eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 20:06 Uhr
27.01.2016
Live-Ticker aus der Obergrasmühle

Großes Interesse bei den Bürgern

Es sind diese Veranstaltungen, die bei den Bürgern zwiespältiige Gefühle auslösen. Zwischen Interesse und Resignation. Wir berichten aus der Obergrasmühle über die Info-Veranstaltung in Vorbereitung auf die künftige Flüchtlingsunterkunft...


20.06 Uhr
Damit verabschieden uns aus der Obergrasmühle.

20.05 Uhr
Die Anmerkungen und Forderungen, die jetzt aufgemacht werden, liegen nicht in der Entscheidungshoheit der Kommune.

20.03 Uhr
Die Diskussion ufert jetzt aus. Es wird nicht mehr konkret gefragt.

19.54 Uhr
Jendricke widerspricht: Im Kreishaushalt muss kein Geld für die Flüchtlinge umgeschichtet werden.

19.52 Uhr
Ein Steigerthaler kritisiert, dass für die Flüchtlinge sehr viel Geld zur Verfügung steht, für die Einheimischen leider nichts.

19.50 Uhr
Mit der Belegung in der Obergrasmühle sollen mehrere Familien aus Sülzhayn verlegt werden. Die kennen sich bereits mit den Gegebenheiten in Deutschland aus.

19.47 Uhr
Ein Bewohner der unteren Grasmühle ist als unmittelbarer Nachbar besorgt. Er will wissen, wie die Flüchtlinge beschäftigt werden?

19.44 Uhr
Ein Mann fragt, wie er sich auf dem Spielplatz verhalten soll, wenn dort Flüchtlinge sind?

19.39 Uhr
Ein Mann will wissen, wann quantitativ die Grenze der Unterbringung erreicht ist? Noch weicht der Landrat aus.

19.36 Uhr
Es sollen funkvernetzte Rauchmelder eingebaut werden.

19.34 Uhr
Jetzt wird nach dem Brandschutz gefragt. Dazu Gunnar Reuter: Zur Not kann man sich in diesem Objekt durch die Fenster retten.

19.32 Uhr
Der Landkreis und die Service GmbH beschäftigen rund 100 Leute, die sich mit der Bewältigung des Flüchtlingsproblems im Landkreis Nordhausen widmen.

19.28 Uhr
Der Einrichtungsleiter von Sülzhayn berichtet: Dort gibt es 20 Familien, die auch den Bus nutzen. In der Obergrasmühle werden es zehn Familien sein. In Sülzhayn sei auch die Beschulung angelaufen, es hätten sich schon erste Freundschaften zwischen den Kindern gebildet.

19.25 Uhr
Wie sollen die Menschen sich selbst versorgen? In Sülzhayn seien Scharen von Flüchtlingen nach Ellrich gelaufen zum Einkaufen.

19.18 Uhr
Noch einmal Stäter: 390 Einwohner hat Steigerthal und bekommt 61 Menschen zugeteilt. Wo und wie sollen die sich irgendwann mal selbst versorgen? Wie soll hier die Integration realisiert werden?

19.16 Uhr
Die Obergrasmühle soll familienorientiert belegt werden.

19.11 Uhr
Jürgen Stäter will wissen, ob es sich um registrierte Flüchtlinge handelt? Jendricke: überwiegend kommen die Menschen aus Erstaufnahmeeinrichtungen.

19.08 Uhr
Der Felsenkeller in Steigerthal sei zum Verkauf angeboten worden, sagt Reuter. Doch es sei nicht geeignet.

19.05 Uhr
Nach Aufgabe der jetzigen Nutzung, kann das Gebäude wieder als Gaststätte betrieben werden. Da gibt es Kritik aus dem Auditorium: "das machen die Ausländer kaputt".

19.02 Uhr
Jetzt erklärt Gunnar Reuter die Raumaufteilung. Nur wenige wollen das aber wissen...

Anzeige Refinery (lang)
18.59 Uhr
Kommen überwiegend Männer, wollen die Gäste wissen? Jendricke sagt, dass bis zu 75 Prozent Familien seit Jahresanfang in den Landkreis Nordhausen kommen.

18.56 Uhr
Am 3. Februar soll die ersten Flüchtlinge ankommen. Es stehen konkret 61 Plätze zur Verfügung - in Zwei- bis Vierbettzimmern.

