Di, 06:49 Uhr
22.03.2016
Einstimmig beschlossen
Neue Städtepartnerschaft
Ellrich plant eine Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Saâcy-sur-Marne. Den entsprechenden Partnerschaftsvertrag hat der Stadtrat jetzt einstimmig angenommen...
Auf Vorschlag der Partnergemeinde soll der Vertrag im September in Frankreich unterzeichnet werden, nachdem ein erstes Treffen im April aus Termingründen nicht zustande kommen wird.
Beide Kommunen sind durch ihre Geschichte eng miteinander verbunden. Am 16. August 1944 zogen die französischen Deportierten durch die Region Saâcy, östlich von Paris. Die Gefangenen durchquerten dabei die Orte Luzancy, Mery und Nanteuil. Die meisten von ihnen wurden dann in das Lager Ellrich-Juliushütte verlegt, das größte Außenlager des KZ Mittelbau-Dora. Noch heute erinnert der Waggon auf dem Terrain der Gedenkstätte Juliushütte an dieses Ereignis. Die Städtepartnerschaft solle eine Zeichen des Friedens sei.
Zukünftig will man touristisch, künstlerisch und kulturell enger zusammenarbeiten, heißt es in dem Vertrag. Vor allem die junge Generation soll durch regelmäßige Schüleraustausche in Kontakt kommen.
Darüber hinaus soll auch ein Städtepartnerschaftsverein ins Leben gerufen werden.
Autor: redAuf Vorschlag der Partnergemeinde soll der Vertrag im September in Frankreich unterzeichnet werden, nachdem ein erstes Treffen im April aus Termingründen nicht zustande kommen wird.
Beide Kommunen sind durch ihre Geschichte eng miteinander verbunden. Am 16. August 1944 zogen die französischen Deportierten durch die Region Saâcy, östlich von Paris. Die Gefangenen durchquerten dabei die Orte Luzancy, Mery und Nanteuil. Die meisten von ihnen wurden dann in das Lager Ellrich-Juliushütte verlegt, das größte Außenlager des KZ Mittelbau-Dora. Noch heute erinnert der Waggon auf dem Terrain der Gedenkstätte Juliushütte an dieses Ereignis. Die Städtepartnerschaft solle eine Zeichen des Friedens sei.
Zukünftig will man touristisch, künstlerisch und kulturell enger zusammenarbeiten, heißt es in dem Vertrag. Vor allem die junge Generation soll durch regelmäßige Schüleraustausche in Kontakt kommen.
Darüber hinaus soll auch ein Städtepartnerschaftsverein ins Leben gerufen werden.

