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Mi, 18:32 Uhr
09.03.2016
Fotoausstellung an der Stützpunktschule

Bilder die verbinden

Zwei Monate lang waren 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien in und um Ellrich mit dem Fotoappart unterwegs. Die Ergebnisse des integrativen Projektes wurde heute in der Regelschule Ellrich präsentiert, die inzwischen seit einem guten halben Jahr "Stützpunktschule" ist...

"Bilder sprechen eine Sprache" - ein Herz geformt mit den Händen, schöne und vergessene Ecken Ellrichs, lachende Gesichter, mal nah, mal total - bei ihrem Fotoprojekt erkundeten die Jugendlichen Teilnehmer nicht nur die Möglichkeiten von Frosch- und Vogelperspektive, sondern auch Emotionen und ihre neue Heimat.

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Für Sandra Witzel vom Radio Enno, die das Projekt begleitet hatte, war das gegenseitige Kennen lernen bei dem integrativen Projekt fast noch wichtiger als die Fotografie. Der gegenseitige Austausch sei der erste und vielleicht wichtigste Schritt in Sachen Integration. Unterstützung kam auch von der Regelschule Ellrich, sowohl Schulleiterin Carola Böck wie auch Sprachlehrerin Andrea Wagner bekamen für ihre Hilfe einen Blumenstrauß.

Schulleiterin Böck bedankte sich, das die Wahl des Senders auf die Ellricher Schule gefallen ist. Für die neuen Schülerinnen und Schüler sei es ein gutes Ankommen gewesen und werde es auch in Zukunft sein, so Böck.

Seit rund einem halben Jahr ist die Ellricher Regelschule nun schon "Stützpunktschule" und kann sich in Sachen Spracherwerb bei Kindern von Flüchtlingen besonders engagieren. Konkret geschieht das in Form von Sprachlehrerin Wagner, welche die Flüchtlingskinder aus der Sülzhayner Gemeinschaftsunterkunft und der näheren Umgebung unterrichtet.

Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund  (Foto: Angelo Glashagel) Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)

Projekte wie "Bilder sprechen eine Sprache" die man von Beginn an durchführte, hätten gezeigt das sie nachhaltig wirken, meint die Schulleiterin. Und auch der reine Lernerfolg im Spracherwerb stellt sich ein, so Böck weiter, "diejenigen, die stetig da sind lernen sehr gut. Die Kinder sind zwar sehr zurückhaltend aber unendlich freundlich". Die Fluktuation ist indes noch recht hoch, gut die Hälfte der Kinder die man im Herbst begrüßt hatte, geht inzwischen an andere Schulen weil ihre Familien die Sülzhayner Unterkunft verlassen konnten.

Alles gut also? Fast. Natürlich würde sich die Schule allgemein über mehr Lehrpersonal freuen, sagt die Schulleiterin, nicht nur bei der Flüchtlingsarbeit. Und Integration kann nicht allein Sache der Schulen sein, es brauche auch die Arbeit von Vereinen vor Ort und der Eltern.

Große Unterstützung habe man vom Landratsamt bekommen, sei es durch die Schulsozialarbeit oder das Programm "Demokratie leben" durch das die Schule verschiedene kleinere Aktionen realisieren konnte. "Im Moment ist es gut", so das Fazit von Schulleiterin Böck.
Angelo Glashagel
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Zwei Monate fotografierten 14 Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Afghanistan und Syrien und lernten sich kennenund (Foto: Angelo Glashagel)
Autor: red

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