18.54 Uhr
Nun zur Obergrasmühle: Es sollen keine Raumzuschnitte geändert werden. Erst gibt es Gemeinschaftsverpflegung, dann soll hier selbst gekocht werden.

18.51 Uhr
"Kommen Sie bitte auf den Punkt, Herr Jendricke!"

18.51 Uhr
Viele der Gäste werden unmutig ob der vielen Zahlen. Das wollen die eigentlich nicht hören.

18.47 Uhr
Derzeit sind 81 Prozent aller Flüchtlinge in Nordhausen und den Ortsteilen untergebracht.

18.45 Uhr
Jendricke glaubt nicht, dass die Menschen an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich aufzuhalten sind. Das gehe nur in Zusammenarbeit mit der Türkei.

18.39 Uhr
In diesem Jahr werden 1.300 neue Flüchtlinge erwartet.

18.38 Uhr
Der Landrat schildert die derzeitige Flüchtlingssituation, die nnz hatte dazu in den vergangenen Tagen bereits ausführlich berichtet.

Blick auf einen Teil der Zuhörer in der Obergrasmühle (Foto: nnz) Blick auf einen Teil der Zuhörer in der Obergrasmühle (Foto: nnz)
18.32 Uhr
Jetzt geht es los, Matthias Jendricke begrüßt die zahlreichen Gäste. Es sind rund 100 gekommen, viele müssen stehen. Es gibt zu wenig Sitzplätze.

18.29 Uhr
Landrat Jendricke ist jetzt auch angekommen.

18.23 Uhr
Die Plätze reichen nicht. Bei weitem nicht, ähnlich war das auch bei vorherigen Veranstaltungen.

18.16 Uhr
In der Obergrasmühle sollen künftig rund 60 Flüchtlinge untergebracht werden. Jedenfalls gibt es schon eine Internetverbindung - gut für den Live-Ticker.

18.15 Uhr
Ein Bürger sagt: Gott sei Dank gibt es in Urbach keinen Konsum mehr, da können die Neuen nur nach Leimbach...

18.13 Uhr
Kurz nach 18 Uhr war der große Saal der Obergrasmühle gut gefüllt. Das Interesse scheint groß zu sein. Obwohl, einige der Gäste sagen, dass es sowieso zwecklos sei, sich aufzuregen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Nordhäuser Freiheit
27.01.2016, 19:16 Uhr
Sämtliche Jendricke-Behauptungen immer hinterfragen!
Der Landrat operiert gern mit Behauptungen und Zahlen, deren Basis er nie nennen kann. Immer fragen: Woher haben Sie die Zahlen? Können Sie das schriftlich geben etc.

So wie er gestern einfach behauptet hat, er kennt die Mieter in der Gerhart Hauptmann Straße.
Zukunft
27.01.2016, 19:19 Uhr
Familien
Die Aussage, dass 75 % Familien im Landkreis sind, überrascht mich sehr. Ich sehe im Stadtbild vorwiegend Gruppen von junge Männern. Man muss nur vom Bahnhof über die Südharz- Galerie, die Rautenstraße bis zur Markt-Passage gehen. Ich habe innerhalb von 14 Tagen vielleicht zwei Familien gesehen.
Nordhäuser Freiheit
27.01.2016, 19:31 Uhr
es muss heißen "kennt sie nicht"
In meinem oberen Kommentar muß es richtig heißen "kennt die Mieter NICHT"
Herr Taft
27.01.2016, 19:42 Uhr
@Zukunft
...oh, waren Sie etwa alleine unterwegs ? ...ohne Familie ? *lach* Was müssen Leute denken, die Sie gesehen haben: Oh schon wieder ein alleinstehender Kerl. *Lächerlich*
h3631
27.01.2016, 20:18 Uhr
@nussbaum
Sie als "Flüchtling" lach,lach können das gar nicht beurteilen.Wann waren sie das letzte Mal in der alten Heimat? Klugs......!
Babette Klingert
27.01.2016, 20:19 Uhr
Respekt für den Landrat!
Sich einer solchen Diskussion zu stellen, ist sicher nicht einfach!
Eric Cartman
27.01.2016, 20:27 Uhr
Die haben Probleme!
"Ein Mann fragt, wie er sich auf dem Spielplatz verhalten soll, wenn dort Flüchtlinge sind?"

