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Fr, 13:13 Uhr
15.04.2016
Pflanzprojekt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald:

Neues Grün für die „Ilfelder Rappelkiste“

Im Rahmen der Aktion „Ein Kind, ein Baum“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde gestern das Außengelände der Johanniter-Kindertagesstätte „Ilfelder Rappelkiste“ mit 69 Hecken- und Beerensträuchern bepflanzt Dank einem vorangegangenen Regenschauer und mäßigen Temperaturen bei idealem Pflanzwetter...


Streuobst-Pädagoge Gerd Ulm erklärt auf kindgerechte Weise, wie man eine Hecke pflanzt.

Pflanzgruben schaufeln, Sträucher wässern, Erde mischen, pflanzen und gießen am Donnerstag herrschte reges Treiben in der Johanniter-Einrichtung. Gemeinsam mit den Erzieherinnen verschönerten die Johanniterknirpse ihren Außenbereich mit 60 Hainbuchensträuchern, 7 Beerensträuchern, einem Zierapfelbaum und einem Sommerfliederstrauch.

„Unsere Mädchen und Jungen waren mit ihren Schaufeln und Gießkannen so eifrig dabei, dass die neue Schutzhecke und die Beerensträucher schon in weniger als zwei Stunden gepflanzt waren“, berichtet Sabine Jentho, Leiterin der Kita. „Doch damit ist es noch nicht getan jetzt geht es um die langfristige Pflege der Sträucher.

Diese werden wir schrittweise den Kindern vermitteln und in unseren Tagesablauf einbauen. Wer weiß, vielleicht werden wir im Spätsommer schon mit der ersten Ernte belohnt!“. Um den Kindern einen Vorgeschmack auf die erwartete Ernte zu geben, veranstalteten die Mitarbeiter ein kleines Frühlingsfest mit einer Verkostung von echten Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. „Das war für die Kinder ein großes Erlebnis“, freut sich Sabine Jentho. Initiiert wurde die Aktion durch Streuobst-Pädagoge Gerd Ulm, er trug das Projekt an die Kita heran.

Die neu gesetzten Sträucher dienen nicht nur dem verbesserten Sicht- und Lärmschutz für die Kinder, sondern stehen vor allem für den nachhaltigen Ansatz der Einrichtung. Denn in Johanniter-Kitas werden schon die Kleinsten für eine naturverbundene und verantwortungsvolle Einstellung zur Umwelt begeistert. Besondere Erlebnisse und eigene Erfahrungen, wie beispielsweise die Pflanzaktion, legen einen Grundstein für die Liebe zur Natur und die Wertschätzung nachhaltig angebauter Nahrungsmittel.
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