Fr, 09:08 Uhr
22.04.2016
Nordhäuser Museen in Zahlen
Besucheransturm im Kunsthaus
Für das Nordhäuser Kunsthaus hat das Jahr gut begonnen - mit Werken namenhafter Künstler konnte man zahlreiche Besucher locken. Wie es allen drei Museen im Vergleich zum vergangenen Jahr ergangen ist, das hat jetzt die nnz erfahren...
Im ersten Quartal 2015 hatte man im Kunsthaus magere 955 Besucher begrüßen können, ein Jahr später waren es im selben Zeitraum schon 2.057 zahlende Gäste. Das geht aus Informationen der Stadtverwaltung hervor, die der nnz vorliegen. Demnach lagen die Einnahmen in den ersten Monaten des vergangenen Jahres im Kunsthaus bei 1.935 Euro. Im ersten Quartal 2016 waren es 6.340 Euro. Gute Zahlen für ein kleines Museum dem zuletzt auch über die Region hinaus Aufmerksamkeit zuteil wurde.
In den anderen beiden städtischen Museen, dem Tabakspeicher und der Flohburg, fallen die Unterschiede weniger deutlich aus. Das stadthistorische Museum Flohburg generierte im 1. Quartal 2015 Einnahmen von 1.344 Euro bei 1.611 Besuchern. In diesem Jahr kamen im selben Zeitraum 1.429 Besucher und brachtem dem Haus Einnahmen in Höhe von 1.561 Euro.
Ähnlich die Situation im Tabakspeicher: das erste Quartal 2015 brachte bei 2.295 Besuchern Einnahmen von 4.294,75 Euro mit sich. In diesem Jahr waren es bisher 1.728 Besucher und Einnahmen in Höhe von 4.311,40 Euro.
Dass die Museen in diesem Jahr trotz geringerer Besucherzahlen etwas höhere Einnahmen erzielen konnten, dürfte auch daran liegen das die Eintrittspreise zum wöchentlichen Museumstag seit Februar moderat von ein auf zwei Euro angehoben worden waren.
Kostenfrei sind hingegen alle Ausstellungseröffnungen. Das gilt nicht nur für die Museen der Stadt Nordhausen sondern in ganz Thüringen. Die Erhebung von Kosten für eine Vernissage würde auch beim Thüringer Museumsverband intensiv diskutiert und negativ beantwortet, heißt es aus der Stadtverwaltung, eine Vernissage gelte als Werbeveranstaltung und solle auch durch Mundpropaganda Lust auf die neue Ausstellung machen.
Man versende jeweils gut 200 Einladungen, viele davon erfolgten über Email-Verteiler und Newsletter. Eine Vernissage ist immer öffentlich und jeder interessierte Besucher ist herzlich willkommen, erklärt die Stadtverwaltung weiter, der freie Eintritt beschränke sich also nicht auf die eingeladenen Besucher.
Angelo Glashagel
Autor: redIm ersten Quartal 2015 hatte man im Kunsthaus magere 955 Besucher begrüßen können, ein Jahr später waren es im selben Zeitraum schon 2.057 zahlende Gäste. Das geht aus Informationen der Stadtverwaltung hervor, die der nnz vorliegen. Demnach lagen die Einnahmen in den ersten Monaten des vergangenen Jahres im Kunsthaus bei 1.935 Euro. Im ersten Quartal 2016 waren es 6.340 Euro. Gute Zahlen für ein kleines Museum dem zuletzt auch über die Region hinaus Aufmerksamkeit zuteil wurde.
In den anderen beiden städtischen Museen, dem Tabakspeicher und der Flohburg, fallen die Unterschiede weniger deutlich aus. Das stadthistorische Museum Flohburg generierte im 1. Quartal 2015 Einnahmen von 1.344 Euro bei 1.611 Besuchern. In diesem Jahr kamen im selben Zeitraum 1.429 Besucher und brachtem dem Haus Einnahmen in Höhe von 1.561 Euro.
Ähnlich die Situation im Tabakspeicher: das erste Quartal 2015 brachte bei 2.295 Besuchern Einnahmen von 4.294,75 Euro mit sich. In diesem Jahr waren es bisher 1.728 Besucher und Einnahmen in Höhe von 4.311,40 Euro.
Dass die Museen in diesem Jahr trotz geringerer Besucherzahlen etwas höhere Einnahmen erzielen konnten, dürfte auch daran liegen das die Eintrittspreise zum wöchentlichen Museumstag seit Februar moderat von ein auf zwei Euro angehoben worden waren.
Kostenfrei sind hingegen alle Ausstellungseröffnungen. Das gilt nicht nur für die Museen der Stadt Nordhausen sondern in ganz Thüringen. Die Erhebung von Kosten für eine Vernissage würde auch beim Thüringer Museumsverband intensiv diskutiert und negativ beantwortet, heißt es aus der Stadtverwaltung, eine Vernissage gelte als Werbeveranstaltung und solle auch durch Mundpropaganda Lust auf die neue Ausstellung machen.
Man versende jeweils gut 200 Einladungen, viele davon erfolgten über Email-Verteiler und Newsletter. Eine Vernissage ist immer öffentlich und jeder interessierte Besucher ist herzlich willkommen, erklärt die Stadtverwaltung weiter, der freie Eintritt beschränke sich also nicht auf die eingeladenen Besucher.
Angelo Glashagel


