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Mi, 13:16 Uhr
02.03.2016
Landespolitik

Ein Professor wartet auf Antworten

Es ist knapp einen Monat her, da bereiste der linke Ministerpräsident dieses Landes den Landkreis Nordhausen. So, wie es seine Vorgänger und die eine Vorgängerin taten. Doch nebenbei gab es auch eine Bürgersprechstunde, die ein Nordhäuser Professor nutzte...


Prof. Ansgar Malich wollte von den Vertretern der Landesregierung Antworten auf das, was ihn als Nordhäuser und als Stadtratsmitglied so "umtreibt". Zum Beispiel, wie das Land die Sanierung des Albert-Kuntz-Sportparks oder die Sanierung des Theaters unterstützen könne? Oder wie das Land die Situation der Jugendkunstschulen in Thüringen im Allgemeinen und der in Nordhausen im Besonderen einschätzt?

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Wie der Tourismus gefördert werden kann, wann es endlich Ansiedlungen auf dem Industriegebiet in der Goldenen Aue gebe oder wie sich das Land die weitere Finanzierung des Theaters in den kommenden Jahren vorstelle?

Alles Fragen, auf denen es eigentlich eine Antwort geben könnte. Doch auf die wartet Prof. Malich bis heute immer noch. "Ich habe nicht einmal eine Eingangsbestätigung auf meinen Brief erhalten, geschweige denn eine Zwischenbenachrichtigung", ist der Stadtrat sauer. Auf der nächsten Sitzung der CDU-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat werde er vorschlagen, dass sich auch die anderen Fraktionen seinem Brief anschließen können, damit der politische und öffentliche Druck auf die Landesregierung erhöht werden. Denn, so Malich: "So geht man einfach nicht mit dem Bürger um!"
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
NDHler
02.03.2016, 15:02 Uhr
Vielleicht sollte der Professor
Dem OB mal folgende Fragen stellen:
1. Warum beharrt der OB auf eine Haushaltsführung welche die Stadt in die Handlungsunfähig treibt?
2. ist es so, dass mit einer anderen Haushaltsführung als der Doppik Nordhausen in der Lage wäre, durch vorhandene Eigenmittel, auch Fördergelder von Land und Bund in Anspruch nehmen könnte?
3. Warum wird das Angebot eines Privatinvestors zum Bau der neuen Feuerwache nicht angenommen obwohl man sich in Celle davon überzeugen konnte dass das Projekt schon einmal erfolgreich umgesetzt wurde?

Dem Proffessor sei gesagt, ohne Eigenmittel keine Fördergelder! Das sollten sie als Hobbypolitiker doch wissen! Hier liegt das Übel!
altmeister
02.03.2016, 16:16 Uhr
Ein neuer Pressesprecher!
@NDHler, wie sind Sie denn zum Job des Regierungssprechers gekommen?
Falls Sie es doch nicht sind...
Wenn die Landesregierung mit vielen Ankündigungen ihre angebliche Bürgernähe raus posaunt, ist es doch nicht zuviel verlangt auch auf Fragen zu antworten.
Die Zusagen waren schließlich vom MP Ramelow gemacht, dass er sich mit seiner Regierungstruppe einsetzt und Hilfe geben wird. Somit sind alle von Ihnen gemachten klugen Ratschläge überflüssig, wurde doch nur nach der Einhaltung von Zusagen nachgefragt, welche ohne Hinweise auf eine eigene Beteiligung Nordhausens irgendeiner Art gemacht wurden.
Die Frage Privatinvestor war nicht im Fragekatalog des Professors enthalten, somit in diesem Zusammenhang auch nicht diskussionswürdig.
Das Prinzip der Doppik in der Haushaltsführung ist von der Sache her richtig, leider sind anscheinend die Verantwortlichen in Erfurt damit überfordert.
NDHler
02.03.2016, 16:35 Uhr
altmeister
Keine Sorge, sie werden mich nie in solchen Posten finden! Aber gern auch für sie noch einmal, wenn die Landesregierung etwas fördern soll, also Fördergelder locker machen soll, muss die Komme auch einen Eigenanteil leisten. Und das will oder kann Zeh nicht, da er an seiner abenteuerlichen Haushaltsführung festhält. Wenn die Doppik so richtig ist warum rechnen die meisten Kommunen nicht damit? Was in dem Fragenkatalog stand ist mir bekannt.
Nordhäuser Freiheit
02.03.2016, 16:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Hans Dittmar
02.03.2016, 23:51 Uhr
Stadt in der Doppig
Werther ndhler, es ist nicht Zeh seine Doppik, sondern die der Stadtverwaltung. Diese wurde unter großer Werbung durch Frau Rinke und großer finanzieller Aufwendungen und personeller Schulungen eingeführt. Die Doppig stellt in Zahlen alle Bereiche richtig da. Zur Zeit der Einführung sollten Kommunen ja auch besonders behandelt werden, die diese Doppig einführen. Daran hat der Oberbürgermeister in seiner Ansprache zum Besuch von Ramelow diesen auch daran erinnert. Auch bei der Beantragung der Mittel aus Erfurt haben die LINKEN alle Zusagen vergessen. Statt 4,5 Mio. kamen einige hunderttausend Euro.
Tragisch nur, ein Zurück zur Kameralistik ist kaum möglich und wenn nur mit hohen Aufwendungen verbunden.
Was ist denn von den Zusagen der Linken heute noch übrig geblieben? NICHTS!
----4
03.03.2016, 08:37 Uhr
Wenn....
....ich Beitrag und Kommentare lese, bleibt nur ein Schluss: Prof. Malich hat ganz einfach die falschen Fragen gestellt. Bitte stellen Sie doch die Fragen, die der MP schon beantwortet hat.
Nordhäuser Freiheit
03.03.2016, 11:19 Uhr
NDHler in der Amnesie
Wer hat nochmal die Doppik eingeführt: Dr. Zeh? Oder warens nicht doch Finanzbürgermeister Jendricke und Frau Rinke?

NDHler ist wie Pippi Langstrumpf: .... mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
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