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Mi, 11:40 Uhr
03.02.2016
Forum:

Sorgen und Ängste aufnehmen

Die Meldungen über Straftaten aus der Nordhäuser Region bereiten vielen Lesern dieser Zeitung Ängst und Sorgen. Jetzt meldet sich eine Leserin zu dem Raubüberfall in Nordhausen Salza zu Wort...


Ich möchte mich in Anbetracht der Tatsache, dass es in Nordhausen in letzter Zeit zu einer Zunahme von Straftaten durch kriminelle Ausländer gekommen ist mit einer kurzen Stellungnahme zu Wort melden:

Als Mitglied des CDU-Kreisvorstandes sehe ich meine Aufgabe in erster Linie darin, für die Bürger und deren Sorgen und Nöte da zu sein und mich öffentlich zu bestehenden Fragen zu äußern, wenn es der Situation angemessen ist.

Es ist mir ein großes Bedürfnis, dem Opfer dieser Gewalttat mein Mitgefühl auszusprechen. So etwas darf nicht geschehen. Die Einwohner dieser Stadt haben ein Anrecht auf Sicherheit und diese Sicherheit sollte in höchstem Maße gewährleistet sein. Kriminelle Ausländer sind deshalb sofort auszuweisen. Das steht überhaupt nicht zur Debatte.

Gerade jetzt sollten alle Kommunalpolitiker daran arbeiten, das verloren gegangene Vertrauen in der Bevölkerung wieder herzustellen und Sorge dafür tragen, dass sich die Menschen in dieser Stadt wieder sicher fühlen können. Eine Planung von Massenunterkünften trägt nicht gerade zu einer Bestärkung des Sicherheitsgefühls bei.
Cornelia Wilhelm

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Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
x-tus
03.02.2016, 12:02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bitte nur mit Klarnamen
x-tus
03.02.2016, 12:19 Uhr
Ängst und Sorgen
Ängst und Sorgen haben derzeit viele menschen und das wie sich neuerdings immer wieder zeigt nicht ganz zu unrecht .
sie sagen kriminelle ausländer/asylbewerber sind sofort auszuweisen ..aha ,damit stimmen sie also jetzt nach fast einem jahr ,kurz vor anstehenden ersten landtags wahlen zu ...soso ,sind sie hier etwa auf stimmenfang ? denn vor nicht allzu langer zeit stand die cdu ja noch geschlossen hinter frau merkel und sang ähh sagte du schaffst das schon...verzeihung wir schaffen das ....und jeder der sich irgendwie kritisch äusserte wurde sofort und ohne pardon als nazi und rechtsextremer und als pack beschimft ...mal ehrlich wer soll ihnen das abnehmen der noch bei klarem verstand ist .... mir erging es ähnlich als ich bedenken darüber äusserte das in der schule meines sohnes flüchtlinge durchgangsweise unter gebracht werden sollen ...,bisher blieb alles ruhig und friedlich worüber wir alle froh sind ,.... nur weil ich meinte es könne durch die direkte nachbarschaft zu ablenkungen im unterrichtsgeschehen kommen ,weil kinder nun mal neugierig sind, kam ich mir nach meiner öffentlichen äusserung dazu vor wie ein hochverräter ..sie hätten mal die blicke einiger sehen sollen die wären mir wahrscheinlich am liebsten direkt an den kragen gegangen ... so und ich habe nie etwas in der art geäussert wie sie es gerade getan haben also die sofortige abschiebung krimineller asylbewerber /migranten gefordert ,wenn ich das getan hätte wäre vieleicht sonstwas geschehen ... respekt das sie sich als cdu mitglied das öffentlich zu schreiben wagen

m.abraham
Wolfi65
03.02.2016, 12:37 Uhr
Das ist keine Beruhigung
Solche Mitbürger dürfen gar nicht erst nach Deutschland hereingelassen werden. Also was soll diese Volksberuhigung?
Gerade die CDU hat für diese Zustände im Land hingearbeitet.

Wahrscheinlich kennt die Dame ihre eigenen Parteichefin nicht? Alles nur noch Durchhalteparolen, um den Zuzug weiterhin relativieren zu können.
Man müsste die Politiker in Privathaftung für die Schäden in und an der eigenen Bevölkerung nehmen.
Aber der Raubüberfall in NDH-Salza war bestimmt wieder nur ein bedauerlicher Einzelfall.
MFG Georg Müller
ScampiTom
03.02.2016, 13:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kommentare bitte nur mit Klarnamen
H.Buntfuß
03.02.2016, 14:59 Uhr
Frau Cornelia Wilhelm
Ich kann es kaum glauben, dass ich so einen Text von der “CDU“ zu lesen bekomme. Frau Wilhelm, ich stimme Ihnen zu, aber Sie verlangen nur das, was große Teile der Bevölkerung schon lange verlangen und dafür wurden und werden sie als …… abgestempelt. Lesen sie den Kommentar von x-tus, dann wissen sie was gemeint ist. Auch ich halte die Einlassungen von Frau Wilhelm für reine Wahlpropaganda.

