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Mi, 16:28 Uhr
04.05.2016
Reagiert

Unterkunft in Sülzhayn ausgebaut

In dieser Woche sind in der Unterkunft in Sülzhayn Flüchtlinge aus ihren bisherigen Räumen in die gerade fertiggestellten Wohneinheiten im unteren Gebäudeteil umgezogen...

Baustelle Gemeinschaftsunterkunft Sülzhayn (Foto: J. Piper) Baustelle Gemeinschaftsunterkunft Sülzhayn (Foto: J. Piper)
Landrat Matthias Jendricke hat sich vorab gemeinsam mit Ronald Zocher vom Vorstand des DRK-Kreisverbandes Nordhausen, welcher Träger des Einrichtung ist, und dem Ellricher Bürgermeister Matthias Ehrhold die neuen Gemeinschaftswohnungen angesehen.

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Der Landkreis hat das Erdgeschoss des ehemaligen Schulgebäudes mit Fördermitteln des Landes zu drei einzelnen Wohneinheiten umgebaut. Hier teilen sich jeweils bis zu 16 Flüchtlinge eine gemeinsame Küche und Sanitäranlagen. Zurzeit leben nur rund 40 Flüchtlinge in der Unterkunft in Sülzhayn - Familien aus Syrien und dem Irak. Erst vor wenigen Tagen sind Flüchtlinge, deren Asylantrag anerkannt wurde, in Wohnungen in Ellrich und Sülzhayn umgezogen.

Die landkreiseigene Unterkunft wird derzeit weiter umgebaut. In der ersten Etage werden ebenso wie im Erdgeschoss bis Juli weitere 48 Plätze in einzelnen Wohneinheiten entstehen. Insgesamt könnten in der Flüchtlingsunterkunft dann bis zu 218 Asylsuchende wohnen, was aufgrund der derzeit zurückgehenden Ankunftszahlen jedoch nicht zu erwarten ist. Die Einrichtung in Sülzhayn ist seit vergangenen September in Betrieb. Seitdem engagieren sich dort auch zahlreiche Ehrenamtliche über die Initiative "Sülzhayn hilft" für die Flüchtlinge.

Gestern sind seit langem mal wieder rund 40 Flüchtlinge aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Suhl im Landkreis Nordhausen angekommen – überwiegend Familien aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Der Landkreis Nordhausen hat die Asylsuchenden mit Unterstützung der freien Träger, die in der Flüchtlingsbetreuung engagiert sind, sowie der Feuerwehr in Gemeinschaftsunterkünften und dezentral in Wohnungen untergebracht. Damit leben jetzt wieder rund 1.000 Asylsuchende im Landkreis Nordhausen, davon wohnen gut 600 in Wohnungen.
Autor: red

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Kommentare
Schultze
05.05.2016, 13:35 Uhr
Wie will man die Mieter festnageln?
Wie da wieder Steuergelder verbraten werden. Wir haben es ja. Wie gut das vom Baurecht geht erst Massenunterkunft jetzt Wohnung. Hätte ein privater Vermieter auch eine Baugenehmigung bekommen? Da geht alles und wird vom Steuerzahler bezahlt. Wie will man die Mieter festhalten damit sie wenn sie H4 anerkannt sind nicht ausziehen? Dann dürfen sie ja hinziehen wo sie möchten. Auch wenn sie da hingelenkt werden merken sie irgendwann das man sie nicht festhalten kann. Dann haben wir wieder leere Immobilien die auf unsere Steuerkosten zweimal umgebaut wurden. Nur weil man dem privaten Vermieter nichts gönnt und das Steuergeld schön verbraten werden kann. Da kann man ja schonmal Rücklagen bilden für weitere hunderttausend Bewachungskosten im Monat wenn die Buden dann leer sind.
Die Landesregierung gönnt den Vermietern nichts was wieder Steuern bringen würde und keine Folgekosten hätte, wenn die Mieter weg sind. Deshalb werden sie hoffentlich mal abgewählt.
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