Erdfall am Salzagraben
Ist das Streusalzsilo gefährdet?
Tag 3 nach dem Erdfall am Nordhäuser Salzagraben: Gestern hatten Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Messpunkte an dem Silo angebracht..
Landrat Matthias Jendricke (Foto: nnz)
Heute nun soll überprüft werden, ob die Ergebnisse Anlass für noch größere Sorgen geben. Vor Ort auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Landrat Matthias Jendricke.
Eines vorweg. Noch können keine Aussagen zu einer eventuellen Neigung des 20 Meter hohen Silos getroffen werden. Dazu sei der Abstand der Anbringung der Marken noch zu gering. Bei dem Treffen am heutigen Vormittag ging es weniger um eine Bestandsaufnahme, denn um eine kurze Lagebesprechung. So plädierte Jendricke, gemeinsam mit dem Geologen Konrad Rose, nicht sofort mit einer Verfüllung des Loches zu beginnen.
Hier sei noch Zeit für ein weitere Beobachtung des Erdfall, der sich auch noch ausdehnen könne. Statt dessen laufen in der Service-Gesellschaft bereits die Planungen hinsichtlich eines Neubaus des Betriebshofes an anderer Stelle. Nach Informationen der nnz sollen sich diese Kosten auf knapp 1,9 Millionen Euro belaufen. Gespräche mit der Bank soll es bereits gegeben haben.
Morgen wird es eine weitere Beratung geben, mit allen Beteiligten. Vermutlich muss auch das Land Thüringen hier finanziell zur Seite stehen.
Peter-Stefan Greiner
Mehr dazu auch auf
nnz-tv.
Autor: red
Kommentare
Babette Klingert
21.02.2016, 11:17 Uhr
Der Landrat und Frau Keller ...
.... werden gemeinsam mit der rot-rot-grünen Landesregierung diese Krise lösen . Gute Verbindungen nach Erfut werden sich auch hier auszahlen. Der Jendricke ist ein Top-Krisenmanager. Gut, daß er jetzt aus seinem Urlaub herbei geeilt ist und vor Ort ist.
Franz Tabak
21.02.2016, 11:35 Uhr
Ich gebe Ihnen Recht!
Es ist gut, dass Experten, wie Matthias Jendricke, SPD, Jutta Krauth, SPD sowie Stefan Nüßle, CDU, Vorort sind und den Anwohnern "Gefahrfreiheit" attestiert haben! Jendricke, Krauth und Nüßle haben ja schließlich auch studiert, zwar nicht Geologie, aber unsere Experten haben studiert, oder?
Also ich wäre froh, wenn ich jetzt dort ein Haus hätte mit Gartengrundstück hätte, dazu noch Abfälle oder Schutt aus Haus und/oder dem Garten, da würde sich mir in diesem Fall die kostenspielige Entsorgung sparen und ich würde unseren EXPERTEN noch einen Gefallen tun, denn eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere Hand, oder?
Dann noch der eher geringe Schaden von über einer VIERTELMILLION Euro, den man dort wortwörtlich versenkt hat, ist doch eher "Bimbes" im Vergleich mit dem Bürgerhaus, oder? Eine Notsteuererhöhung wird die Bilanz schon wieder glänzen lassen, oder?
Achja: Dies alles ist natürlich nur ironisch zu verstehen!
Jetzt bin ich auf die Kommentare unserer NNZ-Experten wie Cartman, Mafiosa, Egon O. und Co. sowie auf das Verhalten der LINKEN, FDP und Grünen gespannt! Mal sehen, was ihr dazu zu sagen habt!
RaWu
21.02.2016, 11:55 Uhr
Das wäre mal was Neues.
Bisher hat RRG nur Krisen ausgelöst.
Ein Abschiebestopp und Alle hier behalten, die sich selbst als Syrer bezeichnen, ist keine Krisenlösung, das löst eine Krise aus. (Ist das Wortspiel zu schwer?)
Eine Gebietsreform ohne Verwaltungsreform ist ebenso rrg-typischer, halbgewalkter Käse.
Schön, dass der Landrat aus dem Urlaub zurück ist, so können wir seine tolle neue Jacke bewundern.