Am besten weiterspielen, oder?!? Wenn sie ihm die Förmchen wegnehmen kann er sich ja wieder melden.
petra6758
27.01.2016, 21:13 Uhr
@Riese87
Ich kann Ihre Götzenanbetung echt nicht mehr ertragen! Ist ja widerlich.
Kochen Sie sich Ihren Landrat ein und stellen Sie Ihn schön warm,für schlechte Zeiten.Die komnen für Sie und die SPD,das ist so sicher ,wie das Amen in der Kirche!
Bernd
27.01.2016, 21:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
coschmi
27.01.2016, 22:00 Uhr
Sparkommentare
Vielleicht sollten sich Herr Riese, Herr Cartmann und Herr Jendricke mal im Sandkasten treffen und drüber fachsimpeln wer die sicherste Burg für seine Mitbürger baut und wehe es macht sie jemand kaputt. Dann können Sie sich ja wieder melden.
Babette Klingert
28.01.2016, 06:51 Uhr
Pech gehabt @petra und @lasch. Worte sind von Maik Schröter!
Die obigen Worte sind nicht meine sondern stammen von Ihrem CDU Parteifreund Maik Schröter, Heringens Bürgermeister! Nachzulesen auf der facebook Seite des Landratsamtes!

Wollte nur mal testen!
kein
28.01.2016, 06:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Altstädtler
28.01.2016, 07:55 Uhr
Einkochen ist gut....
hat uns Riese doch gestern erst mitgeteilt, dass sein Landkreiskönig und damit seine gottgleiche Lichtgestalt M.J. uns alle zum Frühstück verspeisen wird.

Zum Thema zurück müsste der Anteil der Familien sich doch recht leicht an Hand der eingeschulten Kinder der Flüchtlinge nachvollziehen lassen. Schließlich herrscht in Deutschland ja so etwas wie Schulpflicht...
Merlin
28.01.2016, 08:23 Uhr
Flüchtlingszentrierung am Badehaus
ich hoffe, das weder Deutsche noch Neuankömmlinge die Becken unseres Badehauses ehren und nicht die Probleme des Hallenbad Zwickau uns erreichen.

Für das Aufnahmelager Obergrasmühle, hoffe ich, dass die Menschen dort wegen der hervorragenden Lage, schnell integriert werden, Einheimische kennen lernen und Kontakte knüpfen.
Ebenso ist dort die med. Versorgung vor Ort in unmittelbarer Nähe , Einkaufs-und Freizeitmöglichkeiten ausreichend vorhanden.
Zu den Ämtern geht es ebenso recht zügig über den Berg via Himmelgarten.
Und wo kann man heute noch in einer echten Holzbaracke schlafen, nur in den Alpen und das für viel Geld.

An was erinnert mich das..?

Zaun um ehemaliges Ferienlager, Wachschutz, weit außerhalb, Busse für An-und Abtransport der Asylsuchenden.
Das kann man in NDH anders lösen, wenn man will.
Günther Hetzer
28.01.2016, 09:31 Uhr
Wieder "sehr" informativ....
Wenn man diese Ansammlung von Floskeln betrachtet, macht man sich doch ernsthaft Sorgen um den Geisteszustand einiger Mitbürger aber auch unserer kommunalen Politelite. Mal im ernst, wer nimmt die Aussagen/Fragen welche dort (egal von welcher Seite) getroffen wurden, auch nur im Ansatz ernst? Auf der einen Seite haben wir unsere völlig abgehobenen und ferngesteuerten „Volksvertreter“ und auf der anderen „besorgte -(eher in Ihrer Denkleistung eingeschränkte) Bürger“.

Die Zahlen mit denen Jendricke, mal wieder so unüberlegt um sich wirft, sind zum schmunzeln. Es ist ja schön das in den letzten 3 Wochen, vermehrt Familien nach Nordhausen kamen. Jedoch ändert auch eine solch geschönte (überhaupt wahre?) Aussage nichts an dem Umstand, dass überwiegend männliche Flüchtlinge aufschlagen. Denn betrachtet man, das die Geschlechter in den Familien zu gleichen Teilen aus Mann und Frau bestehen, ergibt sich bei 100 Erwachsenden eine Zahl von 37,50 Frauen und 62,50 Männern. Und schon wirken die 75% Familien auch nicht mehr ganz so romantisch. Zudem, auch vor einem verheirateten Muslim machen ideologisch/religöse Fehlleitungen keinen halt.

