Fr, 08:16 Uhr
12.02.2016
Künstlerische Umsetzung
Wie Phönix aus dem Schutt
Die Handwerks- und Industriegeschichte Nordhausens ist auch eng verwoben mit dem aromatischen Duft gerösteter Kaffeebohnen. Nun soll das Gebäude der ehemaligen Kaffee-Rösterei Drei Streif in Salza abgerissen werden...
Verpackung (Foto: L. Schirrmacher)
In den Ruinen des in die Jahre gekommenen Mauerwerks fand die Künstlerin Lena Schirrmeister große Mengen zurückgelassenen Verpackungsmaterials. Daraus konzipierte sie Entwürfe für eine Objekt-Installation, die sie der Jugendkunstschule Nordhausen vorstellte.
Sie plant, den morbiden Charme, der die Industrieruine umgibt, ein letztes Mal in Glanz und Lebendigkeit erblühen zu lassen. Martina Degenhart, Leiterin der Jugendkunstschule und Barbara Roesch, Mitglied des Vorstandes, waren sofort begeistert und entwarfen gemeinsam mit der Künstlerin ein Kooperations-Projekt, das auch von der Stadtverwaltung unterstützt wird.
Am 22. Februar 2016 sind alle Interessierten eingeladen, eine ungewöhnlichen Inszenierung aus Glanzfolien, Mauerwerk und Luftigkeit zu erleben, bevor das gesamten Ensemble in Schutt versinkt. Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass sich hinter dem Namen Jugendkunstschule Nordhausen mehr verbirgt, als mit Kindern zu ‚kritzeln’. Dieses Klischee ist längst überholt und nur Menschen, die noch nie bei uns waren, halten es noch am Leben, erklärt Leiterin Martina Degenhart.
Unsere Künstler bieten während des gesamten Jahres qualitativ hochwertige Kurse für Jung und Alt in verschiedenen Kunstrichtungen. Darüber hinaus freuen wir uns aber sehr, wenn wir auch Einzelkünstler bei uns begrüßen dürfen. So geschehen zum Beispiel mit dem Fotografie-Künstler Vesko Gösel aus Mönchen Glattbach oder der jungen Erfurter Fotogruppe HANT im vergangenen Herbst.
Nach der gemeinsamen Arbeit in den Ruinen der Kaffeerösterei, die am 22. Februar präsentiert wird, stehen weitere interessante Kunst-Projekte auf der Agenda dieses Jahres. Viele dieser Vorhaben werden in Kooperation mit Partnern aus Nordhausen, Thüringen und Deutschland geplant und durchgeführt.
Autor: red
Verpackung (Foto: L. Schirrmacher)
In den Ruinen des in die Jahre gekommenen Mauerwerks fand die Künstlerin Lena Schirrmeister große Mengen zurückgelassenen Verpackungsmaterials. Daraus konzipierte sie Entwürfe für eine Objekt-Installation, die sie der Jugendkunstschule Nordhausen vorstellte.
Sie plant, den morbiden Charme, der die Industrieruine umgibt, ein letztes Mal in Glanz und Lebendigkeit erblühen zu lassen. Martina Degenhart, Leiterin der Jugendkunstschule und Barbara Roesch, Mitglied des Vorstandes, waren sofort begeistert und entwarfen gemeinsam mit der Künstlerin ein Kooperations-Projekt, das auch von der Stadtverwaltung unterstützt wird.
Am 22. Februar 2016 sind alle Interessierten eingeladen, eine ungewöhnlichen Inszenierung aus Glanzfolien, Mauerwerk und Luftigkeit zu erleben, bevor das gesamten Ensemble in Schutt versinkt. Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass sich hinter dem Namen Jugendkunstschule Nordhausen mehr verbirgt, als mit Kindern zu ‚kritzeln’. Dieses Klischee ist längst überholt und nur Menschen, die noch nie bei uns waren, halten es noch am Leben, erklärt Leiterin Martina Degenhart.
Unsere Künstler bieten während des gesamten Jahres qualitativ hochwertige Kurse für Jung und Alt in verschiedenen Kunstrichtungen. Darüber hinaus freuen wir uns aber sehr, wenn wir auch Einzelkünstler bei uns begrüßen dürfen. So geschehen zum Beispiel mit dem Fotografie-Künstler Vesko Gösel aus Mönchen Glattbach oder der jungen Erfurter Fotogruppe HANT im vergangenen Herbst.
Nach der gemeinsamen Arbeit in den Ruinen der Kaffeerösterei, die am 22. Februar präsentiert wird, stehen weitere interessante Kunst-Projekte auf der Agenda dieses Jahres. Viele dieser Vorhaben werden in Kooperation mit Partnern aus Nordhausen, Thüringen und Deutschland geplant und durchgeführt.


