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Mo, 09:40 Uhr
22.02.2016
nnz-Forum

Entsetzt, erschrocken, schockiert

In den letzten Tagen, Wochen und Monaten hat man Szenen erleben müssen, die noch vor einem Jahr kaum einer für möglich gehalten hätte und die Erinnerungen an eigentlich doch längst überwundenes wecken. Eine nnz-Leserin meint jetzt sie könne nicht schockierter sein, würde doch aber jeden Tag eines besseren belehrt...

Seit ein paar Tagen habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr entsetzter, erschrockener und schockierter sein könnte und doch werde ich täglich eines besseren belehrt. Sei es eine geplante Flüchtlingsunterkunft die brennt, während johlende und klatschende Menschenmassen die Feuerwehr an ihrer Arbeit hindern oder Polizisten, die geflüchtete Kinder aus Bussen zerren und das unter dem Gelächter eines aggressiven braunen Mobs.

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Nebenbei wird vor Ort diskutiert, dass es doch besser sei, Altbau teuer für ein zahlungskräftiges Klientel zu sanieren und die Flüchtlinge in Container zu packen. Und neben all dem Entsetzen spüre ich die Wut: Wut darüber, dass alle nach Integration schreien und gleichzeitig stigmatisieren, wie es schlimmer nicht sein kann! Wut darüber, dass manche Politiker seit Monaten populistische „Raus-Parolen“ von ihren Podien brüllen und sich wundern, wenn Häuser brennen und ja auch Wut über die dumpfe braune Masse, die all ihre Probleme im Außen sucht um ja nicht auf sich selbst schauen zu müssen!
Warum sind die Menschen in diesem reichen und privilegierten Land nicht in der Lage einfach ein bisschen abzugeben? Warum predigen nicht alle Politiker Toleranz gegenüber traumatisierten, verängstigten und erschöpften Flüchtlingen?

Ich bin nicht naiv und weiß, dass wir in der Flüchtlingshilfe eine große Aufgabe vor uns haben und Inklusion Jahre dauern wird, aber dies ist nicht nur Aufgabe der Sozialarbeit sondern auch Aufgabe einer Gesellschaft.
Ich hoffe noch darauf, hoffe, auf eine solche Gesellschaft, denn ein Land wie ich es heute sehe und meine Heimat nenne, möchte ich meinen Sohn nicht in ein paar Jahren erklären müssen
Sara M., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt.

Anm. d. Red.: Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Gothe
22.02.2016, 10:04 Uhr
Gutmenschen...
Dieser Artikel kann nur von einem Gutmenschen kommen, der immer noch seine rosarote Brille auf hat und noch nicht begriffen hat das wir gerade auf dem Weg ins verderben sind. Die Politik hat versagt und die kleinen Bürger müssen leiden.

Wir sind auf dem besten Weg in einen Bürgerkrieg aber es gibt tatsächlich Leute die jetzt noch denken das "wir" das schaffen. Einzig und allein die Politiker in diesem Land sind daran schuld das die Leute so sind wie sie sind. Die Politik hat sie dazu gemacht. Ich bedauere hier nichts mehr...Ihr habt sie gewählt....
Let There Be Rock
22.02.2016, 10:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bitte nur mit Klarnamen
free Gigi
22.02.2016, 10:35 Uhr
Klarnamen?
die Autorin schriebt selber nicht ihren vollständigen Namen unter den Artikel, erwartet dies aber von den Kommentatoren?
Wieso ist überhaupt der Artikel von @ Gothe veröffentlich wurden???
___________________________________________________
Anmerk. d. Red: Weil das der registrierte Nachname des Nutzers ist.
Heiner Lampe
22.02.2016, 10:40 Uhr
Mal wieder...
mal wieder ein Beitrag von jemanden der ohne über Probleme und die Zukunft unserer Kinder nachzudenken seine Parolen rausposaunt. Leider wird es solche Texte immer wieder geben aber ich weiß und man sieht es ja auch an der öffentlichen Meinung das immer mehr Menschen begreifen das es so nicht weitergehen kann und das wir zusammen etwas ändern müssen.

Sind unsere Eltern und Großeltern nach Krieg, Armut und Verfolgung abgehauen und haben sich nur in anderen Ländern niedergelassen ? Nein ! Sie sind hier geblieben, haben den braunen Umhang der Nationalsozialisten abgelegt und ein neues Deutschland welches erst geteilt und später geeint war, aufgebaut.

