Mo, 11:47 Uhr
25.04.2016
Handball-Thüringenliga Frauen
NSV-Abwehr machte es Ziegelheim viel zu leicht
Mit einer deutlichen 24:33 (13:17)-Niederlage im Gepäck mussten die Handball-Frauen des Nordhäuser SV am späten Sonnabendabend die Heimreise aus Ziegelheim antreten. Die in der Tabelle der Thüringenliga deutlich hinter den Nordhäuserinnen platzierten Gastgeberinnen vom LSV Ziegelheim waren spielerisch die klar bessere Mannschaft und gewannen auch in der Höhe verdient...
Nordhausen offenbarte vor allem in der Abwehr zu große Schwächen, blieb gegen das druckvolle Laufspiel der Ziegelheimerinnen über weite Strecken viel zu passiv.
Schon früh im Spiel wurde deutlich, das Nordhausen vor allem gegen die kleine, äußerst wendige Spielmacherin der Gastgeberinnen, Scady Wagner mit der Nummer 13, nur wenig Gegenmittel fand.
Sie setzte nicht nur ihre Mitspielerinnen immer wieder glänzend ein sondern war ständig durch ihr ganz starkes 1:1-Spiel auch selber torgefährlich (7 Tore). Nordhausen konnte die Abwehrschwächen durch ordentliche Anbgriffskeistungen aber zunächst lange einigermaßen ausgleichen. Zwar gelang keine einzige eigene Führung, aber man blieb bis zum 10:11 (17. Spielminute) immer auf Tuchfühlung. Dann aber einige technische Fehler im Angriff und innerhalb von nur fünf Minuten einteilte Zeigelheim auf 16:10 (23.).
Trainer Roy Grob nahm eine Auszeit Und ordnete ein Pressdeckung gegen die Nummer 13 an. Eine Maßnahme, die durchaus Erfolg zeigte, denn das Angriffspiel der Gastgeberinnen war dadurch längst nicht mehr so flüssig. Und der 13:17-Rückstand zur Pause schien für Nordhausen durchaus noch aufholbar. Vorausgesetzt die Abwehrarbeit würde sich deutlich verbessern. Doch leider bieb es nur beim Wollen. Zu oft blieb man gegen die individuell starken Ziegelheimerinnen allein auf sich gestellt, wurde nicht nachgerückt. Und die Nummer 13 konnte wieder weitestgehend unbedrängt ihre Kreise ziehen.
Bis zum 17:20 bestand aber noch immer Hoffnung, das Spiel vielleicht doch noch in den Griff zu bekommen. Wieder spielten aber technische Fehler dem LSV in die Hände. Und nach dem 17:23 (40.) half auch eine Auszeit nicht mehr. Neben der weiter ungenügenden Abwehrarbeit fand man auch im Angriff immer seltener zu konstruktivem Zusammenspiel. Ganz anders die Gastgeberinnen, die immer wieder die die freie Mitspielerin fanden. Bei 29:19 (47.) hatten sie erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erzielt und beim 31:20 mussten die Gäste sogar noch ein Debakel befürchten.
Es wurde aber wenigstens gekämpft und so der Rückstand am Ende doch noch unter zehn Tore gedrückt. In 14 Tagen beim Rückspiel in der heimischen Ballspiehalle hat der NSV Gelegenheit zur Rehabilitation.
Nancy Brodhuhn – Stephanie Kruse (1), Marianne Kiel (1), Jenny Mohrig (3), Lina Freudenberg, Diana Bückert (4), Viola Böttcher (3), Anna Reinhardt (1), Julia Nagler (3), Jenny Struck (8), Evelyn Kallmeyer, Clara Fiedler, Jenny Galonska
Uwe Tittel
Autor: redNordhausen offenbarte vor allem in der Abwehr zu große Schwächen, blieb gegen das druckvolle Laufspiel der Ziegelheimerinnen über weite Strecken viel zu passiv.
Schon früh im Spiel wurde deutlich, das Nordhausen vor allem gegen die kleine, äußerst wendige Spielmacherin der Gastgeberinnen, Scady Wagner mit der Nummer 13, nur wenig Gegenmittel fand.
Sie setzte nicht nur ihre Mitspielerinnen immer wieder glänzend ein sondern war ständig durch ihr ganz starkes 1:1-Spiel auch selber torgefährlich (7 Tore). Nordhausen konnte die Abwehrschwächen durch ordentliche Anbgriffskeistungen aber zunächst lange einigermaßen ausgleichen. Zwar gelang keine einzige eigene Führung, aber man blieb bis zum 10:11 (17. Spielminute) immer auf Tuchfühlung. Dann aber einige technische Fehler im Angriff und innerhalb von nur fünf Minuten einteilte Zeigelheim auf 16:10 (23.).
Trainer Roy Grob nahm eine Auszeit Und ordnete ein Pressdeckung gegen die Nummer 13 an. Eine Maßnahme, die durchaus Erfolg zeigte, denn das Angriffspiel der Gastgeberinnen war dadurch längst nicht mehr so flüssig. Und der 13:17-Rückstand zur Pause schien für Nordhausen durchaus noch aufholbar. Vorausgesetzt die Abwehrarbeit würde sich deutlich verbessern. Doch leider bieb es nur beim Wollen. Zu oft blieb man gegen die individuell starken Ziegelheimerinnen allein auf sich gestellt, wurde nicht nachgerückt. Und die Nummer 13 konnte wieder weitestgehend unbedrängt ihre Kreise ziehen.
Bis zum 17:20 bestand aber noch immer Hoffnung, das Spiel vielleicht doch noch in den Griff zu bekommen. Wieder spielten aber technische Fehler dem LSV in die Hände. Und nach dem 17:23 (40.) half auch eine Auszeit nicht mehr. Neben der weiter ungenügenden Abwehrarbeit fand man auch im Angriff immer seltener zu konstruktivem Zusammenspiel. Ganz anders die Gastgeberinnen, die immer wieder die die freie Mitspielerin fanden. Bei 29:19 (47.) hatten sie erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erzielt und beim 31:20 mussten die Gäste sogar noch ein Debakel befürchten.
Es wurde aber wenigstens gekämpft und so der Rückstand am Ende doch noch unter zehn Tore gedrückt. In 14 Tagen beim Rückspiel in der heimischen Ballspiehalle hat der NSV Gelegenheit zur Rehabilitation.
Nancy Brodhuhn – Stephanie Kruse (1), Marianne Kiel (1), Jenny Mohrig (3), Lina Freudenberg, Diana Bückert (4), Viola Böttcher (3), Anna Reinhardt (1), Julia Nagler (3), Jenny Struck (8), Evelyn Kallmeyer, Clara Fiedler, Jenny Galonska
Uwe Tittel

