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Fr, 17:35 Uhr
12.02.2016
Initiative vorgestellt

Drehort Harz soll Filmbranche animieren

In Berlin "laufen" derzeit die 66. Internationalen Filmfestspiele. Da wollen die drei HarzLänder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nicht hinten anstehen und präsentieren sich als der sagenumwobene Ort für so manchen Dreh...

Pressekonferenz in Berlin (Foto: nnz) Pressekonferenz in Berlin (Foto: nnz)
Auf circa 4.000 Quadratkilometern biete die Harz-Region eine einzigartige Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Zu den spektakulärsten Motiven gehören nach Meinung in der Initiatoren die ursprünglichen Landschaften mit Bergwäldern, steilwandigen Tälern, Wiesen und Mooren.

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Die dortigen Höhlen, Stollen und Schachtanlagen zeugen von einer über 3000-jährigen Bergbautradition. All das wird derzeit in der niedersächsischen Landesvertretung beim Bund in Berlin vorgestellt.

Während sich George Clooney schon mal im Blitzlicht-Gewitter der Berlinale "sonnte", wird hier in aller Demut an die Drehtage zu Clooneys "Monuments Men" erinnert, die der Mann und sein Team im Harz verbrachten. Industriedenkmäler, bedeutende Sakralbauten und Fachwerkensembles, die als Kulturstätten von Weltrang anerkannt sind, sowie Schlösser und Burgen verleihen der Region einen besonderen architektonischen Reiz und inspirierten bereits zahlreiche Filmteams. Und genau hier soll auch angeknüpft werden.

Die Produktion von Kino- und Fernsehfilmen ist für die Harzanrainer von zunehmender kulturwirtschaftlicher Bedeutung. Malte Krückels, Thüringens Medienstaatssekretär, konstatierte, dass Thüringen zwar den kleinsten Teil des Harzes für sich beanspruche, dennoch werde für die Gäste und Touristen der Harz als Ganzes wahrgenommen. Da ist der Name des Bundeslandes eher von sekundärer Bedeutung. Vielmehr müsse die Marke als solche wahrgenommen und vermarktet werden.

Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bezeichnete den Harz als die Boom-Region im touristischen Deutschland. Gleichwohl sei eine gemeinsame Vermarktung mehr als angebracht. Deshalb lohne sich die Initiative der fünf Harz-Kommunen für alle Beteiligten.

Peter Gaffert, das Wernigeröder Stadtoberhaupt, lobte die Initiative Drehort Harz, die in den Harz hineinpasse wie ein Fachwerkhaus in eine historische Altstadt.

Nach dem Pressegespräch in der Landesvertretung schloss sich das Branchentreffen "nordmedia talk & night" an, bei dem sich Film- und Fernsehschaffende mit Landes- sowie Kommunalpolitikern austauschen konnten.
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
12.02.2016, 17:44 Uhr
Hollywood in Nordhausen!
Ich halte es für eine gute Idee, die Filmindustrie nach Nordhausen zu locken. Meine Idee wäre, die Filmcrew nicht die Höhlen besuchen zu lassen, sondern die Fleischfabrik "Van Asten". Dort sehen sie nicht nur, dass Nordhausen eine Saustadt ist, sondern bekommen gleich den Geruch dazu, der ja desöfteren über der Stadt hängt!

Dies wäre doch eine gute, touristsche Reklame, oder?
Harzer_jung
12.02.2016, 19:18 Uhr
Frage
ich hab da mal eine Frage zur Saustallluft.

Ich selbst lebe erst seit 1998 in Nordhausen, aber ich weiß das es die Schweinezucht ja früher auch schon gab.
Und laut einiger meiner bekannten war die Anlage viel größer- Gab es die schweinedunstglocke früher auch schon? als zugezogener muss ich das mal fragen.
Leser1
12.02.2016, 19:38 Uhr
Nordhausen ist idealer Drehort
Den Film die Brücke wo Hitlejungen 1945 eine Brücke verteidigen könnte man in Bielen noch einmal nachdrehen denn die Brücke ist eh gesperrt. Dazu hat Nordhausen auch noch viele alte Ruinen und löchrige Straßen und Gehwege um Filme die vor hundert Jahren spielen zu drehen. Ein Neuzeitfilm wo Politiker nur mit einer kleinen ausgewählten Gruppe Geschäfte machen würde auch gut passen.
Waldemar Ceckorr
12.02.2016, 20:06 Uhr
die schweinedunstglocke
gab es auch früher schon, da kam dann auch noch der duft von drei streif hinzu, aber die wird ja jetzt abgerissen.

so kennts der waldi
Paulinchen
12.02.2016, 20:15 Uhr
Die Bahnunterfuehrung...
in Richtung Helmestr. bietet die ideale Gruselbruecke. Das Schlimmste was während eines Filmdrehs passieren könnte, wäre der Einsturz. Dann spart die DB die Neubaukosten. Die trägt dann Hollywood.
Paulinchen
12.02.2016, 20:49 Uhr
@Waldi
Kennen Sie noch den Lärm und Gestank vom Gaswerk, welches in der Uferstraße, am Siechenhof/Hanna- Himmler- Heim stand? Da lag eine Wolke über der Stadt, die roch nach faulen Eiern.
Rainer H.
12.02.2016, 22:11 Uhr
Erste erfolgreiche Dreharbeiten im Harz
Bereits sehr gute Filmarbeiten über das gesamte Harzgebiet stellte ein junges Filmteam zusammen. Hier der Link http://www.visionbakery.com/VergessenImHarz
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