Erdfall am Salzagraben
Ist das Streusalzsilo gefährdet?
Sonntag, 21. Februar 2016, 10:57 Uhr
Tag 3 nach dem Erdfall am Nordhäuser Salzagraben: Gestern hatten Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Messpunkte an dem Silo angebracht..
Landrat Matthias Jendricke (Foto: nnz)
Heute nun soll überprüft werden, ob die Ergebnisse Anlass für noch größere Sorgen geben. Vor Ort auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Landrat Matthias Jendricke.
Eines vorweg. Noch können keine Aussagen zu einer eventuellen Neigung des 20 Meter hohen Silos getroffen werden. Dazu sei der Abstand der Anbringung der Marken noch zu gering. Bei dem Treffen am heutigen Vormittag ging es weniger um eine Bestandsaufnahme, denn um eine kurze Lagebesprechung. So plädierte Jendricke, gemeinsam mit dem Geologen Konrad Rose, nicht sofort mit einer Verfüllung des Loches zu beginnen.
Hier sei noch Zeit für ein weitere Beobachtung des Erdfall, der sich auch noch ausdehnen könne. Statt dessen laufen in der Service-Gesellschaft bereits die Planungen hinsichtlich eines Neubaus des Betriebshofes an anderer Stelle. Nach Informationen der nnz sollen sich diese Kosten auf knapp 1,9 Millionen Euro belaufen. Gespräche mit der Bank soll es bereits gegeben haben.
Morgen wird es eine weitere Beratung geben, mit allen Beteiligten. Vermutlich muss auch das Land Thüringen hier finanziell zur Seite stehen.
Peter-Stefan Greiner
Mehr dazu auch auf nnz-tv.
Autor: red
Landrat Matthias Jendricke (Foto: nnz)
Heute nun soll überprüft werden, ob die Ergebnisse Anlass für noch größere Sorgen geben. Vor Ort auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Landrat Matthias Jendricke.
Eines vorweg. Noch können keine Aussagen zu einer eventuellen Neigung des 20 Meter hohen Silos getroffen werden. Dazu sei der Abstand der Anbringung der Marken noch zu gering. Bei dem Treffen am heutigen Vormittag ging es weniger um eine Bestandsaufnahme, denn um eine kurze Lagebesprechung. So plädierte Jendricke, gemeinsam mit dem Geologen Konrad Rose, nicht sofort mit einer Verfüllung des Loches zu beginnen.
Hier sei noch Zeit für ein weitere Beobachtung des Erdfall, der sich auch noch ausdehnen könne. Statt dessen laufen in der Service-Gesellschaft bereits die Planungen hinsichtlich eines Neubaus des Betriebshofes an anderer Stelle. Nach Informationen der nnz sollen sich diese Kosten auf knapp 1,9 Millionen Euro belaufen. Gespräche mit der Bank soll es bereits gegeben haben.
Morgen wird es eine weitere Beratung geben, mit allen Beteiligten. Vermutlich muss auch das Land Thüringen hier finanziell zur Seite stehen.
Peter-Stefan Greiner
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