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Mo, 13:17 Uhr
21.12.2015
Schrankenlos blickt zurück und sagt Dankeschön

Ein Jahr der Veränderungen

Das Jahr 2015 ist kann man ohne Zweifel mit dem Wort „Wandel“ beschreiben. Wie in vielen Gemeinden und Städten Deutschlands, durfte auch Nordhausen in diesem Jahr viele Flüchtlingen willkommen heißen...


Dabei bestand und besteht als klares Ziel die Integration dieser Menschen in die Nordhäuser Gemeinschaft. Das klingt so einfach, aber der Weg dorthin ist schwierig. Die kulturellen und religiösen Unterschiede zwischen Deutschen und Flüchtlingen, aber auch unter den Flüchtlingen selbst, stellen nur zwei der Probleme dar.

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Der Zustrom an neuen Mitmenschen löste bei einigen Nordhäusern Unbehagen und Ängste aus. Andere wiederum waren gespannt und neugierig auf die „Neuen“! Über eines war man sich allerdings einig: Die große Anzahl von geflüchteten Frauen, Männern und Kindern kam für uns alle überraschend. Es entstanden Herausforderungen auf allen Ebenen, auch bei uns im Verein.

Aber in dieser Zeit zeigte sich auch das Mitgefühl, die Hilfbereitschaft und Großherzigkeit vieler Bürger, Vereine, Kirchen und Schulen. So erinnerten sich zum Beispiel die Bewohner des St. Josephhauses an ihre eigene Vergangenheit, an Krieg, Flucht und Vertreibung und sammelten bei ihrem Sommerfest für die Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Viele Menschen engagierten sich beim Schrankenlos ehrenamtlich oder unterstützten die Arbeit durch zahlreiche sachbezogene oder finanzielle Spenden. Mit ihrer Hilfe konnten viele Integrationsprojekte wie beispielsweise eine Kleiderkammer zur Erstausstattung der Flüchtlinge, Sprachkurse für Erwachsene, Sprachförderungskurse für Kinder, Begegnungscafés, Sportangebote, ein wöchentlicher Bastelnachmittag für Kinder oder Alltagsbegleitungen zum Beispiel zu Behörden und Ärzten ins Leben gerufen werden.

Im Jahr 2016 werden weitere Angebote folgen. Geplant sind z.B.: Yoga Kurse, eine Fahrradwerkstatt und ein Nähkreis. Neben den Nordhäusern gilt unser Dank aber auch vielen Migranten und Flüchtlingen, die mithelfen, wo sie können. Sie unterstützen die Arbeit der Sozialarbeiter, indem sie Hilfe bei Übersetzungstätigkeiten übernehmen, einfach da sind für Gespräche und immer wieder helfen kulturelle Differenzen zu überbrücken.

All diesen Menschen, die sich im Verlauf des Jahres für die Flüchtlinge engagiert haben und dazu beigetragen haben, das Nordhausen ein menschliches Gesicht zeigt, möchten wir recht herzlich danken.

Für das Jahr 2016 hoffen wir auf ein weiteres gutes Zusammenwachsen und auf viele gute Begegnungen. Wir als Schrankenlos möchten gerne dazu helfen, Begegnungen zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen.
Stephanie Tiepelmann-Halm
Momentaufnahmen 2015 (Foto: Schrankenlos)
Momentaufnahmen 2015 (Foto: Schrankenlos)
Momentaufnahmen 2015 (Foto: Schrankenlos)
Autor: red

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