Do, 18:13 Uhr
21.04.2016
Merkwürdigkeiten gleich zu Beginn
Spielplan vorgestellt
Mit einer merkwürdigen Inszenierung stellten sich am späten Nachmittag die Mitglieder des neuen Leitungsteams der Theater Nordhausen/Loh-Orchester GmbH vor. Die Pressekonferenz fand in aller Öffentlichkeit statt. Arbeitsbedingungen für die Presse sehen anders aus...
Viel Publikum bei der sogenannten Pressekonferenz (Foto: nnz)
Man wolle, dass die interessierte Öffentlichkeit den Spielplan nicht aus der Presse erfahre, sondern selbst Fragen stellen könne, leitete der designierte Intendant Daniel Klajner die Veranstaltung ein. Erst einmal wurden die neuen Leitungsköpfe vorgestellt, zur Riege gehört auch Anja Eisner, die sich nicht von Nordhausen entfernt hatte, wie die bisherige Leitung.
Gleich zu Beginn wurde denn auch das neue Logo des Theaters und des Orchesters präsentiert. TNLOS könne auf viele Art und Weise interpretiert werden, lasse aber auch viel Spielraum für Variationen. Die Erläuterungen zum Spielplanheft und den diversen Sparten der GmbH gingen in den ersten Minuten des allgemeinen Gebrummels des sach- und fachkundigen Publikums unter. Übrigens gebe es in dem Heft die Vorworte der diversen wichtigen Politiker, die können sie ruhig überblättern, die liest sowieso niemand, sagte Klajner. Das kommt richtig gut an bei den Vertretern der Gesellschafter.
Nach der weiteren Erläuterung der Bedienungsanleitung für das Spielplanheft konnten nun die einzelnen Inzenierungen vorgestellt werden. In der Oper geht es mit der bewährten Gala los, der folgt die erste Premiere: La Bohéme. Danach die Wiederaufnahme der Piraten-Königin (The Pirate Queen), die noch in dieser, also in der aktuellen Spielzeit das Licht dieser Nordhäuser Theaterwelt erblickt. Es wird eine weitere Wiederaufnahme geben: Anatevka. Kommt Ihnen auch bekannt vor? Klar, schon gespielt, bei den Schlossfestspielen in Sondershausen. Im Januar soll es mit Salome blutig werden, wie die designierte Operdirektorin Anette Leistenschneider vortrug. Es schließt sich Dracula an.
Das neue Leitungsteam (Foto: nnz)
Das neue Leitungsteam
Vorgestellt wurden dann die anderen Sparten des Hauses wie zum Beispiel das Ballett. Hier werden acht neue Solisten tanzen, vier sind aus der bisherigen Companie übrig geblieben. Unter anderem wird Schwanensee zu sehen sein, es folgen ein Ballettabend und ein Kammertanzabend.
Nicht vergessen wird auch unter der neuen Leitung das Schauspiel, das auch in der neuen Spielzeit aus Rudolstadt kommt. Drei Inszenierungen werden in Nordhausen zu sehen sein, zwei Komödien (Der nackte Wahnsinn und Eine heikle Sache, die Seele) sowie das Ur-Schauspiel eines Herren namens Schiller: Die Räuber.
Klajner und das neue Logo (Foto: nnz)
Das neue Logo
Am fleißigsten werden die Macher des Jungen Theaters sein. Sieben Premieren stehen auf dem Spielplan – von Volksliedern über szenische Lesungen bis hin zu mehreren Stückentwicklungen.
Im konzertanten Musikbereich werden sechs Sinfoniekonzerte, sieben Schlosskonzerte und ein After-Work-Konzert durch das Loh-Orchester erklingen. Die Konzerte werden um 18 Uhr beginnen, nicht – wie seit gefühlten 100 Jahren – um 19.30 Uhr, kündigte der neue Generalmusikdirektor Michael Helmrath an.
Ach, ja, die Schlossfestspiele im kommenden Jahr in Sondershausen. Die haben wir nicht vergessen, darüber wurde an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Viel Publikum bei der sogenannten Pressekonferenz (Foto: nnz)
Man wolle, dass die interessierte Öffentlichkeit den Spielplan nicht aus der Presse erfahre, sondern selbst Fragen stellen könne, leitete der designierte Intendant Daniel Klajner die Veranstaltung ein. Erst einmal wurden die neuen Leitungsköpfe vorgestellt, zur Riege gehört auch Anja Eisner, die sich nicht von Nordhausen entfernt hatte, wie die bisherige Leitung.
Gleich zu Beginn wurde denn auch das neue Logo des Theaters und des Orchesters präsentiert. TNLOS könne auf viele Art und Weise interpretiert werden, lasse aber auch viel Spielraum für Variationen. Die Erläuterungen zum Spielplanheft und den diversen Sparten der GmbH gingen in den ersten Minuten des allgemeinen Gebrummels des sach- und fachkundigen Publikums unter. Übrigens gebe es in dem Heft die Vorworte der diversen wichtigen Politiker, die können sie ruhig überblättern, die liest sowieso niemand, sagte Klajner. Das kommt richtig gut an bei den Vertretern der Gesellschafter.
Nach der weiteren Erläuterung der Bedienungsanleitung für das Spielplanheft konnten nun die einzelnen Inzenierungen vorgestellt werden. In der Oper geht es mit der bewährten Gala los, der folgt die erste Premiere: La Bohéme. Danach die Wiederaufnahme der Piraten-Königin (The Pirate Queen), die noch in dieser, also in der aktuellen Spielzeit das Licht dieser Nordhäuser Theaterwelt erblickt. Es wird eine weitere Wiederaufnahme geben: Anatevka. Kommt Ihnen auch bekannt vor? Klar, schon gespielt, bei den Schlossfestspielen in Sondershausen. Im Januar soll es mit Salome blutig werden, wie die designierte Operdirektorin Anette Leistenschneider vortrug. Es schließt sich Dracula an.
Das neue Leitungsteam (Foto: nnz)
Das neue Leitungsteam
Vorgestellt wurden dann die anderen Sparten des Hauses wie zum Beispiel das Ballett. Hier werden acht neue Solisten tanzen, vier sind aus der bisherigen Companie übrig geblieben. Unter anderem wird Schwanensee zu sehen sein, es folgen ein Ballettabend und ein Kammertanzabend.
Nicht vergessen wird auch unter der neuen Leitung das Schauspiel, das auch in der neuen Spielzeit aus Rudolstadt kommt. Drei Inszenierungen werden in Nordhausen zu sehen sein, zwei Komödien (Der nackte Wahnsinn und Eine heikle Sache, die Seele) sowie das Ur-Schauspiel eines Herren namens Schiller: Die Räuber.
Klajner und das neue Logo (Foto: nnz)
Das neue Logo
Am fleißigsten werden die Macher des Jungen Theaters sein. Sieben Premieren stehen auf dem Spielplan – von Volksliedern über szenische Lesungen bis hin zu mehreren Stückentwicklungen.
Im konzertanten Musikbereich werden sechs Sinfoniekonzerte, sieben Schlosskonzerte und ein After-Work-Konzert durch das Loh-Orchester erklingen. Die Konzerte werden um 18 Uhr beginnen, nicht – wie seit gefühlten 100 Jahren – um 19.30 Uhr, kündigte der neue Generalmusikdirektor Michael Helmrath an.
Ach, ja, die Schlossfestspiele im kommenden Jahr in Sondershausen. Die haben wir nicht vergessen, darüber wurde an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet.
Peter-Stefan Greiner