Wie oft tauchen auch hier in der NNZ sehr alte Bilder vom zerstörten Nordhausen auf und zeigen wie schlimm es hier und z.T. überall in Europa ausgesehen hat.

Über so etwas sollte sich auch eine Sara M. einmal Gedanken machen. Ich hoffe das viele Menschen den richtigen Weg einschlagen werden und zur nächsten Wahl den etablierten Parteien gezeigt wird das man mit uns nicht alles machen kann.

Mit freundlichen Grüßen
H. Lampe
Wolfi65
22.02.2016, 10:55 Uhr
@N.Baxter
Sie sind doch sonst so schlau und allwissend bei Ihren Kommentaren. Seien Sie doch ein wenig kreativ. Niemand verlangt hier, dass Sie die Hose herunterlassen und eine Kopie Ihrer Geburtsurkunde ins Netz stellen.

Zum Artikel: Hier haben immer noch viele die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Berlin regiert am Volke vorbei und will jetzt die Andersdenkenden kriminalisieren und in den sogenannten Braunen Sumpf zusammenstecken. Wer unsere Politik nicht mitträgt ist eben ein Nazi und oder braunes Pack. Oh, ich sehe schon die Tränen bei der nächsten Wahl fließen. Die Eurozone ist am Ende, die Staatskasse ist leer und veruntreut. Die ehemalige Bundesregierung setzt sich in die Schweiz oder andere Zufluchtsländer ab und der Deutsche Michel steht wieder vor einem Scherbenhaufen.
Mal wieder!
G. Müller
Hobby Politiker
22.02.2016, 11:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Herr Taft
22.02.2016, 12:53 Uhr
liebe Sara,
Viele denken und fühlen wie Sie. Leider sind die Fremdenhasser organisiert und bekommen zudem zuviel Aufmerksamkeit. Die Menschlichkeit, die viele von denen für sich fordern gestehen sie anderen nicht zu. Ich wünsche uns, dass unsere Politik den braunen Schreihälsen nicht nachgibt.

Axel Schwarzberg
H.Freidenker
22.02.2016, 13:03 Uhr
sehr einseitige Betrachtung !
vieles besteht zur Zeit aus Halbwahrheiten. Wer diese verbreitet, benennt sich selbst nicht gern mit Namen. Wo aber hat Frau Sarah Anonym die Quelle für Ihre Ausführungen.

Wer zündet Heime an? Ein Motiv unterstelle ich allen die
dem rechten Lager schaden wollen. Die Anzahl der ermittelten Brandstifter bei fast 1000 gelegten Bränden, besteht gerade mal aus einer Hand voll Tätern. Ist das Zufall? Wer steckt tatsächlich dahinter?

Ihre Feststellung zu den brennenden Flüchtlingsheimen sollten Sie unter Berücksichtigung der möglichen Tatmotive überdenken. Ein an die Wand geschmiertes Hakenkreuz, soll oft auf die Täter hinweisen. Die laut Medien immer nur "mutmaßlich" von rechts kommen. "Mutmaßlich" haben Sie auch einen Nachnamen, sein Verbergen lässt mich mutmaßen!

Ihre Schilderung der Vorgänge in Clausnitz und Ihre darauf veröffentlichen Schlussfolgerung, ist für mich verantwortungslos und geht in Richtung geistige Brandstiftung, denn der Polizeibericht widerspricht Ihrer Darstellung und eine Klärung sollten Sie abwarten bevor Sie sich hier äußern.

Ihre Behauptung, das dieses Land ein reiches Land ist und was es alles Leisten könnte. Da kann ich nur kopfschüttel!
Wohlfahrtsverbände, Tafeln, Rentner und Kinder in Größenordnungen an der Armutsgrenze, 300.000 Obdachlose, marode Schulen und Kitas u.s.w.

All das wird ganz offen von den Verbänden beklagt. das zeichnet Ihr reiches Deutschland aus. Und da behaupten Sie, "alle schreien nach Integration". Wo eigentlich leben Sie, ist das etwa im Bereich "Deutschland verrecke"?
Hans-Joachim Kohlhase
Dom Omen
22.02.2016, 13:24 Uhr
Gewalt ist keine Lösung
Die Bilder die täglich durch die Presse gehen können wirklich befremdlich und erschreckend wirken. Gewalt ist nie eine Lösung. Allerdings ist dieses Gutmensch/Nazi Gerede auch nicht mehr zu ertragen. Wir sind alle Menschen und wir haben das Recht auf eine eigene Meinung.