Gut das es auch drauf steht, wer drin ist. Außenstehende könnten sonst eine völlig unwichtige Person darin vermuten.
Aus die Maus
21.02.2016, 12:57 Uhr
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Luftikus
21.02.2016, 14:20 Uhr
Der Prophet fragte - Gott gab ein Zeichen
Und es war, am Tag der Tage, als der Prophet Jendricke Gott anrief und sprach, Herr! Ich will eine Servicegesellschaft aufbauen, welche den Haushalt des ganzen Landkreises retten soll - gib mir ein Zeichen der Güte. Und da kam es, dass die Erde bebte, erst zwei kleine Löcher offenbarte und sich dann ein riesen Loch auftat und die Servicegesellschaft schluckte.
Der Prophet Jendricke schaute in das tiefe schwarze Loch, erkannte aber den Zusammenhang zu seinem Haushalt nicht!
So ging der Prophet zu seinem Deuter Riese87, denn dieser sieht selbst in schwarzen Löchern eine rosa Zukunft.
free Gigi
21.02.2016, 18:55 Uhr
Apokalypse
der Tag des jüngsten Gerichts scheint für manche kurz bevor zustehen. Die Service Gesellschaft sowie die unsägliche Politik des Herrn Landrat erzörnen nicht nur mehr das Volk.
Franz Tabak
21.02.2016, 18:56 Uhr
Wir hoffen auf Gott!
Schön, wie Sie auf "Gott" hoffen, Luftikus alias Luntemann alias "Gerd Lunter".
Die Frage ist nur, auf welchen Gott Sie hoffen und ich hoffe, Sie wissen, warum es soviele Kriege gab und gibt!
Allerdings lese ich den Kommentar vom Riesen doch etwas ironisch, wenn auch er bemerken muss, dass Herr Jendricke extra aus seinem Urlaub gekommen ist. Nebenfrage: Wo treibt sich denn unser OB gerade rum oder schickte er "Stellvertreter" ins "Katastrophengebiet", wie beispielsweise Herrn Nüßle oder Herrn Iffland, der ja dort in relativer Nähe wohnt?
Noch was zu Ihrer Erinnerung: Vor ca. 6 Jahren hatten wir einen "schwarzen" Landrat namens Joachim Claus. Da sie hier von schwarzen Löchern sprechen, Luftikus, ist die Frage, ob dieses Loch noch eine späte Nachwirkung das "schwarzen" Landrats ist, oder?
Natürlich sollte man meinen Kommentar wieder nur satirisch lesen, dennoch bin ich auf Ihre Ausführung und die Ihrer Parteigenossen gespannt, Luftikus!
Luftikus
21.02.2016, 20:22 Uhr
Erdfall
Ich freu mich, dass Ihnen Statler Waldorf als alten Genossen meine Satire gefällt. Wer nun alles vor Ort war, steht bestimmt in der Zeitung. Wie Sie sicher nach dem Erdfall 2010 bemerkt hatten, konnte der CDU Landrat seine Löcher stopfen! ;-)
Beste Grüße der Gerd
Hans Dittmar
21.02.2016, 20:39 Uhr
Erdfall kam zur richtigen Zeit
Wären da nicht die imensen Kosten, welche mit dem Erfall verbunden sind, kann man trotzdem sagen, er lenkt die Menschen dieser Gegend endlich mal ab. Überregional seit Tagen nicht das Thema Flüchtlinge als Nummer 1. Für den Landkreis kommen jetzt weitere Sorgen zu. Der Umzug der Servicegesellschaft an einen anderen Ort kostet gut 1 Mio. Von den Kosten der Beseitigung des Loches ganz zu schweigen.
Aber dafür gibt es ja die Kreisumlage. Die Kosten tragen also mal wieder Alle, bzw. die Stadt Nordhausen gut 50 Prozent.
Nordhäuser Freiheit
22.02.2016, 10:43 Uhr
Welche Partei vereinnahmt jetzt den Erdfall?
Ich wette: Der Nordhäuser Erdfall wird zu einer großen Parteienshow werden.
Mal sehen, wann sich die Landesregierung vor Ort einfindet. "Riese" hats ja schon angekündet
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