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Do, 16:14 Uhr
31.03.2016
Polizeibericht

Weg zur Freundin endet im Krankenhaus

Für einen 18-Jährigen aus Niedersachsen endete in der Nacht zum Donnerstag der Weg zu seiner Freundin im Krankenhaus...


Der junge Mann hatte sich am Abend in Leinefelde zu Fuß auf den Weg nach Wernigerode gemacht, um dort seine Freundin zu besuchen.

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Um den Weg abzukürzen entschloss er sich querfeldein zu laufen. Kurz nach 1 Uhr hatte er die Orientierung völlig verloren und rief über den Notruf die Polizei zu Hilfe. Mit Einverständnis des jungen Mannes wurde sein Handy geortet und sein Standort bestimmt.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren bereits im Einsatz, um den jungen Mann zu suchen. Der Polizeihubschrauber befand sich bereits auf dem Anflug, als eine Streife den unterkühlten Mann bei Wipperdorf aufgriff. Aufgrund der Unterkühlung brachten ihn Rettungskräfte in das Südharz-Klinikum.
Autor: red

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Kommentare
Sonntagsradler 2
31.03.2016, 18:33 Uhr
Alles Klar
Meilenweit muß ich gehn. Bei Tag und Nacht um dich zu sehen.
Wenn das keine Liebe ist?
Gute Genesung und viel Glück in der Beziehung
egw
31.03.2016, 23:18 Uhr
@Weg zur Freundin ...
"Liebe" oder "Schwachsinn" liegen hier dicht beieinander. Ich hoffe er kriegt eine ordentliche Rechnung
Mueller13
01.04.2016, 01:01 Uhr
18jähriger!?
Ähm Handy!? -> GPS -> Maps -> Navigation?!
U. Alukard
01.04.2016, 08:55 Uhr
April, April,
und weiter so am 1. April!
Franz100
01.04.2016, 18:28 Uhr
@egw
Ihre romantische Ader läßt leider zu Wünschen übrig. Verliebtheit ist ein Ausnahmezustand! Warum soll er die Rechnung bekommen? Anderen verwirrten Menschen wird auch geholfen in Notsituationen.
Ich finde die Geschichte, wenn sie so sein sollte, eher rührend.
Bodo Schwarzberg
08.04.2016, 20:51 Uhr
Respekt für liebestrunkenen Wanderer
Er hatte eine heute eher seltene Idee, seine Freundin zu beeindrucken: durch eine verwegene körperliche Leistung und nicht durch die heute sonst üblichen und austauschbaren Statussymbole wie Auto, Klamotten und sonstigen Klimbim. Dass er sich so arg verlaufen bzw. die Orientierung verlor, entbehrt nicht einer gewissen Tragik. Sicher aber wird ihn seine Freundin im Krankenhaus besuchen und seinen Einsatz wertschätzen. Ich wünsche es ihm.

Dennoch hätte es ja gar nicht so weit kommen müssen: In Deutschland muss niemand wegen eines Verlaufers in Not geraten - sofern der oder die Betreffende nicht verunfallt ist oder gesundheitliche Probleme bekommen hat. Offensichtlich trug der junge Mann auch keine geeignete Kleidung bei sich. Vor allem aber braucht man in unserem zubetonierten Land ja einfach nur weiter in eine Richtung zu gehen und erreicht so gut wie immer spätestens nach wenigen Kilometern eine Straße, die wiederum nach einigen wenigen km zu einem Ort mit hilfsbereiten Menschen führt. Die Panik, in die manche Personen auch heute noch im tiefen dunklen Wald verfallen, ist für mich auch ein Ausdruck zunehmender Naturentfremdung. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Zufußgehen durch unsere Landschaft zu Tages- und Nachtzeit, aus purer Notwendigkeit heraus nicht ungewöhnlich.
Vielleicht liest der junge Mann ja diesen Kommentar. Er wäre gewiss ein heißer Kandidat für eine 100-km-Wanderung oder gar für mehr und könnte sich gern mal melden. Am besten, er bringt dann seine Freundin gleich mit.
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