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Do, 09:40 Uhr
02.06.2016
nnz-Forum

Einfach zu eng

Wir hatten am Dienstagabend ausführlich über einen Kellerbrand in der Straße "Vor dem Vogel" in Nordhausen berichtet. Dazu Anmerkungen einer Leserin der nnz...


Nach dem Einsatz ging der Zirkus weiter und es wäre sicher mal dankenswerter Ansatz, um mit der Geschäftsführung der SWG und einigen Bau-Menschen der Stadt über die hintere Zufahrt (Anliegerstraße der Rautenstraße) und deren Enge zu reden.

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Auf der Rückfahrt vom Einsatzort in der Anliegerstraße zur Feuerwehr kam der 1. Löschzug noch einigermaßen durch. Allerdings musste er hierzu schon über die Borde der Grünanlagen an den Müllkäfigen fahren, um nicht mit den rechts parkenden Autos zu kollidieren. Alles aus Richtung Nordbrand kommend, gesehen.

Beim 2. Löschzug war der Kamerad mit seinem fahrerischen Können am Ende. Es erwischte einen VW-Transporter an der Rückfront (Stoßstange), obwohl das Feuerwehrfahrzeug links wieder schon so weit wie möglich auf der Rabatte fuhr. Weiter links ging nicht wegen des Käfigs, weiter rechts parkten alle Anwohner-Fahrzeuge schräg zur Fahrbahn vorschriftsmäßig auf der Randfläche – auch der Transporter.

Die "Straße" war einfach zu eng (Foto: nnz) Die "Straße" war einfach zu eng (Foto: nnz)

Generell ist diese „Straße“ so eng, dass Fußgänger und vor allem Frauen mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer jedesmal zwischen parkende Autos springen müssen, wenn von oben her ein Fahrzeug kommt. An Fußgänger hat bei der schlauen Planung niemand gedacht. Wenn der Randstreifen voll mit parkenden Fahrzeugen belegt ist, hat eine Kinderwagen-Schieberin oder ein Rolli-Fahrer keine Chance, irgendwohin auszuweichen. Die passen ja schlecht zwischen parkende Autos.

Der Knüller sind die einst einbetonierten Hinweisschilder auf die Hausnummern. Sie sind so nah an den Borden, dass man sie beim Rückwärtsausparken automatisch erwischen muss. Hier haben die schlauen Architekten nicht den „Überhang“ eines Fahrzeuges bedacht, der auf jeden Fall hinter dem Bord genau an den Hinweistafeln landet und diese aus dem Boden herausreißt.

Jetzt werden sie immer wieder auf das Beet gestellt, bis sie der nächste Ausparker oder ein kräftiger Windstoß wieder umhaut. Kein Mensch ist auf die Idee gekommen, die Schilder einfach mal einen Meter weiter in das Beet hinein zu platzieren.

... um nochmal auf die Feuerwehr zu kommen: Die Kameraden haben dann an allen Eingängen geklingelt und gefragt, wem der Transporter gehört. Nach einer Ewigkeit hatten sie dann die Besitzerin....
H. F., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
Sonntagsradler 2
02.06.2016, 09:54 Uhr
ganz einfache Lösung
Parkplätze weg und generelles Park und Halteverbot in der gesamten Straße
h3631
02.06.2016, 10:58 Uhr
Ganz einfach Sonntagsradler 2
Fragen Sie mal dir Bewohner.Als Sonntagsradler kann man das Fahrrad im Keller unterstellen. Sonntagsfahrer gibt es wenige ,da sie ihr Auto täglich brauchen um auf Arbeit zu gelangen.
Sonntagsradler 2
02.06.2016, 13:04 Uhr
h3631
Ich bin zwar kein Mann von Fach aber
Ich denke wohl das es sich bei der Straße Vor den Vogel um eine Anwohnerstraße handelt .Ich habe Ihren Artikel mit den Zuständen gelesen.
Wenn dieser Missstand noch weiteren Anwohnern ein Dorn im Auge ist. Würde ich an ihrer Stelle eine Unterschriftensammlung starten und diese Unter der Begebenheit ob dieser enge Straßenzustand noch ein zügiges Eingreifen (bzw. die Anfahrt von Rettungskräften gewährleitet ist) ermöglicht, ihrer Wohnungsbaugenossenschaft vorlegen.
Dann Müssen sie reagieren
icke58
02.06.2016, 13:10 Uhr
zum sonntagsfahrer
Er hat bestimmt noch einen Helm auf unser Sonntagsfahrer sonst kann mann soeinen Text nicht verfassen.Schade das nnz. sowas noch druckt,hirnlos.Können ja unserre Aotos mit in Wohnung nehmen!HERR SONNTAGSFAHRER
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