Mo, 06:17 Uhr
04.04.2016
Anja Eisner liest am 7. April im Kunsthaus
Vorher und nachher
Lesungen mit Anja Eisner – immer ein Erlebnis, ein Highlight der Veranstaltungen des Kunsthauses, so könnte man diese Abende im Kunsthaus-Keller – im KuK – einfach umschreiben. Am kommenden Donnerstag ist es wieder soweit...
Die jährliche Weihnachtslesung mit Anja Eisner und Susanne Hinsching ist für Viele ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und erfreut sich zunehmender Beliebtheit – ob im Kunsthaus, in der Traditionsbrennerei oder auch im ENNO - und wird unter Kennern ganz einfach als DIE Weihnachtslesung tituliert.
Wie auch in den vergangenen Jahren die Ausstellungen durch eine passende Lesung begleitend hat sich Anja Eisner auch in diesem Jahr wieder bereit erklärt, einige der Künstler der aktuellen Präsentation IMPRESSIONISTEN – EXPRESSIONISTEN in Briefen zu Wort kommen zu lassen. Wer die Biografien der bekanntesten Künstler dieser Kunstepochen kennt oder entsprechende Romane das Privatleben betreffend gelesen hat, der hat eine Vorstellung zu den nicht immer einfachen Charakteren.
Es sei nur die Beziehung Kandinsky – Münter oder Jawlensky – Werefkin erwähnt; über Renoir lesenswert das Buch Renoir und seine Frauen von Karin Sagner oder der Briefwechsel zwischen Alexej Jawlensky, Paul und Lily Klee, Marianne Werefkin, herausgegeben unter dem Titel In inniger Freundschaft. Oft werden die nicht immer einfachen Persönlichkeiten und deren Eigenarten mit ‚Na ja, eben Künstler!‘ abgetan.
Man sollte sich aber in Erinnerung rufen, dass sie einerseits in einer Epoche der Umbrüche, der explosionsartig sich entwickelnden Industriegesellschaft, der sich neugestaltenden Rollen und dem Selbstverständnis der Geschlechter lebten, andererseits in einer Zeit der Hochrüstung und des ‚kalten Krieges‘ vor dem ersten Weltkrieg. Hierzu lesenswert das Buch 1913. Viele Künstler, die teils sich freiwillig meldend in diesen Krieg zogen, fielen.
Es seien als Beispiele nur Franz Marc und August Macke erwähnt. Mit der am Donnerstag als Veranstaltung des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins stattfindenden Lesung wird Anja Eisner, die auch Mitglied des Vereins ist, aus Briefen und Texten, unter anderem von Gauguin, Cezanne, Marc lesen und so gewissermaßen einen ‚Blick hinter die Staffelei‘ ermöglichen und die Menschen uns näher bringen, vor dessen Werken wir heute staunend stehen.
Karten zum Preis von 9,50 Euro gibt es nur an der Abendkasse. In diesem Preis ist die Besichtigung der Ausstellung IMPRESSIONISTEN – EXPRESSIONISTEN enthalten, denn mit Sicherheit wird die Wirkung beim Betrachten der Bilder nach der Lesung doch eine andere sein.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Lesung am Donnerstag, 7. April um 19 Uhr zum Preis von 9,50 EURO.
Autor: redDie jährliche Weihnachtslesung mit Anja Eisner und Susanne Hinsching ist für Viele ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und erfreut sich zunehmender Beliebtheit – ob im Kunsthaus, in der Traditionsbrennerei oder auch im ENNO - und wird unter Kennern ganz einfach als DIE Weihnachtslesung tituliert.
Wie auch in den vergangenen Jahren die Ausstellungen durch eine passende Lesung begleitend hat sich Anja Eisner auch in diesem Jahr wieder bereit erklärt, einige der Künstler der aktuellen Präsentation IMPRESSIONISTEN – EXPRESSIONISTEN in Briefen zu Wort kommen zu lassen. Wer die Biografien der bekanntesten Künstler dieser Kunstepochen kennt oder entsprechende Romane das Privatleben betreffend gelesen hat, der hat eine Vorstellung zu den nicht immer einfachen Charakteren.
Es sei nur die Beziehung Kandinsky – Münter oder Jawlensky – Werefkin erwähnt; über Renoir lesenswert das Buch Renoir und seine Frauen von Karin Sagner oder der Briefwechsel zwischen Alexej Jawlensky, Paul und Lily Klee, Marianne Werefkin, herausgegeben unter dem Titel In inniger Freundschaft. Oft werden die nicht immer einfachen Persönlichkeiten und deren Eigenarten mit ‚Na ja, eben Künstler!‘ abgetan.
Man sollte sich aber in Erinnerung rufen, dass sie einerseits in einer Epoche der Umbrüche, der explosionsartig sich entwickelnden Industriegesellschaft, der sich neugestaltenden Rollen und dem Selbstverständnis der Geschlechter lebten, andererseits in einer Zeit der Hochrüstung und des ‚kalten Krieges‘ vor dem ersten Weltkrieg. Hierzu lesenswert das Buch 1913. Viele Künstler, die teils sich freiwillig meldend in diesen Krieg zogen, fielen.
Es seien als Beispiele nur Franz Marc und August Macke erwähnt. Mit der am Donnerstag als Veranstaltung des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins stattfindenden Lesung wird Anja Eisner, die auch Mitglied des Vereins ist, aus Briefen und Texten, unter anderem von Gauguin, Cezanne, Marc lesen und so gewissermaßen einen ‚Blick hinter die Staffelei‘ ermöglichen und die Menschen uns näher bringen, vor dessen Werken wir heute staunend stehen.
Karten zum Preis von 9,50 Euro gibt es nur an der Abendkasse. In diesem Preis ist die Besichtigung der Ausstellung IMPRESSIONISTEN – EXPRESSIONISTEN enthalten, denn mit Sicherheit wird die Wirkung beim Betrachten der Bilder nach der Lesung doch eine andere sein.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Lesung am Donnerstag, 7. April um 19 Uhr zum Preis von 9,50 EURO.


