Mo, 14:13 Uhr
07.03.2016
Nordhäuser CDU-Chef
Rolle der Wirtschaft überdenken
Öffentliche Hand und private Wirtschaft - irgendwie passt das alles nicht zusammen. Die Wirtschaft kritisiert zunehmend einen Schattenhaushalt bei der Kreisverwaltung. Andererseits verlangt sie mehr Engagement für einen Fußballverein...
Roland Handrek hatte in der nnz das Aufblähen der Service Gesellschaft, einer 100prozentigen Tochter des Landkreises, kritisiert. Hier entstehe ein Verlustrisiko, das einzig und allein der Steuerzahler trage. Handrek forderte als Nordthüringer Sprecher des Wirtschaftsrates Deutschland eine Politiker-Haftung.
Eine solche Haltung ist zum Beispiel für den CDU-Stadtchef Stefan Nüßle völlig unverständlich. Aus Sicht der Kommunen sei es legitim, über wirtschaftliche Beteiligungen Gelder zu akquirieren, die dann der Allgemeinheit zugute kommen. "Herr Handrek ist bekannterweise nicht nur Sprecher des Wirtschaftsrates, sondern auch 1. Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des Nordhäuser Unternehmerverbandes. Und da verstehe ich nicht, warum der NUV-Vorstand die Kommune, in diesem Fall die Stadt Nordhausen, für ein angeblich fehlendes Engagement in Richtung des Albert-Kuntz-Sportparks kritisiert", sagt Nüßle.
Nüßle weiß als langjähriger Stadtrat, dass es für die Stadt Nordhausen nicht nur um den Fußball an der Parkallee gehen könne. Vielmehr müsse eine Balance zwischen den vielen Sportvereinen gefunden werden. Und da habe Nordhausen nicht nur im Breitensport, sondern auch beim Spitzensport einiges mehr aufzuweisen als den Fußball. Boxen, Triathlon oder Fechten und Schwimmen zum Beispiel.
Die Idee, den AKS an Wacker abzugeben, die findet Nüßle gut, im Gegenzug sollte der Präsident von Wacker Nordhausen nicht immer und überall auf Gott und die Welt, hier insbesondere die Politik schimpfen. Damit löse man keine Probleme, sagte der Nordhäuser CDU-Chef der nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redRoland Handrek hatte in der nnz das Aufblähen der Service Gesellschaft, einer 100prozentigen Tochter des Landkreises, kritisiert. Hier entstehe ein Verlustrisiko, das einzig und allein der Steuerzahler trage. Handrek forderte als Nordthüringer Sprecher des Wirtschaftsrates Deutschland eine Politiker-Haftung.
Eine solche Haltung ist zum Beispiel für den CDU-Stadtchef Stefan Nüßle völlig unverständlich. Aus Sicht der Kommunen sei es legitim, über wirtschaftliche Beteiligungen Gelder zu akquirieren, die dann der Allgemeinheit zugute kommen. "Herr Handrek ist bekannterweise nicht nur Sprecher des Wirtschaftsrates, sondern auch 1. Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des Nordhäuser Unternehmerverbandes. Und da verstehe ich nicht, warum der NUV-Vorstand die Kommune, in diesem Fall die Stadt Nordhausen, für ein angeblich fehlendes Engagement in Richtung des Albert-Kuntz-Sportparks kritisiert", sagt Nüßle.
Nüßle weiß als langjähriger Stadtrat, dass es für die Stadt Nordhausen nicht nur um den Fußball an der Parkallee gehen könne. Vielmehr müsse eine Balance zwischen den vielen Sportvereinen gefunden werden. Und da habe Nordhausen nicht nur im Breitensport, sondern auch beim Spitzensport einiges mehr aufzuweisen als den Fußball. Boxen, Triathlon oder Fechten und Schwimmen zum Beispiel.
Die Idee, den AKS an Wacker abzugeben, die findet Nüßle gut, im Gegenzug sollte der Präsident von Wacker Nordhausen nicht immer und überall auf Gott und die Welt, hier insbesondere die Politik schimpfen. Damit löse man keine Probleme, sagte der Nordhäuser CDU-Chef der nnz.
Peter-Stefan Greiner

