Di, 14:50 Uhr
05.04.2016
71. Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora
Begleitende Veranstaltungen
Vor 71 Jahren wurde das Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen befreit. Den Auftakt der Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zum 71. Jahrestag der Befreiung bildet die Vorführung des Dokumentarfilms Die Arier (D 2014) am Freitagabend im Filmpalast Nordhausen...
Regisseurin Mo Asumang fragt in dem Film nach den Ursprüngen des Begriffs Arier und dessen Missbrauch durch Rechtsextreme in Deutschland und den USA.
Sie begibt sich zu selbsternannten Ariern auf Demonstrationen Rechtsradikaler, reist zur Volksgruppe der Arier in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rechtsextremen und begegnet dem Ku Klux Klan. Dort konfrontiert sie Menschen, die sich als Arier gerieren, mit der Frage, was ein Arier eigentlich sei (8. April, 19 Uhr)
Am Sonnabend, den 9. April 2016, finden in Kooperation mit der Stadt Nordhausen zwei Veranstaltungen im Bürgerhaus, Nikolaiplatz 1, statt.
Um 10.00 Uhr sprechen Prof. Dr. Christoph A. Rass und Sebastian Bondzio über den Einsatz Geographischer Informationssysteme (GIS) zur Sichtbarmachung historischer Prozesse. Die beiden Historiker von der Universität Osnabrück stellen ein Pilotprojekt zur GIS-basierten Analyse von Deportation und Tod am Beispiel des Totenbuchs des KZ Mittelbau-Dora vor.
Im Anschluss besteht ab 12 Uhr die Möglichkeit, sich mit Überlebenden des KZ Mittelbau-Dora auszutauschen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dem Treffen mit ehemaligen Häftlingen aus Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Polen und der Ukraine teilzunehmen. Die Veranstaltung wird durch Sprachmittler/innen begleitet.
Bereits am 7. April 2016 findet im Theater Nordhausen die Premiere des Stücks Die Tänzerin von Auschwitz statt. Begleitend bietet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am 16. April 2016 um 14.00 Uhr eine kostenfreie Sonderführung an. Die etwa vierstündige Führung wendet sich an alle historisch Interessierten. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Telefon: 03631-495820 oder E-Mail: besucheranmeldung@dora.de.
Autor: redRegisseurin Mo Asumang fragt in dem Film nach den Ursprüngen des Begriffs Arier und dessen Missbrauch durch Rechtsextreme in Deutschland und den USA.
Sie begibt sich zu selbsternannten Ariern auf Demonstrationen Rechtsradikaler, reist zur Volksgruppe der Arier in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rechtsextremen und begegnet dem Ku Klux Klan. Dort konfrontiert sie Menschen, die sich als Arier gerieren, mit der Frage, was ein Arier eigentlich sei (8. April, 19 Uhr)
Am Sonnabend, den 9. April 2016, finden in Kooperation mit der Stadt Nordhausen zwei Veranstaltungen im Bürgerhaus, Nikolaiplatz 1, statt.
Um 10.00 Uhr sprechen Prof. Dr. Christoph A. Rass und Sebastian Bondzio über den Einsatz Geographischer Informationssysteme (GIS) zur Sichtbarmachung historischer Prozesse. Die beiden Historiker von der Universität Osnabrück stellen ein Pilotprojekt zur GIS-basierten Analyse von Deportation und Tod am Beispiel des Totenbuchs des KZ Mittelbau-Dora vor.
Im Anschluss besteht ab 12 Uhr die Möglichkeit, sich mit Überlebenden des KZ Mittelbau-Dora auszutauschen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dem Treffen mit ehemaligen Häftlingen aus Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Polen und der Ukraine teilzunehmen. Die Veranstaltung wird durch Sprachmittler/innen begleitet.
Bereits am 7. April 2016 findet im Theater Nordhausen die Premiere des Stücks Die Tänzerin von Auschwitz statt. Begleitend bietet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am 16. April 2016 um 14.00 Uhr eine kostenfreie Sonderführung an. Die etwa vierstündige Führung wendet sich an alle historisch Interessierten. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Telefon: 03631-495820 oder E-Mail: besucheranmeldung@dora.de.

