Do, 13:19 Uhr
24.06.2004
nnz-Wahlkapf-Ecke: Sozio-kulturell?
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über einer Arbeitsgemeinschaft von Jugendlichen berichtet, die ein sozio-kulturelles Zentrum errichten wollen. Dazu erreichte die Redaktion ein Statement von nnz-Leser Sebastian Drechsler.
Wenn man daran denkt, daß man allgemein beklagt Jugendliche seien im Allgemeinen zu unselbstständig und zu unpolitisch, so ist doch ein alternatives Jugendzentrum eine richtig gute Gelegenheit Jugendliche für sich selbst zu politisieren und ihnen die Chance zu geben sich zu verselbstständigen. Ich selbst habe schon Veranstaltungen von der Ag.[kritisches]:denken erlebt, der Thomas Mann Club vor geraumer Zeit war prall von Jugendlichen gefüllt. Da muss der Stadtrat in seiner nächsten Legislatur aktiv werden.
Nun ja, wir stehen kurz vor der Kommunalwahl, da ist man freilich zu positiven Äußerungen gern bereit. So machen es ja viele Politiker in der nnz-Wahlkapmf-Ecke vor. Selbst ich möchte in den Stadtrat. In Gera, um jetzt noch einen Zusatz zu bringen, erlebte ich selbst mit, wie man zusammen mit der Stadt ein alternatives, sich selbstverwaltendes Jugendzentrum geschaffen hat. Und es funktioniert!
Ein politisches Argument wäre noch zu prüfen, ob ein solches Jugendzentrum nicht durchaus auch finanziell positiv für die Stadt wäre. Ich möchte mich diesen jungen Menschen widmen. Zu überlegen wäre z. B., ob man nicht einen Trägerverein gründet (wenn nicht schon geschehen?), um konzeptionell – wenn Papier auch geduldig ist – weiter zu kommen. Damit hätte man dann eine, wie sagt man so schön, Gesprächsgrundlage.
Ich glaube aber auch, dass man in manchen Belangen Jugendlichen zu wenig zutraut, demzufolge erfordert dies auch Mut der zukünftigen Stadträte. Wir werden ja sehen ob sie diesen haben!
Sebastian Drechsler, Nordhausen
Autor: nnzWenn man daran denkt, daß man allgemein beklagt Jugendliche seien im Allgemeinen zu unselbstständig und zu unpolitisch, so ist doch ein alternatives Jugendzentrum eine richtig gute Gelegenheit Jugendliche für sich selbst zu politisieren und ihnen die Chance zu geben sich zu verselbstständigen. Ich selbst habe schon Veranstaltungen von der Ag.[kritisches]:denken erlebt, der Thomas Mann Club vor geraumer Zeit war prall von Jugendlichen gefüllt. Da muss der Stadtrat in seiner nächsten Legislatur aktiv werden.
Nun ja, wir stehen kurz vor der Kommunalwahl, da ist man freilich zu positiven Äußerungen gern bereit. So machen es ja viele Politiker in der nnz-Wahlkapmf-Ecke vor. Selbst ich möchte in den Stadtrat. In Gera, um jetzt noch einen Zusatz zu bringen, erlebte ich selbst mit, wie man zusammen mit der Stadt ein alternatives, sich selbstverwaltendes Jugendzentrum geschaffen hat. Und es funktioniert!
Ein politisches Argument wäre noch zu prüfen, ob ein solches Jugendzentrum nicht durchaus auch finanziell positiv für die Stadt wäre. Ich möchte mich diesen jungen Menschen widmen. Zu überlegen wäre z. B., ob man nicht einen Trägerverein gründet (wenn nicht schon geschehen?), um konzeptionell – wenn Papier auch geduldig ist – weiter zu kommen. Damit hätte man dann eine, wie sagt man so schön, Gesprächsgrundlage.
Ich glaube aber auch, dass man in manchen Belangen Jugendlichen zu wenig zutraut, demzufolge erfordert dies auch Mut der zukünftigen Stadträte. Wir werden ja sehen ob sie diesen haben!
Sebastian Drechsler, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in der nnz-Wahlkampf-Ecke dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |


