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Do, 12:25 Uhr
03.03.2016
Neues aus NUV

Unhaltbare Zustände im AKS - Politik muss handeln

Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes hat sich auf seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit den Vorgängen um den Fußballverein Wacker 90 Nordhausen beschäftigt...


Gemeint ist damit die Diskussion um die Erweiterung, die Sanierung oder den Neubau eines Stadions an der Nordhäuser Parkallee.

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Aus Sicht des NUV haben der Verein und insbesondere das Präsidium ihre sportlichen Hausaufgaben sehr gut gemacht, das beweisen die Plätze in der Tabelle seit dem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse des deutschen Fußballs. Die Mitgliedsunternehmen des NUV erkennen den Fußball immer mehr auch als Plattform, um Werbebotschaften zu transportieren, denn keine andere Facette des öffentlichen Lebens ist seit Jahren derart präsent in den überregionalen Medien wie der Nordhäuser Fußball, ein natürliches Ereignis wie der Erdfall einmal ausgenommen.

Umso unverständlicher ist es für den Vorstand des NUV, dass den sportlichen Erfolgen nicht die entsprechende Aufmerksamkeit der kommunalen Politik entgegengebracht werde. Insbesondere ist hier die Stadt Nordhausen gefragt. Sie ist der Eigentümer des Albert-Kuntz-Sportparks, dessen Infrastruktur sich in einem bedauerlichen und nicht mehr hinnehmbaren Zustand befinde.

“Wenn in den zurückliegenden Jahren Mannschaften wie Magdeburg, Jena oder Zwickau nach Nordhausen kamen, dann mussten die Gäste auf Dixi-Klos ausweichen und immer noch stapfen die Mitarbeiter des MDR oder anderer Medien sowie die Präsidien der Gäste-Teams durch Schlamm und riesige Pfützen zu den Sitzplätzen aus DDR-Zeiten.

Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes appelliert deshalb an die Stadtverwaltung und an die agierenden kommunalen Politiker, den Gesprächsfaden zum Verein nicht abreißen zu lassen und stattdessen in eine gemeinsame Zukunft zu blicken. Sollte in diesem Jahr ein Haushalt der Stadtverwaltung beschlossen und genehmigt werden, dann müssen hier auch Eigenmittel für eine Investition in den AKS eingeplant sein.

Das sei nicht in erster Linie eine Frage des finanziellen Könnens, sondern des politischen Wollens, auch in Richtung Landeshauptstadt. Zumal diese Stadion-Investition in großen Teilen von privaten Sponsoren getätigt wird. Neben dem Theater Nordhausen, das jährlich von der Stadt Nordhausen knapp drei Millionen Euro an finanzieller Zuwendung erhält, stellt der Werbeträger Fußball auch einen sehr wirkungsvollen weichen Standortfaktor für die Region dar.

Der NUV Vorstand appelliert an die Landtagsabgeordneten der Region in dieser Angelegenheit parteiübergreifend sich bei der Thüringer Landesregierung für eine finanzielle Unterstützung stark zu machen. Dies wäre ein gutes Zeichen für die Region und würde sicher dem Ansehen der regionalen Politik nicht schaden.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
03.03.2016, 13:20 Uhr
Das Bekenntnis
der Nordhäuser Unternehmer zu Wacker ist gut und richtig.
Allerdings finde ich es etwas spät. Alle angesprochenen Punkte bestehen schon seit Jahren so und da kam bisher kein Druck des NUV auf die Politiker in Nordhausen und Erfurt.
Rainer H.
03.03.2016, 13:34 Uhr
NUV weit weg von der Realität
Liest man den Artikel könnte man glauben, es liegt nur an den Fördergelden und liest man weiter, wird suggeriert Sponsoren wären ja da! ABER ! So ist es nicht. Leider gibt es keine Sponsoren aus der Wirtschaft, die hier das AKS auf ihre Kosten sanieren oder gar ein Stadion neu bauen.

