Mi, 13:20 Uhr
06.04.2016
Fahrzeugflotte um die Hälfte aufgestockt
Mobiles Landratsamt
Wer in den zurückliegenden Wochen mal aufmerksam war, der wird auf den Straßen des Landkreises viele Fahrzeuge mit dem Kennzeichen NDH-LK …. entdeckt haben. Einem Leser der nnz ging das dieser Tage so, als er in der Tiefgarage des Landratsamtes in der Behringstraße parkte...
Fahrzeugflotte aufgstockt (Foto: privat)
Wir haben also in der Kreisverwaltung nachgefragt und wollten wissen, wie sich der Bestand der Fahrzeugflotte entwickelt habe. Und in der Tat, die Kreisverwaltung hatte die Anschaffung von neuen und zusätzlichen Fahrzeugen ausgeschrieben.
Bei der Neuausschreibung der Fahrzeugflotte des Landkreises Nordhausen hat die Verwaltung insbesondere auf die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge sowie einen sparsamen Verbrauch geachtet, teilt Pressesprecherin Jessica Piper mit. Von den derzeit 18 Fahrzeugen im Bestand seien neun erdgasbetrieben. Dabei nutze der Landkreis ein Angebot der EVN, die jedes Erdgasfahrzeug mit jeweils 500 kg Erdgas fördert. Das entspriche in etwa einer Reichweite von 10.000 Kilometer je Fahrzeug und bedeute für den Landkreis eine deutliche Ersparnis bei einem gleichzeitig verbesserten Umwelt- und Klimaschutz.
Insgesamt umfasst die Fahrzeugflotte jetzt 18 geleaste Fahrzeuge und damit sechs Fahrzeuge mehr im Vergleich zum Vorjahr und zu 2014. Hintergrund der Vergrößerung des Fuhrparks sind die hohen Ausgaben des Landkreis für Dienstfahrten von Mitarbeitern in privaten Pkw, die sich durch die kürzlich gestiegene Kilometerpauschale weiter erhöht hätten. Für dienstliche Fahrten mit Privatfahrzeugen hat der Landkreis 2014 an die Mitarbeiter rund 40.000 Euro an Entschädigung gezahlt. Aus diesem Grund wurde der Fuhrpark vergrößert, um die Entschädigungsleistungen so gering wie möglich zu halten. Die Fahrzeugflotte umfasst verschiedene Fahrzeugtypen von Mittelklasse- und Kleinwagen über geländegängige Fahrzeuge für Außeneinsätze bis zu einem Transporter.
Im Etat Reisekosten sind nach Angaben des Landratsamtes im Jahr 2014 rund 47.000 Euro angefallen, im Jahr 2015 rund 50.000 Euro. Darin enthalten sind Übernachtungs-, Verpflegungs- und Fahrtkosten sowie weitere Gebühren. "Es gibt jedoch Abgrenzungsprobleme zwischen Dienstreisekosten und Kosten für Aus- und Weiterbildungen, die werden gemeinsam erfasst. Hier verwalten die Fachbereiche die Kosten auch jeweils eigenständig. Es wird außerdem statistisch nicht erfasst, welche Dienstreisen eintägig oder mehrtägig sind", wird aus der Grimmelallee mitgeteilt.
Fahrzeugflotte aufgstockt (Foto: privat)
Durch die jüngsten Ausschreibungen, die ein Autohaus im benachbarten Landkreis Osterode am Harz gewann, konnte die Verwaltung des Landkreises den Fuhrpark zu einem günstigen Tarif leasen. Dazu Jessica Piper: Für 19 geleaste bzw. gemietete Fahrzeuge des Landkreises (zu den 18 bislang aufgezählten Fahrzeugen kommt noch das bereits seit längerem geleaste Fahrzeug des Kreisbrandinspektors hinzu) fallen insgesamt monatlich weniger als 5.000 Euro Leasing- und Mietkosten an.
Autor: red
Fahrzeugflotte aufgstockt (Foto: privat)
Wir haben also in der Kreisverwaltung nachgefragt und wollten wissen, wie sich der Bestand der Fahrzeugflotte entwickelt habe. Und in der Tat, die Kreisverwaltung hatte die Anschaffung von neuen und zusätzlichen Fahrzeugen ausgeschrieben.
Bei der Neuausschreibung der Fahrzeugflotte des Landkreises Nordhausen hat die Verwaltung insbesondere auf die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge sowie einen sparsamen Verbrauch geachtet, teilt Pressesprecherin Jessica Piper mit. Von den derzeit 18 Fahrzeugen im Bestand seien neun erdgasbetrieben. Dabei nutze der Landkreis ein Angebot der EVN, die jedes Erdgasfahrzeug mit jeweils 500 kg Erdgas fördert. Das entspriche in etwa einer Reichweite von 10.000 Kilometer je Fahrzeug und bedeute für den Landkreis eine deutliche Ersparnis bei einem gleichzeitig verbesserten Umwelt- und Klimaschutz.
Insgesamt umfasst die Fahrzeugflotte jetzt 18 geleaste Fahrzeuge und damit sechs Fahrzeuge mehr im Vergleich zum Vorjahr und zu 2014. Hintergrund der Vergrößerung des Fuhrparks sind die hohen Ausgaben des Landkreis für Dienstfahrten von Mitarbeitern in privaten Pkw, die sich durch die kürzlich gestiegene Kilometerpauschale weiter erhöht hätten. Für dienstliche Fahrten mit Privatfahrzeugen hat der Landkreis 2014 an die Mitarbeiter rund 40.000 Euro an Entschädigung gezahlt. Aus diesem Grund wurde der Fuhrpark vergrößert, um die Entschädigungsleistungen so gering wie möglich zu halten. Die Fahrzeugflotte umfasst verschiedene Fahrzeugtypen von Mittelklasse- und Kleinwagen über geländegängige Fahrzeuge für Außeneinsätze bis zu einem Transporter.
Im Etat Reisekosten sind nach Angaben des Landratsamtes im Jahr 2014 rund 47.000 Euro angefallen, im Jahr 2015 rund 50.000 Euro. Darin enthalten sind Übernachtungs-, Verpflegungs- und Fahrtkosten sowie weitere Gebühren. "Es gibt jedoch Abgrenzungsprobleme zwischen Dienstreisekosten und Kosten für Aus- und Weiterbildungen, die werden gemeinsam erfasst. Hier verwalten die Fachbereiche die Kosten auch jeweils eigenständig. Es wird außerdem statistisch nicht erfasst, welche Dienstreisen eintägig oder mehrtägig sind", wird aus der Grimmelallee mitgeteilt.
Fahrzeugflotte aufgstockt (Foto: privat)
Durch die jüngsten Ausschreibungen, die ein Autohaus im benachbarten Landkreis Osterode am Harz gewann, konnte die Verwaltung des Landkreises den Fuhrpark zu einem günstigen Tarif leasen. Dazu Jessica Piper: Für 19 geleaste bzw. gemietete Fahrzeuge des Landkreises (zu den 18 bislang aufgezählten Fahrzeugen kommt noch das bereits seit längerem geleaste Fahrzeug des Kreisbrandinspektors hinzu) fallen insgesamt monatlich weniger als 5.000 Euro Leasing- und Mietkosten an.