Auch in puncto der Argumentation, weshalb man diesen Standort wählte und wie dort die Integration stattfinden soll, hätte ich mehr Biss von den Mitbürgern gewünscht. Man ließ sich scheinbar mit nichts aussagenden Aussagen abspeisen. Okay, man muss ehrlicher weise ja eingestehen, dass man weiß wie es um den Integrationswillen und Fähigkeiten der Asylantragssteller aus meist muslimisch geprägten Ländern steht. Jedoch sollte die Politik zumindest zum Schein so agieren, als wäre eine Integration möglich.

Auch die Fragen aus der Bevölkerung sind zum Teil mal wieder belustigend. Die Frage wie man sich auf dem Spielplatz verhalten sollte, wenn dort Asylantragssteller auftauchen, sind an Dummheit kaum zu überbieten. Auch wie diese Leute beschäftigt werden ist doch inzwischen jedem bekannt…..gar nicht! Jede Art eingeforderter Hilfe oder Beteiligung ruft mind. ein halbes Dutzend selbsternannter Menschenrechtler herbei, welche dann erklären wie unmöglich es sei, die traumatisierten Asylantragssteller zu einer Tätigkeit zu „nötigen“. Deshalb bestimmen diese Leute Ihren Tagesablauf selber. Und wie dieser aussieht, weiß jeder der mit offenen Augen durch die Städte und Gemeinden fährt/läuft. So kann ich dem besorgtem Mitbürger raten, frühs auf den Spielplatz zu gehen, denn jeden morgen wenn ich gegen halb/um 8 an der Schule (Asylantenheim) in Wipperdorf vorbei fahre, sind dort die Lichter noch aus.

Beliebte Beschäftigung unter den Asylantragsstellern sind zu dem: gemütliche Stadtbummel, Sportwetten, und Shoppingtouren. Gerade letzteres scheint ein Trend unter den "Flüchtlingen" zu sein. Letztens sah ich eine Flüchtlingsfamilie bestehend aus 5 erwachsenen Männern und einem Kind, wie jeder von ihnen mit mind. 3 vollen Tüten (großer Warenhandelsketten der Textilbranche) in Richtung einer der bekannten Unterkünfte gingen. Ich dachte mir „mein Gott, dass müssen wirklich alles Ärzte und Anwälte sein, sooo voll wie die Tüten sind“

Letztlich bleibt zu hoffen, dass die Grimmelallee/Europakreuzung wirklich zum sozialen Brennpunkt wird. So wird eine flächendeckende Verteilung verhindert und ein Vorteil sogenannter No-Go Areas sagt der Name ja bereits, man sollte solche Gebiete nicht betreten.
Schneesturm
28.01.2016, 10:15 Uhr
@highvoltage
Sehr gut geschrieben ,aber es wird sich immer aufgeregt über die Unterbringung .
Werden Sie Zentral in der Stadt untergebracht gefällt es vielen nicht,bei Unterbringung außerhalbs auch nicht.
Mir gefällt beides nicht,aber Sie sind nun mal da.
Integration hin oder her,bei den Massen?
Kruemelmonster
28.01.2016, 11:02 Uhr
weder noch...
stattdessen konsequent abschieben, dann sind auch genug menschenwürdige unterbringungen und eine vernünftige Integration möglich.
Schweden hat heute mal eine ansage gemacht: fast 50% erhalten KEIN Asyl bzw Bleibeberechtigung!
Günther Hetzer
28.01.2016, 11:10 Uhr
@Schneesturm
Das es Gegner und Befürworter beider Unterbringungsarten gibt ist klar. Jedem sollte dabei klar sein, dass es eine Frage des Blickwinkels und der Betrachtungsweise ist. Zum einen gibt es jene Mitbürger, die den Glauben haben, dass die Asylantragssteller (von jenen fast ausschließlich Flüchtlinge genannt) wirklich integrierbar sind und tatsächlich mehr Segen als Fluch sind. Solche Mitbürger wünschen sich fast ausschließlich eine dezentrale Unterbringung, der Integration wegen. Auf der anderen Seit haben wir jene Mitbürger, welche den Glauben in eine glückende Integration, aufgrund der Erfahrungen der letzten 10-20 Jahre, verloren haben. Diese sprechen sich zumeist für eine zentrale Unterbringung mit ausreichender Überwachung und Distanz zur Bevölkerung aus. Jedoch mischen sich dann noch andere Aspekte hinzu. Zum einen Mitbürger die von dieser dezentralen oder zentralen Unterbringung in unmittelbarer Nähe betroffen sind. Diese lehnen meist unabhängig ihrer vorherigen oder aktuellen Einstellung, die Unterbringungsart mit der sie konfrontiert sind ab. Denn egal ob sie die Asylpolitik befürworten oder ablehnen, die Schuld bei Konflikten wird dann zunächst bei der Unterbringungsart gesucht. Das dies absoluter Quatsch ist, sollte jedem klar sein, der weiter wie bis 3 zählen kann. Nicht die Unterbringung ist Schuld bei Konflikten oder Problemen, sondern die Menschen die dort untergebracht sind.

