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Fr, 18:11 Uhr
20.05.2016
nnz-Forum

Was wird zukünftig aus dem Nordhäuser Fußball?

Vermutlich wird es im letzten Auswärtsspiel der Saison keinen erbitterten Kampf um den noch möglichen 3. Tabellenplatz, sondern eher ein gemütliches Auslaufen bei sauberer vogtländischer Luft geben. Zu tief scheint sich der schädliche Wurm im aufgewühlten Mannschaftsgefüge der Harzer und dessen lädierten direkten Umfeld festgefressen zu haben...


Irgendwie gibt es Parallelen in beiden Thüringer Clubs, Wacker Nordhausen und FC Rot-Weiß Erfurt! Nicht nur wanderten in der Vergangenheit immer wieder meistens ausgediente Spieler von Erfurt oder sonst woher in die Roland-Stadt, sondern auch beide Präsidentenämter schienen von den beiden Inhabern eher als „solistische Selbstpräsentationsposten“, statt „Dirigentenfunktionen für gemeinsames Handeln“ eher primär bevorzugt worden zu sein.

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Die entsprechenden Ergebnisse widerspiegeln nicht nur die jeweiligen Tabellenstände, nein die Meldungen über das personell wieder einmal durcheinander geschüttelte und mächtig brodelnde Innenleben mit den Umbrüchen, ständigen Zu- und Abgängen sowie Trainerwechsel lassen einfach keine Kontinuität zwischen Verein und Zuschauer zu, das mit den schwachen und nachvollziehbaren eher sinkenden Besucherzahlen auch dokumentiert ist.

Die zuletzt vorgenommene vorläufige rasche Verabschiedung der vier Wackersportfreunde Rischker, dem man eine besondere Vereinsbindung nachsagt, Makangu, Harrer und Goslar dürfte nur der Anfang der angekündigten und sich noch länger hinziehenden „Aussortierungswelle“ beim Regionalligisten gewesen sein, von der nun auch noch, so ganz nebenbei, der kleine Trainer Hauswald erfasst wurde!

Dessen sicherlich nicht einfach zu nehmender und nicht von jedem Fan geliebte Vorgänger Goslar wurde bekanntlich unter anderem wegen seiner Bekämpfung gegen auffällig gewordene „Kulterscheinungen“ eines Führungsspielers bereits vorzeitig ausgebremst.....Die ständigen Entschuldigungsappelle an die verzweifelten und enttäuschten immer weniger werdenden Fans nach schlechten Leistungen und Ergebnissen verpufften, weil entsprechende Wiedergutmachungen ausblieben.

Dem Vorstand von „Wacker“, den man bisher fast nur mit dem Namen Kleofas verbindet, der Presse meist zu seinem ersten Partner von clubinternen Geschehnissen auswählt, sollte deshalb empfohlen werden, unbedingt vor einer erneuten übertrieben hohen sportlichen Zielsetzung für die kommende Saison mit einem hoffentlich richtig „allseits gewollten und willkommenen Trainer“ das gesamte etwas ins Wanken geratene Umfeld (Präsidium, Mitglieder, Politik, Stadionfrage, Sponsoren, Zuschauer, Medien u.a.) schnellstmöglich, noch vor eventuell überstürzenden Einzelaktionen, wieder zusammenzuführen, damit endlich wieder überall ein Gemeinschaftsgefühl sichtbar wird. Ein ungewöhnlicher Vorgang ist auch die allgemeine Ungewissheit, ob der vielseitig organisierte Landrat Jendricke überhaupt auch als Vizepräsident des Regionalligisten fungiert!

Um bestimmte Gesetze des Verbandes zu umgehen, finde ich die Benennung einer Alternative, wie im Fall der fehlenden Flutlichtanlage von Jena und der als „Helfer“ bereitstehende Meuselwitzer Verein eine blendende und nachahmenswerte Idee! So kann man sich natürlich auch einige finanzielle Sorgen vom Hals halten!