Jemanden als Gutmensch/Nazi zu bezeichnen nur weil er andere politischer Meinung ist vergiftet die Atmosphäre und macht einen vernünftigen Dialog zur Zeit unmöglich.
Beim lesen des Artikels habe ich mich gefragt, was an der Unterbringung in Wohncontainern jetzt so schlecht sein soll. Die Container haben einen gewissen Standard und bieten Schutz und sie sind je nach Bedarf relativ schnell zu erweitern bzw. auch der Rückbau ist einfach.

Wo sieht jetzt Sara M. genau das Problem darin, würde mich einmal interessieren. Warum soll es jetzt schlecht sein, attraktiven Wohnraum für Bürger der Stadt Nordhausen zu schaffen, die es sich leisten können, weil sie jeden Tag auf Arbeit gehen. Man sollte den Blick in alle Richtungen nicht verlieren.

Ja wir sind ein reiches Land und ja wir können und wollen auch etwas davon abgegeben, dies geht aber nun mal nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ich versuche es mal anders zu erklären. Wenn sie Frau Sara M. einen vollen Kühlschrank haben und sie wissen, dass ihr Nachbar nichts zu Essen hat, werden sie ihm etwas abgeben. Würde jeder machen, egal ob Gutmensch oder Nazi. Aber nur solange bis sie noch soviel Lebensmittel haben, dass es für sie selber noch reicht, oder würde jemand hungern damit andere etwas zu essen haben?

Wir sollten alle aufhören uns Kosenamen zu geben sondern wieder uns darauf besinnen, dass wir Menschen sind, Menschen einer Stadt, eines Landes und das wir gemeinsam Lösungen suchen. Die rechts/links Debatten bringen niemanden ein Stück weiter.

Andreas Grimm (liberal demokratischer Pazifist)
henyklein
22.02.2016, 14:10 Uhr
Achtung, ein ganz langer Text
Liebe Sara, danke für Ihren Beitrsg. In einer grundsätzlichen Einschätzung liegen Sie leider falsch: Sie SIND naiv.

Lassen wir doch mal alle Ressentiment der "Fronten" außer Betracht und nähern uns der Problematik von folgender Seite: a) Was will wer?
b) Was kann wer bekommen?
c) Geht das "unter einen Hut"?

a)
1. Die Kriegs-Flüchtlinge wollen nicht getötet oder verletzt werden. Klare Sache, verständlich, nachvollziehbar und so würde wohl JEDER auch handeln.
2. Die Immigranten, die KEINE Flüchtlinge sind, wollen ein besseres Leben. Das sind jetzt die Leute, die am Wohlstand Europas (wohl Deutschlands) teilhaben, versprechen sich wirtschaftliche und soziale Sicherheit. Sind teilweise womöglich mit falschen Vorstellungen auf die Reise gegangen.
3. Die philantropischen Menschen wollen 1. und 2. helfen. Das ist löblich, menschlich, gerne auch christlich. Leider übersehen viele, dass die "große Politik" das Umfeld nicht bereitstellt, das geeignet wäre, vielen (oder gar allen) zu helfen.
4. Die so genannten Asylgegner wollen (womöglich) von ihrem (kleinen Stück) Kuchen nix abgeben. Vielleicht KÖNNEN sie auch nix abgeben, weil der "Staat" sie schon ziemlich knapp hält. Eigentlich sind es jedoch Gegner der unkontrollierten Immigration. Zum Beispiel die AfD oder die *GIDA. Dann gibt es noch die Verbrecher in dieser Gruppe, die ohne Frage bestraft werden müssen. Aber das ist - wie es scheint - nur eine kleine Gruppe. Allerdings mit gehörigem Schadenspotenzial.
5a. Die "Politiker". Da muß man unterscheiden. Es gibt die Politiker, die was zu entscheiden haben, insbesondere die Bundesregierung und die Abgeordneten der Regierungsparteien im Bundestag. Die sind er Auffassung, sie würden alles richtig machen (aka Arroganz) wollen weiter ein gutes Leben führen und die Geschicke aller Menschen weiterhin lenken und leiten. Weil sie der Auffassung sind, sie wären die "Richtigen", die anderen wären es nicht. Dazu gehören auch die Abgeordneten im Europaparlament.
5b. Die Oppositionsploitiker, die mal das Handeln der Gruppe 5a für doof halten, die wollen (im Moment) für ernstgenommen werden und später mal den 5a angehören. Denen können wir zunächst mal etwas mehr Weitsicht unterstellen, das liegt allerdings daran, dass sie ja nichts zu entscheiden haben. Ein Teufelskreis.
5c. Die Lokalpolitiker, also Landtage, Landesminister, Abgeordnete in Kreisen und Gemeinden, Bürgermeister, Landräte, die die ganze Ka*ke auszubaden haben. Leider können sich 5b mit ihren durchaus guten Ideen und diskussionswürdigen Gedanken gegen die Übermacht von 5a nicht behaupten. So geht Demokratie. Leider stehen nun die Lokalpolitiker ziemlich doof da, denn 5a sorgt leider nicht dafür, dass das Umfeld für eine - ich nenne es mal - ordentliche Aufnahme der Flüchtlinge und Immigranten passt. Kurzum, es fehlt an Geld. Mit anderen Worten: 5c wollen von 5a Geld, so daß sie nicht nur 1 und 2, sondern auch 3 und 4 zufrieden stellen können.