Auch dem NUV dürfte die fehlende Unterstützung vom Land nicht entgangen sein. Statt ständig nur Reden zu schwingen, sollte die Unternehmer doch einmal ein Zeichen setzen und hier endlich aktiv werden. Also ran an die "NUV-Arena"!
andreas66
03.03.2016, 16:17 Uhr
Endlich hat es einer auf...
den berühmten Punkt gebracht. Ein Fußballverein macht eine Region bekannt. Ist es noch ein so erfolgreicher Verein wie Wacker macht er diese Region noch bekannter.
Die Stadtverwaltung sehe ich hier in der Pflicht. Die Stadt ist Eigentümer des AKS. Langsam hängt mir das Gezerre und das Hin- und Herschieben der Verantwortung zum Halse raus. Die Stadt kann und will sich nicht an einer Modernisierung der Sportanlage beteiligen. Der Leidtragende hier ist der Verein. Das Regieren unserer Stadt ist eine reine Zwangsverwaltung. Herr Dr. Zeh, tun sie was gutes für unsere Region und übergeben sie die Sportanlage am Kuhberg dem Verein ab. Dann können endlich die Verantwortlichen von Wacker ihren Plan aus der Schublade ziehen und diesen umsetzen. Die einheimischen Unternehmen werden sich schon mit daran beteiligen. Denn diese haben es begriffen, das gute und effektive Werbung gut fürs Geschäft ist. Die Zeit verstreicht, das diesjährige Saisonende rückt immer näher. Was ist wenn Wacker sportlich den Aufstieg schafft. Dieses Jahr vielleicht nicht, aber nächstes. Dann ist das Geschrei groß, wenn unser Verein wegen mangelnder Infrastruktur nicht aufsteigen darf. Das ist dann der Todesstoß für Wacker. Die Verantwortlichen sitzen im Rathaus.
SuperMerkel2k9
03.03.2016, 16:50 Uhr
Gibt wichtigeres...
Ich denke zuerst sollte eine neuer Feuerwehr gebaut werden. Fussball rettet niemanden aus einem brennenden Haus oder aus einem verunfallten Wagen. Es wäre eine Schande wenn erst das Stadion und dann irgendwann die neue Feuerwehr gebaut wird. Dann ist Nordhausen nicht mehr zu helfen. Es reicht doch das Millionengrab am Rathaus noch so eine Fehli vestition wird denke ich nicht benötigt. Auch ein neues FTZ wäre sinnvoll. Aber das sollte ja in der neuen Wache mit Platz haben.
SuperMerkel2k9
03.03.2016, 16:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Doppelposting
NDHler
03.03.2016, 18:08 Uhr
So lange Zeh OB von Nordhausen ist
wird weder der AKS saniert oder neu gebaut, noch entsteht eine neue Feuerwache oder unser Theater wird saniert. Eher bekommen wir ein zweites Lutherdenkmal. Also erspart es uns bitte hier jede Woche einer dieser Sauen durch Dorf zu jagen! Für die kommenden Jahre ist in Nordhausen Stillstand angesagt! Verwalten anstatt gestalten!
Luftikus
03.03.2016, 21:34 Uhr
Kein Geld für irgendwas, keine Lobby
Sorry, aber ich glaube das liegt weniger an dem Oberbürgermeister sondern vielmehr an den Vertretern des Stadtrats. Von 1994 bis 2012 war Rinke OB und da gab es keine Intensionen für das AKS. Auch deren Superbürgermeister für Finanzen Jendricke konnte während seiner 10jährigen Amtszeit (2005-2015) kein AKS modernisieren. Das die Stadt aber nichts gemacht hätte ist auch falsch. Sämtliche Turnhallen, Schulen und Kindergärten wurden saniert!!! Zahlreiche Vereine konnten sich super entwickeln, während Wacker zwischendurch auch schon mal weg war. Der nunmehrige Aufstieg von Wacker war steil und schnell, aber es fehlen Ihm die Lobbyisten im Stadtrat.

Bachmann (Linke) und Prof. Malich (CDU) sind da Einzelkämpfer im wahrsten Sinne des Wortes. Da spiegeln sich andere kuturelle Interessen wieder. Park Hohenrode (Grüne), Jugendkunstschule (LInke), soziale Träger und natürlich das Theater (SPD). Die CDU setzt auf Sadtentwicklung ist wenigsten auch was. Nun da die kommunistische Landesregierung alle Wahlversprechen zurück gezogen haben, wird Wacker wohl nichts erwarten dürfen. Selbst der nunmehrige Super-Landrat als Vizepräsident wird wohl ersteinmal seine stärken in die Nordhäuser Feuerwehr investieren. Die jüngsen Pressemitteilungen zeugen ja von seinen gesetzten Schwerpunkten. Das sollte wohl nun auch Wacker verstanden haben. Wenn Wacker wirklich alles selber stemmen kann, wird es bestimmt auch den AKS von der Stadt bekommen, immerhin konnten wir dass schon bei der NNZ lesen.
I.H.
03.03.2016, 21:57 Uhr
Unhaltbarer Zustand? Und was kann der NUV dagegen tun?
Anstatt hier das Geld vom Steuerzahler zu fordern, könnten NUV- und Wacker Vorständler in Personalunion wie Herr Junker doch mal eine Sammlung unter den fast 1000 NUV'ies durchführen. Jeder NUV'ie gibt schlappe 1000 Euro und schon hat Wacker eine Million auf der Kante.

Die dann aber bitte direkt ins Stadion investieren sehr geehrte Herren Kleofas, Junker... und Co. ! Dann könnt ihr ja wieder bei der Stadt nachfragen. Ihr wisst doch, "es gibt nichts Gutes, außer man Tut es" (selbst).
Petersdorf
03.03.2016, 22:13 Uhr
NUV wählen!
Endlich mal jemand der die Wahrheit sagt.
Ich bin kein Unternehmer aber würde gern den NUV wählen.
Geht das?
RaWu
04.03.2016, 07:31 Uhr
Das Engagement von Herrn Junker ist löblich
und sehr hoch anzurechnen, aber es ist seine Privatsache.

Soweit es mir bekannt ist, wurden die NUV-Mitglieder bisher nie zu einer Unterstützung von Wacker (in welcher Form auch immer) gefragt. Somit ist es schlicht falsch von einer NUV-Unterstützung zu sprechen. Auch unter den Unternehmern gibt es Menschen, bei denen Fußball nicht an erster Stelle kommt.

Noch einmal: Das schmälert nicht, wieviel Herr Junker für Wacker getan hat. Ich wünsche Ihm und Wacker viel Erfolg, es gibt aber auch noch andere Vereine.
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