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Sa, 16:01 Uhr
04.06.2016
Aktuelle GfK-Daten zum Smart TV-Markt

Wie smart sind deutsche TV-Nutzer?

Der Markt für Smart TVs in Deutschland entwickelt sich weiterhin positiv. Laut aktueller GfK-Erhebungen sind bereits über 40 Prozent der deutschen Haushalte mit einem internetfähigen Fernsehgerät ausgestattet. Auf Angebote wie Video-Streaming Portale und Mediatheken greift jedoch nur knapp ein Viertel der deutschen Haushalte zu...


In Deutschland werden derzeit rund sieben Millionen Fernsehgeräte pro Jahr verkauft. Die Fußball-EM in diesem Jahr und die Umstellung auf DVB-T2 versprechen zusätzliches Absatzpotenzial.

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Und auch technische Innovationen wie Smart TV und 4k/UHD beeinflussen den deutschen TV-Gerätemarkt und werden in den nächsten Jahren zum Kauf eines neuen Fernsehers anregen. Bis zum Jahr 2020 rechnet GfK mit einem jährlichen Absatz von 7,7 Millionen Geräten.

Zur Marktstabilisierung auf diesem hohen Niveau tragen inzwischen vor allem Smart TVs bei, also Geräte, die mit dem Internet verbunden werden können. Dieses Segment konnte in den letzten Jahren bereits deutlich Marktanteile gewinnen. In den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres besaßen zum Beispiel 60 Prozent aller in Deutschland verkauften TV-Geräte eine Smart TV-Funktion. Betrachtet man die Umsätze, dann sind es sogar über 80 Prozent. Aktuell besitzen bereits über 40 Prozent der deutschen Haushalte einen Smart TV und 22 Prozent nutzen die Internetverbindung an ihrem Gerät aktiv, das heißt sie greifen auf Angebote wie beispielsweise Video-Streaming-Portale oder Mediatheken zu.

Der durchschnittliche aktive Smart TV-Nutzer ist zwischen 30 und 49 Jahre alt (39 Prozent), männlich (58 Prozent), verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 2.499 Euro (63 Prozent) und lebt in Haushalten mit drei (23 Prozent) beziehungsweise vier und mehr Personen (28 Prozent).

Zur Methode: GfK erhebt im Rahmen des Handelspanels in mehr als 90 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Fernseh- und Videogeräten, tragbaren Audioprodukten, Camcordern, HiFi- und Home-Cinema-Systemen sowie In-Car-Elektronik. Für den deutschen Markt liegen dieser Auswertung Informationen für 2015 und das erste Quartal 2016 zu Grunde.

Basis der Konsumentendaten ist eine Ad-hoc Befragung im GfK Media*Scope, mit einer Stichprobe von 25.000 Personen (brutto, Stand 2016) die Auskunft zu ihrer TV-Ausstattung und ihren monatlichen Entertainment-Ausgaben (Home Video, Kino, Musik, Bücher, Games, etc.) geben. Die Ergebnisse stehen hochgerechnet repräsentativ für die deutsche Gesamtbevölkerung (67,7 Mio. Personen) ab einem Alter von zehn Jahren.
Autor: nnz

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Kommentare
geloescht.otto
05.06.2016, 08:29 Uhr
was würde
mir ein Smart-TV schon nützen? Unsere Datenautobahn kommt mit max 700 kbit Bandbreite daher. Wir müssen zufrieden sein, wenn das Internet über PC einigermaßen funktioniert oder oft auch nicht!! Wenn Ihr solche TV - Geräte verkaufen wollt, müssen erst einmal die Voraussetzungen für eine reibungslose Funktion (schnelles Internet!!) der Geräte geschaffen werden und nicht erst Geräte und dann schnelles Internet - aber in der Repube Deutschland ist das eben so!!!
Pe_rle
05.06.2016, 15:15 Uhr
HD 4K
was nützen mir HD und 4 K wenn der überwiegende Teil der Sender die es mich auch nutzen lassen würden ,verschlüsselt sind.
Die beste und neueste Systemvorraussetzung nützt nichts ,wenn die Allgemeinheit ausgeschlossen wird.
Bei den öffendlich rechtlichen darf ich es auch nur nutzen, weil ich eine Zwangsabgabe leisten muß.
geloescht.20250302
05.06.2016, 16:13 Uhr
Was solls?
Was mir mein SAT-oder KabelAnschluss nicht bietet (egal, ob mit oder ohne Pay-TV), kann ich nicht gucken.

Wenn mein Internet zu lahm ist, muss ich es nicht mit dem TV verbinden und mich über mangelnde Geschwindigkeit ärgern, nur um multimedial auf dem Laufenden sein zu wollen.

Mir geht's ebenso wie otto. Und Fernsehen ist nicht lebenswichtig. Die nächsten Wahlergebnisse und den Termin für den Ausbruch des 3. Weltkriegs erfahren wir aus dem Radio. Dafür zahlen wir immerhin auch GEZ.
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