Mi, 06:25 Uhr
17.02.2016
53 Sportlehrer sind fit für den Schulschwimmunterricht
Schwimmen, Tauchen, Retten
Thüringen gehört zu jenen Ländern mit den strengsten Bestimmungen zum Einsatz von Sportlehrern im Schwimmunterricht. Alle in den Bädern eingesetzten Lehrkräfte müssen Rettungsschwimmer sein und einen Lehrgang zur Ersten Hilfe nachweisen sowie sich alle drei Jahre einem Lehrgang zur Auffrischung der Rettungsfähigkeit des jeweiligen Staatlichen Schulamtes stellen...
Befreiung geübt (Foto: privat)
Sportlehrer beim Üben eines Befreiungsgriffes
Ein solcher Lehrgang fand nun für die Sportlehrerinnen und Sportlehrer des Landkreises Nordhausen im Sollstedter Hallenbad statt. An zwei Tagen wurden Elemente des Rettungsschwimmens geübt, so unter anderem das Tauchen und Retten von Verunfallten. Schließlich müssen die Lehrkräfte jeder Zeit in der Lage sein, ein Kind zu retten und die notwendigen Schritte der Ersten Hilfe einzuleiten.
Der Schulschwimmunterricht gilt in Thüringen als Erfolgsmodell. Im Schuljahr 2014/2015 beteiligten sich 599 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen des Landkreises Nordhausen am obligatorischen Schwimmunterricht. Am Ende des Schuljahres konnten 76 Prozent aller Kinder 15 Minuten ausdauernd Schwimmen und gelten damit als sichere Schwimmer. 9 Prozent schafften es am Ende der Ausbildung nicht, 25 Meter zu schwimmen und zählen damit als Nichtschwimmer.
15 Prozent erreichten eine Leistung zwischen 25 Metern und 15 Minuten. Trotz dieser relativ guten Ergebnisse sieht der Koordinator für Schulsport, Werner Hütcher Reserven in der Ausbildung. Immerhin lag der Anteil der Nichtschwimmer im Landkreis Nordhausen vor zwei Jahren noch bei 7 Prozent Die statistische Erfassung aller Schwimmleistungen wird jährlich an allen Grund – und Förderschulen des Landes Thüringen vorgenommen. Zu den Aufgaben der Lehrkräfte gehören auch regelmäßige Fortbildungen im sportmethodischen Bereich.
Die Schwimmtechnik gehört zu den lebensrettenden Grundtechniken des Menschen und ist ein wichtiger Bestandteil des Sportunterrichts. Hinzu kommen die positiven gesundheitsfördernden Aspekte und die Freude am Schwimmen. Kindern mit Ängsten vor dem Wasser, Ausbildungsdefiziten oder körperlichen Beeinträchtigungen bietet das Staatliche Schulamt Nordthüringen einen speziellen Förderunterricht unter Anleitung einer Fachkraft an.
Autor: red
Befreiung geübt (Foto: privat)
Sportlehrer beim Üben eines Befreiungsgriffes
Ein solcher Lehrgang fand nun für die Sportlehrerinnen und Sportlehrer des Landkreises Nordhausen im Sollstedter Hallenbad statt. An zwei Tagen wurden Elemente des Rettungsschwimmens geübt, so unter anderem das Tauchen und Retten von Verunfallten. Schließlich müssen die Lehrkräfte jeder Zeit in der Lage sein, ein Kind zu retten und die notwendigen Schritte der Ersten Hilfe einzuleiten.
Der Schulschwimmunterricht gilt in Thüringen als Erfolgsmodell. Im Schuljahr 2014/2015 beteiligten sich 599 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen des Landkreises Nordhausen am obligatorischen Schwimmunterricht. Am Ende des Schuljahres konnten 76 Prozent aller Kinder 15 Minuten ausdauernd Schwimmen und gelten damit als sichere Schwimmer. 9 Prozent schafften es am Ende der Ausbildung nicht, 25 Meter zu schwimmen und zählen damit als Nichtschwimmer.
15 Prozent erreichten eine Leistung zwischen 25 Metern und 15 Minuten. Trotz dieser relativ guten Ergebnisse sieht der Koordinator für Schulsport, Werner Hütcher Reserven in der Ausbildung. Immerhin lag der Anteil der Nichtschwimmer im Landkreis Nordhausen vor zwei Jahren noch bei 7 Prozent Die statistische Erfassung aller Schwimmleistungen wird jährlich an allen Grund – und Förderschulen des Landes Thüringen vorgenommen. Zu den Aufgaben der Lehrkräfte gehören auch regelmäßige Fortbildungen im sportmethodischen Bereich.
Die Schwimmtechnik gehört zu den lebensrettenden Grundtechniken des Menschen und ist ein wichtiger Bestandteil des Sportunterrichts. Hinzu kommen die positiven gesundheitsfördernden Aspekte und die Freude am Schwimmen. Kindern mit Ängsten vor dem Wasser, Ausbildungsdefiziten oder körperlichen Beeinträchtigungen bietet das Staatliche Schulamt Nordthüringen einen speziellen Förderunterricht unter Anleitung einer Fachkraft an.

