Mi, 11:17 Uhr
04.05.2016
Optischer Belastungsfaktor
Kohnstein: Renaturierung prüfen
Die gipsverarbeitende Industrie im Südharz hat angeboten, sich um die Renaturierung des Kohnsteins zu kümmern und damit einen optischen Belastungsfaktor der Region deutlich zu mildern...
Das geht aus einer Stellungnahme hervor, die Silvio Löderbusch von der Firma CASEA gestern bei einem Gespräch der Nordhäuser Unternehmervereinigung auf eine entsprechende Anmerkung von Ministerpräsident Bodo Ramelow abgab.
Löderbusch wies darauf hin, dass der Zustand eine historische Belastung darstelle, die von den heute im Südharz tätigen Unternehmen nicht zu verantworten sei. Da man aber an anderer Stelle erfolgreiche Renaturierungen betreibe, wisse man auch um die Möglichkeiten der Renaturierung am Kohnstein.
Im Namen der vier gipsverarbeitenden Unternehmen Knauf KG in Rottleberode, CASEA GmbH in Ellrich, BP Formula in Walkenried und der Kohnstein Bergwerks GmbH in Nordhausen sagte Löderbusch: Wir haben uns darauf verständigt, eine Machbarkeitsstudie zu initiieren, die dieses Gebiet genau untersucht und die Möglichkeiten der Renaturierung und Rekultivierung am Kohnstein aufzeigt. Voraussetzung sei, dass die zuständigen Behörden die notwendige Unterstützung gewährten.
Wir hoffen, damit einen Beitrag zum Naturschutz und auch zum Erscheinungsbild der Gegend um Nordhausen leisten können, der auf positive Resonanz stößt, sagte Löderbusch.
Gesprengt (Foto: privat)
Indes tat sich gestern auf dem Gelände der ehemaligen Wildgruber-Fabrik einiges. Im Auftrag der Firma Knauf, die Eigentümer des Grundstücks und der Anlagen ist, wurde ein Turm gesprengt. Nach dem kompletten Abriss soll hier ein Gewerbe- und Industriegebiet entstehen. Siehe dazu auch im nnz-Archiv.
Die Vorbereitungszeit auf diese Sprengung durch die beauftragte Firma Sprengtechnik Reisch dauerte nach nnz-Inforamtionen rund vier Wochen. Auch war eine Genehmigung über das Bergamt einzuholen.
Das Silo hatte eine Höhe von 43 Meter, verfügte über einen Kopfbau aus Stahl, der allein schon 370 Tonnen wog. In das Silo wurden einst 800 Kubikmeter Beon verbaut, die rund 2.000 Tonnen auf die Waage gebracht hätten. Um den Bau "umzulegen", wurden insgesamt 400 Sprenglöcher gebohrt, die wiederum wurden mit 100 Kilogramm Sprengstoff bestückt.
Turm wird gesprengt
Autor: redDas geht aus einer Stellungnahme hervor, die Silvio Löderbusch von der Firma CASEA gestern bei einem Gespräch der Nordhäuser Unternehmervereinigung auf eine entsprechende Anmerkung von Ministerpräsident Bodo Ramelow abgab.
Löderbusch wies darauf hin, dass der Zustand eine historische Belastung darstelle, die von den heute im Südharz tätigen Unternehmen nicht zu verantworten sei. Da man aber an anderer Stelle erfolgreiche Renaturierungen betreibe, wisse man auch um die Möglichkeiten der Renaturierung am Kohnstein.
Im Namen der vier gipsverarbeitenden Unternehmen Knauf KG in Rottleberode, CASEA GmbH in Ellrich, BP Formula in Walkenried und der Kohnstein Bergwerks GmbH in Nordhausen sagte Löderbusch: Wir haben uns darauf verständigt, eine Machbarkeitsstudie zu initiieren, die dieses Gebiet genau untersucht und die Möglichkeiten der Renaturierung und Rekultivierung am Kohnstein aufzeigt. Voraussetzung sei, dass die zuständigen Behörden die notwendige Unterstützung gewährten.
Wir hoffen, damit einen Beitrag zum Naturschutz und auch zum Erscheinungsbild der Gegend um Nordhausen leisten können, der auf positive Resonanz stößt, sagte Löderbusch.
Gesprengt (Foto: privat)
Indes tat sich gestern auf dem Gelände der ehemaligen Wildgruber-Fabrik einiges. Im Auftrag der Firma Knauf, die Eigentümer des Grundstücks und der Anlagen ist, wurde ein Turm gesprengt. Nach dem kompletten Abriss soll hier ein Gewerbe- und Industriegebiet entstehen. Siehe dazu auch im nnz-Archiv.
Die Vorbereitungszeit auf diese Sprengung durch die beauftragte Firma Sprengtechnik Reisch dauerte nach nnz-Inforamtionen rund vier Wochen. Auch war eine Genehmigung über das Bergamt einzuholen.
Das Silo hatte eine Höhe von 43 Meter, verfügte über einen Kopfbau aus Stahl, der allein schon 370 Tonnen wog. In das Silo wurden einst 800 Kubikmeter Beon verbaut, die rund 2.000 Tonnen auf die Waage gebracht hätten. Um den Bau "umzulegen", wurden insgesamt 400 Sprenglöcher gebohrt, die wiederum wurden mit 100 Kilogramm Sprengstoff bestückt.
Turm wird gesprengt