Fast vergessen: 6. Die "Wirtschaft". Die will mehr Geld verdienen. Gut, das klappt ja auch. Nachdem sich in den letzten Jahren eine Alten- und Pflegeindustrie etabliert hat, die aus öffentichen Mitteln gespeist wird, entsteht nun eine Asylindustrie: Wachunternehmen, Doppelstockbettenhersteller, Putzdienste mit Mindestentlohnten, Immobilieninvestoren, die Ekel-Wohnraum bereitstellen.

b)
So, wer kann denn nun was bekommen?

Die Asylmenschen bekommen Asyl: wir schützen sie vor Verfolgung, vor Vergewaltigung, Folter und Tod. Das ist gut, und offenbar hat KEINER was dagegen einzuwenden. Und wenn es zu Hause wieder ordentlich läuft, fahren sie zurück und jeder ist glücklich.

Die Philantropen können helfen: Freiwlllig, unbezahlt, ehrenhaft, sie fühlen sich gut dabei und überlegen. Prima.

Schwierig wird es bei den Immigranten, denn die können leider nicht alle hierbleiben. Denn der "Wohlstand" reicht leider nicht für alle. Gut, er KÖNNTE reichen. Wenn 5a Sorge tragen würde, dass 6 sich an den Kosten für 1,2,3,4 beteiligt. Braucht 6 aber nicht, Milliardenunternehmen entziehen sich mit Unterstützung der Politiker der Pflicht, der Gesellschaft entsprechend ihrer Möglichkeiten zu nutzen. Als Denkanstoß weise ich mal daruf hin, dass die Entlohnung aus Arbeit mit weit mehr als der Hälfte mit Abgaben belastet ist, während Einkünfte aus Vermögen (ich nennen es gerne "leistungslos"), also Zinsen, Dividenden etc nur zu einem Drittel besteuert werden, von der Befreiung in Sachen Sozialversicherung (Renten. Kranken- Pflegeversichrung) gar nicht zu reden. Oder die "Steuerflucht" durch den Double Dutch with an Irish. Das gefällt KEINEM. Außer 5a. Auf den Punkt gebracht: Es kann nur gut immigriert werden, wenn der Einwanderer auch eine Chance hat, seinen Traum zu verwirklichen. Kann er aber leider derzeit nicht, denn Deutschland tut sich schon schwer, die angestammte Bevölkerung einigermaßen gerecht mit WOhlstand zu versorgen: 8 Millionen Sozialtransferempfänger - das sind 10 % der EInwohner Deutschlands - sprechen eine eigene Sprache.

DIe Politiker 5b kriegen _vielleicht_ zur nächsten Wahl mehr Stimmen und transmutieren damit zu 5a. Ob das hilft, wissen wir nicht, aber ein VERSUCH wäre es zumindest wert. Wenn die es dann besser machen, hilft das auch dem Bürgermeister und Landrat.

