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Di, 12:16 Uhr
07.06.2016
Infoveranstaltung in der Rothleimmühle

Für Menschen mit Demenz

Im Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ lädt das Landratsamt Nordhausen zu einer Informationsveranstaltung zu Frontotemporaler Demenz und zur frühen Alzheimer-Demenz ein...

Frontotemporale Demenz und frühe Alzheimer-Demenz sind zwei spezielle Unterformen der Demenz. Um die Frontotemporale Demenz besser zu verstehen und auch Kontakt zu anderen Betroffenen und ihren Angehörigen zu bekommen, laden der Pflegestützpunkt Nordhausen mit seiner Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz sowie die Alzheimer Gesellschaft Thüringen e. V. zu diesem Vortrag mit Dr. Thomas Jochum aus dem SRH Waldklinikum Gera und einer anschließenden offenen Gesprächsrunde mit Dr. Jochum, Doreen Seidler von der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e. V. und Susanna Riemann-Störr vom Pflegestützpunkt Nordhausen ein.

Die Frontotemporale Demenz (FTD) beginnt häufig vor dem 60. Lebensjahr und ist anders als die Alzheimer-Krankheit vergleichsweise wenig bekannt. Zu Beginn der Erkrankung stehen Veränderungen des Verhaltens, der Persönlichkeit und manchmal der Sprache im Vordergrund. Das Gedächtnis und die Orientierung sind meist noch lange gut erhalten. Häufig kommt es zu Fehldiagnosen und Behandlungsmöglichkeiten sind wenig vorhanden. Professionelle Versorgungsangebote für die noch jungen Erkrankten sind schwer zu finden.

Diese Belastung erfahren auch die Angehörigen, welche einen Menschen mit einer frühen Alzheimer-Demenz pflegen und betreuen.

Die Veranstaltung findet am 22. Juni um 13 Uhr im Jugendgäste- und -bildungshaus Rothleimmühle, Parkallee 2 in Nordhausen statt. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist beim Pflegestützpunkt unter 03631 911 563 möglich.

Der Landkreis Nordhausen ist eine von neun Regionen in Thüringen, die sich am Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des Bundesfamilienministerium beteiligen. Ziel ist es, dass Thema weiter in die Gesellschaft einzubringen und ein breites Hilfsnetzwerk für Betroffene und ihre Angehörigen zu schaffen.
Autor: red

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Kommentare
Real Human
08.06.2016, 10:41 Uhr
Demenzkranke bald geldwerte Versuchstiere?
„Der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Gröhe (CDU) sieht vor, dass Arzneimitteltests an Alzheimer-Kranken und anderen nicht einwilligungsfähigen Erwachsenen grundsätzlich erlaubt sein sollen, wenn diese vor ihrer Erkrankung mit einer Patientenverfügung ihr Einverständnis erklärt haben. Der Bundestag will am Donnerstag über den Entwurf abstimmen.“
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article155959094/Wanka-verteidigt-Medikamententests-an-Demenzkranken.html)

„Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Laumann, hat das Vorhaben von Gesundheitsminister Gröhe verteidigt, die Möglichkeiten für Arzneiversuche an Demenzkranken zu erweitern.
Es sei wichtig, Demenzerkrankungen in der Spätphase erforschen zu können, sagte er im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker gestand aber ein, dass die geplante Regelung ethisch problematisch sei. Deshalb müsse es hohe Schutzmechanismen bei der Zustimmung der Betroffenen geben. - Das Gesetz, das Arzneimittelversuche an Demenzkranken erleichtern soll, sollte ursprünglich morgen im Bundestag verabschiedet werden. Wegen Bedenken zahlreicher Abgeordneter der Koalition wurde es verschoben.“
(http://www.deutschlandfunk.de/demenzkranke-laumann-verteidigt-regelung-fuer.447.de.html?drn:news_id=622044)

Jeder, der SELBST denken kann und WILL, denke mal darüber nach! Wohlgemerkt, es geht um „Arzneimittelversuche an Demenzkranken“!
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