durch das exklusive Programm des Schülerkonzerts, das in der Georgenberghalle des Gymnasiums am 3.6.2016 stattfand. Hier schlug eine Sternstunde der Talente in noch nie gekanntem Ausmaß: So wechselten sich musikalische Hochgenüsse des Chores, der Streicher und Flötenspieler mit den solistischen Auftritten von Alexander Hesse (Klasse 5) am Keyboard, Laurenz Lindner (Klasse 11) mit der Klarinette sowie des Mandolinenduetts, bestehend aus Anna Stietz und Leonie Sterzl, ab.
Weitere beeindruckende Interpretationen bildeten die Darbietungen von Anna-Lena Rumpf am Klavier, Oliver Müller am Cello und Anselma Patzelt auf der Geige. Auch die Mädchen-Band UNDERCOVER konnte die Anwesenden ebenso und doch auf ganz andere Weise begeistern wie das Tänzerpaar Veronique Hinke und Niklas Straube sowie die Tänzerinnen der 11. Klassen. Der Auftritt von Julienne Ernst (Klasse 6) bereitete ebenso Gänsehaut wie der der Vokalgruppe. Einen außergewöhnlichen, weil unerwarteten, Höhepunkt stellte jedoch der Auftritt des Lehrerchores dar, der sich extra zum Jubiläumsanlass gebildet hatte und mit viel Engagement zwei Lieder vorgetragen hat. Es wäre zu wünschen, dass diese künstlerischen Ambitionen des Lehrkörpers beibehalten werden.
Der Förderverein des Gymnasiums nutzte nach einem Empfang zu seinem 20-jährigen Bestehen die Gelegenheit, alle künstlerischen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Talente auszuzeichnen. Die Würdigung des Einsatzes für ihre Schule nahmen die entsprechenden Schüler dankend entgegen.
Doch was war jetzt mit der anfänglich erwähnten Strafaufgabe für die Deutsch-, Russisch-und Ethiklehrerin Frau Bittner? Sie wurde zu aller Zufriedenheit und Belustigung mehr als erfüllt. Wie konnte es auch anders sein: in Form eines Märchens.
In diesem wurden die letzten Jahrzehnte der Schule durch den Auftritt von Zauberern, Ober-Ober-Zauberern, Zaubergehilfen und –lehrlingen dargestellt, welche alle versuchten, ein glückbringendes Schulsystem in einem traumhaften Ambiente zu etablieren. Dabei war nicht nur der zauberhafte Troll Magnus ein dankbarer Zuhörer, sondern auch alle anwesenden Schüler, Eltern und Großeltern. Alle würden sie der Kollegin sicher die Note Eins Plus geben, und dass, obwohl oder gerade, weil sie in einem historischen Outfit - Nylonschürze und Pantoffeln – daherkam, was sicher dem hohen Durchschnittsalter des trotzdem noch sehr agilen Lehrerkollegiums geschuldet war.
Alles in allem waren diese Stunden des künstlerischen Beisammenseins mehr als gelungen und stellten einen außergewöhnlichen Höhepunkt der Schulfestwochen dar, wofür allen Akteuren noch einmal herzlich gedankt sei.
S. Winter
Autor: redDer zeitliche Rahmen dafür entsprach dem einer Klausur. Also frisch ans Werk!
In der Zwischenzeit begrüßte Herr Englert als Moderator das äußerst zahlreich erschienene Publikum und führte durch das exklusive Programm des Schülerkonzerts, das in der Georgenberghalle des Gymnasiums am 3.6.2016 stattfand. Hier schlug eine Sternstunde der Talente in noch nie gekanntem Ausmaß: So wechselten sich musikalische Hochgenüsse des Chores, der Streicher und Flötenspieler mit den solistischen Auftritten von Alexander Hesse (Klasse 5) am Keyboard, Laurenz Lindner (Klasse 11) mit der Klarinette sowie des Mandolinenduetts, bestehend aus Anna Stietz und Leonie Sterzl, ab.
Weitere beeindruckende Interpretationen bildeten die Darbietungen von Anna-Lena Rumpf am Klavier, Oliver Müller am Cello und Anselma Patzelt auf der Geige. Auch die Mädchen-Band UNDERCOVER konnte die Anwesenden ebenso und doch auf ganz andere Weise begeistern wie das Tänzerpaar Veronique Hinke und Niklas Straube sowie die Tänzerinnen der 11. Klassen. Der Auftritt von Julienne Ernst (Klasse 6) bereitete ebenso Gänsehaut wie der der Vokalgruppe. Einen außergewöhnlichen, weil unerwarteten, Höhepunkt stellte jedoch der Auftritt des Lehrerchores dar, der sich extra zum Jubiläumsanlass gebildet hatte und mit viel Engagement zwei Lieder vorgetragen hat. Es wäre zu wünschen, dass diese künstlerischen Ambitionen des Lehrkörpers beibehalten werden.
Der Förderverein des Gymnasiums nutzte nach einem Empfang zu seinem 20-jährigen Bestehen die Gelegenheit, alle künstlerischen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Talente auszuzeichnen. Die Würdigung des Einsatzes für ihre Schule nahmen die entsprechenden Schüler dankend entgegen.
Doch was war jetzt mit der anfänglich erwähnten Strafaufgabe für die Deutsch-, Russisch-und Ethiklehrerin Frau Bittner? Sie wurde zu aller Zufriedenheit und Belustigung mehr als erfüllt. Wie konnte es auch anders sein: in Form eines Märchens.
In diesem wurden die letzten Jahrzehnte der Schule durch den Auftritt von Zauberern, Ober-Ober-Zauberern, Zaubergehilfen und –lehrlingen dargestellt, welche alle versuchten, ein glückbringendes Schulsystem in einem traumhaften Ambiente zu etablieren. Dabei war nicht nur der zauberhafte Troll Magnus ein dankbarer Zuhörer, sondern auch alle anwesenden Schüler, Eltern und Großeltern. Alle würden sie der Kollegin sicher die Note Eins Plus geben, und dass, obwohl oder gerade, weil sie in einem historischen Outfit - Nylonschürze und Pantoffeln – daherkam, was sicher dem hohen Durchschnittsalter des trotzdem noch sehr agilen Lehrerkollegiums geschuldet war.
Alles in allem waren diese Stunden des künstlerischen Beisammenseins mehr als gelungen und stellten einen außergewöhnlichen Höhepunkt der Schulfestwochen dar, wofür allen Akteuren noch einmal herzlich gedankt sei.
S. Winter