Naja, die "Wirtschaft" würde gerne so weiter machen wie bisher. Klappt ja auch ganz gut. Trotz großen Geschreis an den Börsen vermehren sich Vermögen unaufhaltsam, Versicherungen haben hunderttausendfach nutzlose Riesterprodukte und weitgehend entwertete Rentenversicherungen vertickt (das böse Erwachen, Freunde, kommt noch, wenn Eure Verluste nachgängig versteuert werden). Minijobber ohne perspektivisch sozialer Absicherung, Werkverträge mit eingebauter Lohnungerechtigkeit, Kürzung des Existenzminimums ungenehmer Hartz4-Empfänger, Subventionen in schwindelerregender Höhe für die Landwirtschaft für NICHT-Produktion, all das geht - Ihr ahnt es - dank 5a. Wenn, ja WENN also nicht DORT etwas geändert wird, kriegt Nr 6 weiterhin, was es will. Und 1-4 bezahlen dafür.

c) Geht da was?

Tja, wer kann das sagen. Ich meine, dass es an der Zeit ist, miteinander zu reden. Dazu gehört auch, dass der (im positiven Sinne) linke Sozialromantiker mit dem AfD-affinen Menschen spricht. Dass er fragt: WAS GENAU willst Du eigentlich. Es wird - außer bei den Verbrechern - genau eine Antwort sein: Ich will Gerechtigkeit. Ud die wird es nur geben, wenn ALLE Leute endlich aufwachen und erkennen, wer ihr wahrer Gegener ist. Aus meiner Sicht die abgehobenen Politiker im Deutschen Bundestag, die der "kleine Mann" nicht interessiert, aber dennoch seit über 60 Jahren immer wieder gewählt werden. Die anstehenden Landtagswahlen KÖNNEN ein erster Schritt zu einem wirklichen Wechsel werden, der wichtigste Nutzen der Landesparlamente ist ihr Platz im Bundesrat, um zu verhindern, dass uns die Bundesregierung die Karre noch mehr in den Dreck schiebt.

Henry Klein

(PS: Ich bin kein Redner, gar Schreiber, also bitte ich Inkonsistenzen und Schreibfehler zu entschuldigen, ich hab mir das sozusagen "von der Seele" gepinselt. Und danke für Eure Gedanken, falls jemand etwas anzumerken hätte.)
R-Winter
22.02.2016, 14:37 Uhr
Oft lese ich in Kommentaren,
dass geschmierte Hakenkreuze und angezündete Flüchtlingsheime auf keinen Fall Taten mit rechtsextremistischen Hintergrund sein könnten, denn die Rechte würde sich so dumm ja nicht selbst schaden wollen. Nur die Linke habe Motive, durch solche Taten die Rechte in Misskredit zu bringen. Belegt wird dieser Gedankengang mit dem Ausdruck "mutmaßlich" in Polizeiberichten.

Fangen wir beim letzteren an: "Mutmaßlich" ist deshalb gebräuchlich, weil in einem Rechtsstaat bis zu einer Urteilsverkündung stets der Unschuldsverdacht gilt. Selbst wenn jemand mit den Hand im Bonbonglas verhaftet wird, ist er dennoch bis zu einer Urteilsverkündigung nur ein mutmaßlicher Süßwarendieb.

Noch abenteuerlicher jedoch ist der Gedankengang, dass natürlich die Linken Hakenkreuze schmieren und Ausländerwohnheime anzünden.
Dann war es in Clausnitz also Linke, die den Flüchtlingsbus mit Bemerkungen wie "Wollen doch sehen, ob das Pack hier aussteigt" und "Wir sind das Volk!"-Rufen umstellten? Und es waren Linke, welche die Feuerwehr in Bautzen an Löscharbeiten hinderten oder offen ihre Befriedigung über das brennende Haus zum Ausdruck brachten?

Lieber Herr Kohlhase, bitte tun Sie mir den Gefallen und stellen Sie sich beim nächsten mal, wenn so etwas passiert (und das wird es leider) vor die aufgeputschte Menge und begrüßen Sie sie mit "Ihr seid doch in Wahrheit alles linke Gutmenschen!" Halten Sie das Ergebnis bitte mit einer Handykamera fest, ich würde das gern sehen.
H.Freidenker
22.02.2016, 23:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Alex Gösel
25.02.2016, 21:41 Uhr
Klarnamen
Werte Sara M.,

