eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 12:00 Uhr
06.06.2016
ES WAR ZUM ABSCHIED EINER SCHÖNEN REISE:

Da bekam Heidi feuchte Augen

Kein Objekt mit acht Stockwerken. Mehr in Familie. 48 Zimmer. Anheimelnde Atmosphäre. Direkt am See gelegen. Eine schöne Promenade, auf der auch Wildgänse mit Nachwuchs flanierten. So präsentierte sich das „Seehotel Diekseepark“ in Bad Malente in der Holsteinischen Schweiz. Hierhin hatte die Nordhäuser Landsenioren ihre Frühjahsfahrt geführt...

Nordhausen/Bad Malente. Mitten drin die Nordhäuser Landsenioren auf ihrer 5-Tages-Frühjahrsfahrt. Mittenmang auch Heidi Freymark. Man kennt sich. Bereits das 13. Mal organisierte und betreute sie eine Reise für die Südharzer. Die kennen Heidi wie sie leibt und lebt: Ein Mundwerk, das unerlässlich in Bewegung ist. Mit lauter Stimme und flotten Sprüchen.

Anzeige Refinery (lang)
Sie hatte wieder Gedichte auf Lager: Neben heiteren melancholische, schwermütige, aber alle mit einem tiefen Sinn. Freymark hat ein Faible für Hüte. Sie sind ihr Markenzeichen. Über 20 im Schrank daheim auf Rügen, wo sie ein Tourismusbüro betreibt.

Zum Abschied erhielt sie eine Vorlage für weitere vier Hut-Varianten. Beate Koerth aus Ilfeld hatte kunstvolle Scherenschnitte gefertigt, die Reisegruppe ihrer Heidi schriftlich, mit Unterschriften versehen, für ihren Einsatz gedankt.

Das „Seehotel Diekseepark“, wo die Landsenioren Quartier bezogen. (Foto: Kurt Frank) Das „Seehotel Diekseepark“, wo die Landsenioren Quartier bezogen. (Foto: Kurt Frank)

Das „Seehotel Diekseepark“, wo die Landsenioren Quartier bezogen. Foto: Kurt Frank

Da täuschte auch ein flotter Spruch nicht über ihre Gemütslage hinweg: Die 74-Jährige bekam feuchte Augen. Wer sie kennt, weiß: Außen harte Schale, innen weicher Kern. Für 2017 hat Hut-Heidi bereits im Angebot: Usedom. Vom 26. bis 30. Mai. Vor 14 Jahren war man auf sie aufmerksam geworden. Bei einer Veranstaltung im Harz, wo sie ihre touristischen Fähigkeiten und Dienste anpries. Der Vorstand engagierte sie.

Timmendorfer Strand. Gutshöfe, Schlösser, Klöster, Leuchtturm, Fährschiffe. Landesgartenschau in der Rosenstadt Eutin, Hansestadt Lübeck mit Travemünde. Besuch der Landeshauptstadt von Schleswig Holstein, Kiel. Und Bad Segeberg. Freundliches Personal, angenehme Zimmer, gutes Essen. Bei dem einen oder anderen aus der Reisegruppe wird wohl der Zeiger der Waage noch oben hin ausschlagen. Es blieben keine Wünsche offen.

Eine Pracht: die blühenden Rhododendren in der Rosenstadt Eutin. (Foto: Kurt Frank) Eine Pracht: die blühenden Rhododendren in der Rosenstadt Eutin. (Foto: Kurt Frank)

Eine Pracht die blühenden Rhododendren in der Rosenstadt Eutin. Foto: Kurt Frank

Einen guten Eindruck hinterließen ebenfalls die Reiseführer. In Lübeck war es Wilfried Brüggen. Ein Allroundtalent. Neben Reiseführer macht der 69-Jährige Musik und ist zudem noch als Hausmeister tätig. Gärtnerisch betätige er sich auf seinem 1260-Quadratmeter-Grundstück.

Damit konnte in Kiel die adrette Anja Pfeifer nicht dienen. Seit drei Jahren führe sie im Auftrag der Stadtverwaltung Touristen und Gäste durch die Stadt. Beruflich in der Justiz tätig, sei sie noch zu haben, verriet die 30-Jährige. Beamtin ist auch Susanne Pöhlsen. Im Finanzamt. Sie präsentierte auf einer Rundfahrt Stadt und Umfeld von Bad Segeberg. Für die Stadtinformation seit 15 Jahren. Die Fahrt endete am Kalkfelsen, bekannt durch die Karl-May-Festspiele, die der Stadt einen Namen gaben. Selbst nicht mehr ganz so junge Reiselustige wagten den Aufstieg bis zur 91 Meter hohen Aussichts-Plattform.

Tierarzt Dr. Kurt Glatz und Ehefrau im Liegestuhl nach Landesgartenschau-Rundgang. (Foto: Kurt Frank) Tierarzt Dr. Kurt Glatz und Ehefrau im Liegestuhl nach Landesgartenschau-Rundgang. (Foto: Kurt Frank)

Tierarzt Dr. Kurt Glatz und Ehefrau im Liegestuhl nach Landesgartenschau-Rundgang. Foto: Kurt Frank

In Lübeck hatte keiner damit gerechnet, dass alle im Bus sich für den Stadtrundgang begeistern würden. So kam, was zu erwarten war: Den einen ging es nicht schnell genug voran, andere kamen nicht nach. Optimal seien 15 Personen, äußerte Brüggen, der eine Trennung in zwei verschiedene Gruppen für angebrachter hielt.

Vereinsvorsitzender Herbert Weschcke  verabschiedete im Bus Heidi Freymark, die feuchte Augen bekam. (Foto: Kurt Frank) Vereinsvorsitzender Herbert Weschcke verabschiedete im Bus Heidi Freymark, die feuchte Augen bekam. (Foto: Kurt Frank)

Vereinsvorsitzender Herbert Weschcke verabschiedete im Bus Heidi Freymark, die feuchte Augen bekam. Foto: Kurt Frank

Wo die Landsenioren auch hinkamen, zu sehen und zu staunen gab es überall. So beeindruckte die Landesgartenschau in Eutin vor allem mit Blumenpracht und blühendem Rhododendrenhain. In einem Areal, das einem englischen Garten nahe kam. Lübeck, die Königin der Hanse, mit dem historischen Stadtkern, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und die Schifffahrt nach Travemünde. Kiel mit Charme und maritimen Flair, Kiel-Laboe mit dem berühmten Marine-Ehrenmal.

Nordhäuser Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank) Nordhäuser Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)

Als Fazit bleibt eine Reise als nachhaltiges Erlebnis, an der auch Busfahrer Jochen Keitel vom gleichnamigen Unternehmen in Hainrode seinen Anteil hat. Und nicht zuletzt Marina Döring. 47 Personen an Bord. Jedes Reisebüro hätte seine Freude.
Kurt Frank
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Landsenioren unterwegs (Foto: Kurt Frank)
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)