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Mi, 10:19 Uhr
06.04.2016
Ein Blick in die Statistik

Schwache Inflationsrate im Freistaat

Purzelnde Preise bei Kraftstoffen, Haushaltsenerige und in einigen anderen Branchen haben die Inflationsrate in Thüringen niedrig gehalten. Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,2 Prozent im Monat Februar auf 0,5 Prozent im Monat März und liegt weiterhin seit Juni 2015 unter der 1-Prozent Marke. Das melden das Landesamt für Statistik heute...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Verbraucherpreisindex im Monat März gegenüber dem Vormonat Februar um 0,7 Prozent und erreichte einen Indexstand von 107,2 Prozent. Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,2 Prozent im Monat Februar auf 0,5 Prozent im Monat März und liegt weiterhin seit Juni 2015 unter der 1-Prozent Marke.

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„Die schwache Inflationsrate ist unter anderem auf die unter dem Vorjahresniveau liegenden Energiepreise (Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe -8,6 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Kraftstoffe gaben im Jahresvergleich um 13,8 Prozent, die Preise für Haushaltsenergie um 6,1 Prozent nach“, so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter.

Weitere Preissenkungen gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im Bereich Nachrichtenübermittlung (-1,1 Prozent) sowie für Bekleidung und Schuhe (-0,7 Prozent) beobachtet. In den anderen Warengruppen lagen die Preise deutlich über dem Vorjahr.

Dies betrifft insbesondere die Preise für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (3,5 Prozent), die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistun- gen (2,9 Prozent) sowie die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (2,5 Prozent). Die Preisentwicklung der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke verlief innerhalb dieser Warengruppe sehr unterschiedlich. Teurer wurden im Jahresvergleich z.B. Obst (10,3 Prozent), Gemüse (4,8 Prozent) oder Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (4,8 Prozent). Rückläufige Preise wurden bei Speise- fetten und Speiseölen (-7,7 Prozent), Molkereiprodukten und Eiern (-3,6 Prozent) sowie für Kaffee, Tee und Kakao (-1,6 Prozent) beobachtet.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um durchschnittlich 0,7 Prozent. Deutliche Preissteigerungen wurden für Bekleidung und Schuhe (4,9 Prozent), für Heizöl und Kraftstoffe (1,0 Prozent), darunter für Heizöl (8,8 Prozent) und Dieselkraftstoff (2,6 Prozent) berechnet.
Autor: red

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