Sie schreiben hier einen ordentlichen Text, dem ich teilweise zustimmen kann. Jedoch habe ich ein Problem: Sie, werte Sara M., verlangen Klarnamen, sind aber selber selber nicht bereit, unter Klarnamen zu schreiben! Oder schämen Sie sich und haben nicht die Courage zu Ihrer Meinung zu stehen?
R-Winter
26.02.2016, 00:51 Uhr
@c.brothuhn
Lieber Herr Brothuhn,

ich würde Ihnen gern in Vertretung beantworten, warum jemand möchte, dass auf einen Leserbrief von ihm bitte mittels Klarnamen diskutiert wird und nicht nur hinter Nicknames.
Es hat nichts damit zu tun, dass der Verfasser seinen eigenen, vollen Namen nicht nennt (gutes Beispiel: Sie selbst haben, ebenso wie ich, Ihren Vornamen abgekürzt.)
Es geht eher um den Dialog. Um Streitkultur, wenn Sie so wollen.
Eventuell stimmen Sie mir zu, dass es speziell im Internet keinen vernünftigen Gedankenaustausch mehr gibt. Es gibt keine Mitte, es gibt nur noch extreme Positionen, die gern mit Anschuldigungen und Beleidigungen und der völligen Ignoranz eventuell vorgebrachter Stichpunkte "untermauert" werden. Hinter dem sicheren Schleier des nicknames lassen sich vortrefflich sämtliche Regeln des normalen Zwischenmenschlichen Umganges umgehen. Jeder kann ungefiltert schreiben, was ihm direkt aus dem Stammhirn durch die Finger in die Tastatur tropft.
Das kann etwas Positives haben: zum Beispiel muss niemand fürchten, seiner Meinung wegen Repressalien ausgesetzt zu werden, wenn er sie unerkannt veröffentlichen kann. Andererseits setzen Nicknames jedoch auch die von mir geschilderten Vorgänge in Kraft: es fehlt oft jegliches Maß, welches man innerhalb einer normalen Konversation ansetzen würde.

Eventuell, Herr Brothuhn, falls Ihre Frage nicht nur rhetorisch gemeint war, ist Ihnen schon aufgefallen, dass Diskussionen mit Klarnamenzwang zumeist weitaus weniger Kommentare enthalten als alle anderen Beiträge. Nun, das resultiert daraus, dass man aus der Deckung besser schießen kann, als wenn man sich auf offener Wiese gegenüber treten muss.

Die Leserin wollte, in meinen Augen, einfach eine offene, ehrliche Diskussion, und keine aus der Verschleierung des Nicknames heraus geführte Hass-Debatte. That's all.

Ich selbst würde, dies sei mir zum Abschluss gestattet, lieber Herr Brothuhn, auch keine Beiträge auf der nnz mehr unter vollem Namen posten, da mir einige der ach-einfach-nur-besorgten-Bürger meiner Meinung wegen schon mit privaten Drohungen sowie emails an meinen Arbeitgeber auf die Pelle gerückt sind. Wenn Sie sich also wundern, warum jemand in einem Leserbrief auf der nnz seinen vollen Namen nicht preisgeben möchte: Genau deshalb.
Alex Gösel
28.02.2016, 16:23 Uhr
Werter Sara M.,
wie schon einmal geschrieben, finde ich Ihrer Artikel gut. Allerdings finde ich es sehr schade, dass Sie nicht den Mut haben, unter vollen Klarnamen zu schreiben!

Auch die Einlassung eines Herrn Winter kann ich nicht so recht nachvollziehen. Er schreibt da etwas von Repressalien und übler Nachrede, aus diesem Grund würden Sie, Frau Sara M., ihren vollen Namen nicht nennen. Dies finde ich schon sehr Makaber: sich selber nicht outen, aber von anderen verlangen. So etwas kommt halt nur in der Politik vor.

Selber versteckt man sich in der Masse, aber von anderen verlangt man, dass sie zu ihrer Tat stehen. Auch wenn es sich von Angestellten von Horizont oder von anderen Vereinen handelt, sollten Sie soviel Mut haben, hinter Ihren Äusserungen zu stehen!

Aber in Deutschland scheint es mittlerweile so zu sein, dass sich bestimmte Personengruppen ihre Gesetze selber machen, oder?
Janko
28.02.2016, 17:00 Uhr
lieber herr brothuhn,
von uns ist aber niemand politiker @"sowas kommt nur in der politik vor".
Es geht doch nur darum, dass nur noch unter klarnamen eine halbwegs sachliche diskussion geführt werden kann, während es bei nicknames sehr schnell eskaliert und verhärtet.
Das können Sie nicht nachvollziehen?
Glaskugel
28.02.2016, 17:29 Uhr
Geht es diesem Herrn um das Thema
oder nur darum, dass @Brothuhn sich hier unter seinem Namen, und nicht unter seinen potenziellen fünf Nick- Namen äußern soll? Zum Thema des Artikels hat dieser C. Brothuhn jedenfalls bisher nichts beizutragen.

