Di, 21:12 Uhr
01.03.2016
Neues aus NUV
Premiere in zweifacher Hinsicht
Zum ersten Mal in seiner mehr als zehnjährigen Geschichte gastierte der Nordhäuser Unternehmerverband in einer Berufsschule des Landkreises Nordhausen. Der Standort Morgenröte war am Montagabend der Ort des Mitgliedertreffens...
Nach der Eröffnung des Treffens durch NUV-Vorstandsvorsitzenden Niels Neu, stellte der Leiter des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen, Ulrich Preiß, die Bildungseinrichtung vor.
An den beiden Standorten (Morgenröte und Straße der Genossenschaften) werden aktuell 1.282 junge Menschen von 110 Pädagogen unterrichtet. Die Ausbildung am Nordhäuser Berufsschulzentrum ist sehr vielfältig, sie reicht vom Metallbauer, über die medizinische Ausbildung bis hin zum Frisör.
Preiß berichtete dem Auditorium auch von den Problemen, mit denen das Nordhäuser Berufsschulzentrum umgehen muss. Eines davon ist die
Tatsache, dass es zunehmend an Nachwuchs im pädagogischen Personal mangele. Bei einem Altersdurchschnitt von rund 54 Jahren im Lehrerkollegium kommt da ein Problem auf die Nordhäuser Berufsschullandschaft zu, das nicht in Nordhausen zu lösen ist.
Nach der Vorstellung des Berufsschulzentrums und der Vorstellung neuer Mitgliedsunternehmen wurden zwei Unternehmen für ihre langjährige Mitgliedschaft im Unternehmerverband ausgezeichnet. Das ist die Nordthüringer Volksbank, die seit 20 Jahren im Verband vertreten ist. Seit 10 Jahren ist die IHU GmbH aus Leimbach Mitglied. Vertreter der beiden Mitgliedsunternehmen erhielten Präsente als Anerkennung.
Diesem ersten gemeinsamen Teil schloss sich eine neue Veranstaltungsform an. In vier verschiedenen Räumen wurden den Mitgliedern des NUV unterschiedliche rechtliche Themen angeboten. So ging Rechtsanwalt Alfred Stöber auf Aspekte der arbeitsrechtlichen
Kündigung unter Beachtung der jüngeren Rechtsprechung ein. Einen aktuellen Überblick über das Compliance (Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen) vermittelte Rechtsanwalt Zellhuber.
Die Rechtsanwälte Moritz Frank und Christopher Posch referierten über die Haftung der Organe von Kapitalgesellschaften in Krise und Insolvenz und Prof. Dr. Flüggen von der Hochschule Nordhausen machte Ausführungen zu den Herausforderungen der Digitalisierung, allgemein auch als Wirtschaft 4.0 bekannt. Im Anschluss an den Seminar”-Teil gab es in gewohnter Weise noch genügend Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.
Autor: redNach der Eröffnung des Treffens durch NUV-Vorstandsvorsitzenden Niels Neu, stellte der Leiter des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen, Ulrich Preiß, die Bildungseinrichtung vor.
An den beiden Standorten (Morgenröte und Straße der Genossenschaften) werden aktuell 1.282 junge Menschen von 110 Pädagogen unterrichtet. Die Ausbildung am Nordhäuser Berufsschulzentrum ist sehr vielfältig, sie reicht vom Metallbauer, über die medizinische Ausbildung bis hin zum Frisör.
Preiß berichtete dem Auditorium auch von den Problemen, mit denen das Nordhäuser Berufsschulzentrum umgehen muss. Eines davon ist die
Tatsache, dass es zunehmend an Nachwuchs im pädagogischen Personal mangele. Bei einem Altersdurchschnitt von rund 54 Jahren im Lehrerkollegium kommt da ein Problem auf die Nordhäuser Berufsschullandschaft zu, das nicht in Nordhausen zu lösen ist.
Nach der Vorstellung des Berufsschulzentrums und der Vorstellung neuer Mitgliedsunternehmen wurden zwei Unternehmen für ihre langjährige Mitgliedschaft im Unternehmerverband ausgezeichnet. Das ist die Nordthüringer Volksbank, die seit 20 Jahren im Verband vertreten ist. Seit 10 Jahren ist die IHU GmbH aus Leimbach Mitglied. Vertreter der beiden Mitgliedsunternehmen erhielten Präsente als Anerkennung.
Diesem ersten gemeinsamen Teil schloss sich eine neue Veranstaltungsform an. In vier verschiedenen Räumen wurden den Mitgliedern des NUV unterschiedliche rechtliche Themen angeboten. So ging Rechtsanwalt Alfred Stöber auf Aspekte der arbeitsrechtlichen
Kündigung unter Beachtung der jüngeren Rechtsprechung ein. Einen aktuellen Überblick über das Compliance (Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen) vermittelte Rechtsanwalt Zellhuber.
Die Rechtsanwälte Moritz Frank und Christopher Posch referierten über die Haftung der Organe von Kapitalgesellschaften in Krise und Insolvenz und Prof. Dr. Flüggen von der Hochschule Nordhausen machte Ausführungen zu den Herausforderungen der Digitalisierung, allgemein auch als Wirtschaft 4.0 bekannt. Im Anschluss an den Seminar”-Teil gab es in gewohnter Weise noch genügend Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.








