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Do, 11:49 Uhr
07.04.2016
Integrationsbeirat hat sich konstituiert

Vertreter aus sieben Ländern

Dem neuen Integrationsbeirat des Landkreises gehören Vertreter aus Deutschland und sechs weiteren Nationen an (Foto: Jessica Pieper) Dem neuen Integrationsbeirat des Landkreises gehören Vertreter aus Deutschland und sechs weiteren Nationen an (Foto: Jessica Pieper)
Die Mitglieder des Integrationsbeirats haben sich gestern Abend zur konstituierenden Sitzung getroffen. Landrat Matthias Jendricke bedankte sich für die Bereitschaft, sich im Integrationsbeirat zu engagieren und gab einen Ausblick auf die möglichen Themen im neu besetzten Gremium...

"Man kann hier nicht nur Probleme benennen, sondern auch Lob und Anerkennung aussprechen und positive Integrationsvorhaben hervorheben", sagte Matthias Jendricke. So habe es im vergangenen halben Jahr ein starkes ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit im Landkreis gegeben. "Es leben viele Leute neu im Landkreis Nordhausen, weit über 1000, viele davon sind schon familiär hier sesshaft geworden", so der Landrat.

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Daraus ergeben sich viele Fragestellungen und Themen, denen sich der Integrationsbeirat annehmen kann. "So vielschichtig wie die Zusammensetzung dieses Gremiums sind auch die Zuwanderer im Landkreis. Es sind nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Migranten, die aus beruflichen oder familiären Gründen hierhergekommen sind", so Jendricke.

Zum Vorsitzenden des Beirats haben die Mitglieder Mohamed Fayez Ahmed Sayed gewählt, zu dessen Stellvertreter Nader Mahboubkhah. Der Kreistag hatte die vier ausländischen und drei deutschen Mitglieder des Integrationsbeirats sowie deren Stellvertreter in der letzten Sitzung des Kreistages im März bestellt.

Die ausländischen Vertreter im Integrationsbeirat stammen aus Polen, der Slowakei, Eritrea, Marokko, Ägypten und Südafrika. Zu den Aufgaben des Integrationsbeirats gehört es, an der Verbesserung der Lebensverhältnisse von Menschen mit Migrationshintergrund mitzuwirken, Integrationsprozesse zu unterstützen, die interkulturellen Beziehungen zu stärken, die Umsetzung des Integrationsplanes zu fördern und den Kreistag in Fragen zu beraten, die Menschen mit ausländischen Wurzeln betreffen. Insgesamt leben derzeit im Landkreis Nordhausen rund 4.700 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, davon sind rund 1.100 Asylbewerber.
Autor: red

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Kommentare
Günther Hetzer
07.04.2016, 12:16 Uhr
Deutsch-Politik, Politik-Deutsch
Wenn ich mal kurz übersetzen darf:

"Man kann hier nicht nur Probleme benennen, sondern auch Lob und Anerkennung aussprechen und positive Integrationsvorhaben hervorheben", sagte Matthias Jendricke.

heißt soviel wie

""Man sollte lieber nicht über so viel Reales reden, sondern über konstruierte Geschichten sprechen und nicht erwähnen das wir bislang weder Erfolg hatten, geschweige denn irgendetwas getan hätten", sagte Matthias Jendricke.

weiter

"So vielschichtig wie die Zusammensetzung dieses Gremiums sind auch die Zuwanderer im Landkreis. Es sind nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Migranten, die aus beruflichen oder familiären Gründen hierhergekommen sind", so Jendricke.

heißt eigentlich

"So bunt zusammengewürfelt wie dieses Gremiums sind auch die Zuwanderer im Landkreis. Es sind nicht nur Flüchtlinge, sondern auch Migranten, die aus wirtschaftlichen oder kriegerischen Gründen hierhergekommen sind", so Jendricke.
Paulinchen
07.04.2016, 13:23 Uhr
Ist schon bemerkenswert...
...wie intensiv sich um die Intergation bemüht wird. Leider kann man nirgendwo lesen, welche Anstrengungen derzeitig unternommen werden, wie die Abschiebung derer funktioniert, die weder eine Duldung noch Aussicht auf ein Bleiberecht haben.

Aber unser MP in Erfurt wird demnächst wohl Zusteller einstellen, die die deutschen Pässe dann in die Briefkästen verteilen. Den Solizuschlag möchte er ja auch sehr gern für die Finanzierung der Flüchtlinge verwenden. Da hat unser Landrat wohl die Brücke in der Th.-Münster-Straße und die in Bielen vor seinem "Chef" verschwiegen?

Unsere deutschen Politiker haben ja im Moment "nasse Hosen", wenn sie über die sinkenden Flüchtlingszahlen berichten können. Aber dabei verschweigen sie, dass die Drecksarbeit dafür andere gemacht haben. Aber so sind eben Trittbrettfahrer.
wissender
07.04.2016, 15:16 Uhr
Die Kümmerer
kümmern sich leider nur um ddie, die am Standart der jetzigen Gesellschaft Null anteile haben und sich hier in ein von uns hart erarbeitetes Nest setzen. Das ist ja auch einfacher als das eigenen Land zu verteidigen dort ewas aufzubauen und es zu entwickeln.
Leider kümmert sich Herr Jendricke weder um Kinder, Senioren oder andere die Unterstützung aus der eigenen Bevölkerung brauchen könnten.
Es würde mich nicht wundern, wenn der nächste Landrat von der AfD käme!
EITEL
07.04.2016, 20:28 Uhr
Unser Landrat kann es ,der weiß wies geht!
1000 Leute mehr in unserem Landkreis ,einfach bemerkenswert. Blöd ist nur, das dies alles Sozialleistungstouristen sind . Natürlich auf dem besten Wege der Integration wie Millionen Westdeutscher Integrationslangsamversteher(40 Jahre ?!)
Jämmerliche Durchhalteparolen für eine mehr als verfehlte Politik der eigenen Bevölkerung gegenüber-ich schäme mich für diese nicht lernfähigen Opportunisten.
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