Wenn jemand hier Artikel einstellt und darum bittet, dass Kommentare unter Namen erfolgen kann man das doch akzeptieren.

Ich finde das okay, dass Sara ihre Gedanken und Meinungen hier äußert.

L. Hallawitschka
H.Buntfuß
28.02.2016, 17:45 Uhr
Angst
Hallo @ janko, Es geht hier nicht darum, wer NAIV ist. Es geht nur um GLEICHES Recht. Die Artikelschreiberin nimmt sich das Recht nicht unter Ihren ganzen Namen zu schreiben und verlangt aber von den Kommentatoren Klarnamen, dass halte ich für NAIV, aber so etwas von. Aber so ist das nun mal in diesem Land, was die einen dürfen, ist den ANDEREN noch lange nicht erlaubt. Das zeigt, wie groß die Angst einiger, vor der Mehrheit ist.
Glaskugel
28.02.2016, 19:15 Uhr
Der nächste Patient
auch sie haben nichts zum Artikel beizutragen @Buntfuß! Und was hat das Land deutschland damit zu tun? Hier gelten immer noch die AGB dieser Zeitung @Buntfuß. Ob Ihnen oder mir das gefällt ist leider unerheblich. Und von welcher Mehrheit schreiben Sie hier Buntfuß? Sie und Brothuhn? Tolle Mehrheit.

Sara beschreibt doch eindeutig und klar, was ihr nicht gefällt. Was gefällt Ihnen nicht daran @Buntfuß?

L. Hallawitschka
Alex Gösel
28.02.2016, 20:15 Uhr
Nicknamen
@Hallawitschka: Wieso geht es hier ums Verstehen des Textes? Es geht lediglich um die Frage, dass Frau M. sich Rechte rausnimmt, die Sie anderen nicht zubilligt! Dieses kann ich nur mit politischer Angst bezeichnen!

Ich verstehe dass, @janko. Allerdings verstehe ich nicht, warum Sie unter Nicknamen hier schreiben dürfen!
R-Winter
28.02.2016, 22:09 Uhr
herr brothuhn
nicht, dass die klarnamen-diskussion überhaupt noch irgend etwas mut dem artikel zu tun hätte.
Aber da Sie beginnen, mit unfairen harten bandagen zu kämpfen ("warum nimmt sich sarah m. rechte heraus, welche sie anderen nicht zugesteht"):
erstens ist die klarnamen/nickname-zulassung durch die nnz klar geregelt. Wenn Ihnen das nicht passt, wenden Sie sich an die nnz-redaktion.
Zweitens: mit Ihrer aggressiv-provozierenden Masche, nach dem klarnamen der verfasserin zu forschen verkennen Sie, dass niemand gezwungen ist, hier einen kommentar zu posten. Man kann es auch lassen.
drittens: ich bin mir sicher, dass, wenn Sie mit der verfasserin des artikels in vollnamentlichen kontakt treten möchten, gibt Ihnen die redaktion auf eine mail-anfrage Ihrerseits die mail-kontaktdaten an Sie weiter.
viertens: ich verstehe grundsätzlich Ihr problem nicht. Sie sagen selbst, Sie sind mit dem inhalt des artikels der verfasserin einverstanden. Nur die form passt Ihnen nicht. Das ist dann aber offenbar Ihr problem, oder nicht? Sie sagen, "die verfasserin hat recht, aber..." Lesen Sie auch artikel nicht, wenn sie statt in times new roman medium in arial bold ausgedruckt wurden?
Fünftens: wenn es Ihnen um volle namen geht: warum dann nur "c. brothuhn"? Wo ist Ihr vorname? Wie lautet Ihre adresse? Wo arbeiten Sie? Heraus mit der sprache, Sie fordern es von anderen doch auch ein.

Abschließend: Ich denke, es geht Ihnen um form. Sie gehen nicht auf inhalte ein. Sie sagen: "die verfasserin hat recht, aber das ist egal, denn die von ihr gewählte form der Veröffentlichung passt mir nicht".
Auf diese art und weise schießen Sie sich als teilnehmer an der diskussion, zu der Sie inhaltlich ohnehin nichts beigetragen haben, selbst ins Aus.
Äh, äh.... tschüss'n.
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Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet.
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