Schlimm finde ich jedoch, dass uns mitunter eine zentrale Unterbringung als dezentral verkauft wird. Das heißt eine Vermischung von dezentraler und zentraler Unterbringung in städtischem Gebiet. Nur weil diese Menschen in noch zum Teil von anderen bewohnten Häusern/Wohngebieten untergebracht werden, doch die Anzahl an Asylantragsstellern so hoch ist, dass es auch dort zwangsweise wieder zu Zusammenrottungen von gewissen Kulturkreisen kommt. Diese Art der Unterbringung bringt das höchste Konfliktpotenzial mit sich.

Natürlich haben Sie @Schneesturm absolut recht, diese Menschen sind da und es werden noch viele folgen.
Gerade unter Anbetracht der bloßen Zahlen an Asylantragsstellern, ist ab einem gewissen Punkt an eine dezentrale Unterbringung nicht mehr zu denken. Denn nehmen wir mal an, Mitte/Ende 2016 sind allein in Nordhausen 1200-1500 Asylantragssteller, die dezentrale Unterbringung vermischt sich zwangsweise mit einer zentralen oder halbzentralen. Also ist es sinnvoll, gleich eine gewisses Gebiet für die zentrale Unterbringung zu opfern. Dies ist vor allem sinnvoll um flächendeckende Konflikte mit der Bevölkerung zu vermeiden, die Kosten sind geringer und die Überwachung ist einfacher.
Gudrun1974
28.01.2016, 11:31 Uhr
Warum die AfD wichtig sein könnte
Wie nach der Wende die PDS, so kann dir AfD vieleicht einmal eine wichtige Demokratie stützende Rolle im politischen System einnehmen.

Die Verdienste der PDS lagen darin, daß dieser Partei die wichtige Rolle zukam, "Systemfrustriete" in ihren Reihen zu sammeln und diese, allmählich an das demokratische und Rechtsstaats-System heranzuführen.

Als Beispiel (keinesfalls inronisch gemeint!) möge Frau Keller dienen. Sie war vor der Wende Mitarbeiterin der SED Kreisleitung. Hätte es die PDS nicht gegeben, wären Frau Keller und viele andere politisch "heimatlos" geworden und hätten andere Wege der politischen Artikulation gesucht. Ich denke heute trägt Frau Keller das Demokratie und Rechtsstaatsystem aus Überzeugung. Das ist auch, gut so. (Ein wenig genießt sie es ja auch. Warum auch nicht.)

Das Gesagte gilt für die AfD mit Blick auf "rechts". Auch dieser Partei könnte die Rolle der kontrollierten Meinungsakkumulation zukommen. Deshalb ist es dumm, sie von Talkshows etc auszuschließen.
Wolfi65
28.01.2016, 13:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Schneesturm
28.01.2016, 13:26 Uhr
@Kruemelmonster
Natürlich haben Sie da recht,aber wer will die alle zurücknehmen?Die meisten Länder weigern sich.
Ein verschärftes Asylrecht bring da auch nicht viel wenn die Menschen schon hier sind.
Es muss eine vernünftige Grenzkontrolle her,wo sich jeder ausweisen muss.
Wenn es nochmals eine funktionierende Eu Grenze geben sollte,kann man die ja wieder aufheben.
U. Alukard
30.01.2016, 22:07 Uhr
Sichere Grenzen
und vernünftige Grenzkontrollen schaffen Arbeitsplätze und Frieden, das wollen wir doch alle!
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)