Nicht nur mein Freund, der eifrige und nicht zu übersehende „Fahnenschwenker“ auf dem Tribünendach, würde sich über einen tatsächlich spürbaren Aufschwung im Nordhäuser Fußball besonders freuen, wenn es erneut in der kommenden Saison wieder um Punkte geht.
Hans-Ullrich Klemm, Eisenach
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Rainer H.
21.05.2016, 00:02 Uhr
Jendricke. Selbsternannter Wackervizepräsident?!
Dies ist ein sehr guter objektiver Bericht über Wacker der kurz und knapp alle Bereiche beleuchtet hat. Schaut man auf die Wacker Seite ist vom Landrat Jendricke als Vizepräsident keine Spur zu lesen. Lediglich ein Presseartikel findet sich in dem er als erste Amtshandlung als Landrat erklärte er würde Vizepräsident werden. Aber dazu muss man ja gewählt werden! Dies fand aber nie statt?!
Da der Landrat auch nur das Umfeld Kleofas nutzt um sich gegenseitig zu sonnen, ist es wahrlich keine Hilfe für Wacker.
geloescht.20220913
21.05.2016, 08:18 Uhr
Belanglose Zeilen
Ich werde mich auch gleich mal hinsetzen und mit meinem Zeitungs- und Internetwissen einen Beitrag über den glorreichen FC Eisenach verfassen und dem Präsidenten vom ThSV kluge Ratschläge erteilen, wie seine Handballtruppe doch noch die Klasse hätte halten können. Der strotzt dann (mindestens) genauso vor Kompetenz und Insiderwissen, wie die Zeilen von Herrn Klemm...aber Hauptsache, ich kann mich mal wichtig machen!
Treuhänder
21.05.2016, 17:51 Uhr
Quatsch
Lieber Herr Klemm, bitte recherchieren Sie doch ein wenig genauer. Der Wechsel von Goslar zu Hauswald war der erste in der Ära von Präsident Kleofas. Und der Vergleich von Wacker mit RWE ist doch eigentlich nicht ihr Niveau.
HUKL
22.05.2016, 12:52 Uhr
Einfach auch in der Praxis mehr zusammenrücken!
Wenn man seit Jahren u.a. neben dem allgemeinen sportlichen Geschehen im Land natürlich besonders das wechselhafte Auf und Ab unserer Thüringer Fußballvereine etwas näher unter die Lupe nimmt, dürfte es weder anrüchig sein, noch mit Wichtigtuerei zu tun haben, darüber einen Kommentar abzugeben. Genau das wollte ich mit dem kleinen Resümee des Nordhäuser Fußballs, der mir bereits irgendwie schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Gründen am Herzen liegt, einmal loswerden, nicht mehr und nicht weniger, was verständlicherweise nicht jedem zum Verein besonders hingezogenen Fan (Gandalf, Gretchen 80 u.a.) gefallen kann.....

Natürlich würden sich die Wacker-Fußballer gern wieder in noch höheren Gefilden wohlfühlen, die ihr Präsident teilweise arbeitsmäßig schon kennt und versäumten es nicht, dafür ständig parallel die entsprechenden Unterlagen auf den neuesten Stand zu bringen und bei besonderen Veranstaltungen mit der politischen Prominenz diesen Willen auch immer wieder zu zu bekunden.

Selbst, wenn es im eigenen sportlichen traditionsreichen Umfeld wegen leider zu vielen Ungereimtheiten gleich zweimal wieder nach unten zu gehen scheint (Hand- und Fußball), sollten meine Zeilen lediglich als Warnschuss dienen und keine Besserwisserei bedeuten! Das Erreichen von wichtigen Zielen, wie diese 3. Liga, ist nur mit einem gefühlten Zusammenhalt aller verschiedenen Gremien möglich! Und das wäre für die Stadt Nordhausen genau der richtige Ansatz.......
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