Frau Wilhelm, lassen Sie den Worten nun auch Taten folgen und Sie werden Gehör beim Volk finden, deren Vertrauen die Parteien schon seit sehr langer Zeit verloren haben, aber wenn man große Teile nur in eine Schmuddel-Ecke stellt muss man sich nicht wundern, wenn sich das Volk am Wahltag rächt. Schluss mit so einem zweifelhaften Wahlkampf, lassen sie Taten folgen, damit sie wieder Glaubhaft werden und dass gilt nicht nur für die „CDU“.
Hans Dittmar
03.02.2016, 15:33 Uhr
Mitgefühl
Frau Wilhelm, ich danke Ihnen für diesen Artikel! Kommentatoren können Sie es nie Recht machen! Die Einen schreien nach Politikern, die Anderen nach Recht und Ordnung und wieder Andere diskutieren über mögliche Waffen zu Verteidigung gegen jedermann. Das zwei Männer -womöglich- Kriegsflüchtlinge aus Eritrea eine Frau überfallen ist nicht die Schuld der Politik, sondern ganz allein der Tatsache geschuldet, dass diese beiden kriminielle Personen sind, welche unsere Gastfreundlichkeit zudem schäbig ausnutzen. Der einzige Ruf der hier an dieser Stelle erscheinen muß, ist das schnelle Aufgreifen der beiden Verbrecher, und die sofortige Abschiebung ohne Wenn und Aber! Wer hier kriminell auffällt, hat sein Aufenthaltsrecht verwirkt!!!

Das dieser Überfall von allen Menschen bedauert wird ist verständlich, aber kein Mensch muß sich hier für Kriminelle entschuldigen. Sonst fangen wir noch an, uns für die kriminellen Verbrecher aus dem vermutlich linken Spektrum zu entschuldigen, die nachts Autos anzünden, oder für die Verbrecher, welche Flüchtlingsheime angreifen.

Frau Wilhelm, Respekt! Sie sprechen genau dass an, was auch schon andere jüngst hier veröffentlichten. Die Sicherheit für die Bürger hat vorang! Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung darf nicht getrübt werden, und das hat in den letzten Wochen stark gelitten! Wir können nur appelieren. Grenzen dicht machen! Das Maß ist voll! Es fehlt an allen Stellen um weitere Flüchtlinge zur versorgen oder gar sozial zu betreuen.
Hans Dittmar
----1
03.02.2016, 18:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bitte nur mit Klarnamen
Ralf Heckel
05.02.2016, 21:50 Uhr
Politik erfordert Diplomatie und Verantwortung
Schön geschrieben Conny. Dann ist also hier der erste konstruktive Vorschlag, der im Artikel leider noch fehlte. Als Lokalpolitikerin geht man auf die Sorgen der Bevölkerung ein, indem man nach vorn gerichtete Vorschläge unterbreitet. Ablehnen kann jeder.

Vorschlag: Die schnelle Anerkennung von Patenfamilien und das Anbieten privatem Wohnraums ist eine Garantie für gelungene Integration.

Es egalisiert damit jene Reaktionen und Selbstdarstellungs-Aktivitäten kleiner aber leider lauter Teile unserer Bevölkerung für die man sich international sehr schämen muss. Unser Land steigt nach einer anfänglichen internen Schwäche an seiner internationalen Bedeutung gerade weil wir Menschlichkeit beweisen. Das muss nun auch bei jedem zu Hause ankommen. Flüchtlinge werden uns in den kommenden Jahren mit oder ohne Obergrenzen, Grenzkontrollen oder gar neuen Schießbefehlen erreichen. Versuchen wir einfach uns damit abzufinden und zu arrangieren: lautlos, hasslos, gütig, hilfsbereit. Es ist vor allem eine Chance mit auch immensem Wirtschaftspotential, aber nur wenn alle an einem Strang ziehen.

Vor 25 Jahren waren wir im Osten die "Geholfenen". Es hat lange gebraucht. Es wurden auch Fehler gemacht. Aber gerade diese Diskussion zeigt, dass jeder damit heute zufrieden ist und diesen Frieden verteidigen will. Man muss sich darauf nun nicht ausruhen, also Ärmel erneut hoch! Wir haben jetzt die Erfahrung. So etwas kann man weitergeben.
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