Fr, 15:03 Uhr
11.12.2015
Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (1)
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Dezember 2014
Am 3. des Monats führten Schneefälle in der Mitte Deutschlands auf glatten Straßen zu zahlreichen Unfällen und u. a. zu folgenden Schäden: In Rhein-land-Pfalz wurde die A6 streckenweise gesperrt, nachdem mehrere LKWs auf Schneematsch ins Schleudern gekommen waren.
Im Saarland fiel an einigen Schulen der Unterricht aus. In Nordrhein-Westfalen wurde die A535 zwischen Velbert und Wuppertal nach mehreren
Unfällen zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. In Thüringen rutschte bei Niedersachswerfen ein PKW auf die Gleise und kollidierte mit der Harzer Schmalspurbahn. In Sachsen-Anhalt überschlug sich bei Teuchern ein Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.
Am 8. sorgte Glatteis in Schleswig-Holstein für mehrere Unfälle. In Nordrhein-Westfalen erlitt ein 11-jähriger Schüler schwere Gesichtsverletzungen, als sich ein vollbesetzter kleiner Schulbus überschlug. Schneeglätte im Hochschwarzwald und gefrierender Nieselregen auf der Schwäbischen Alb führten in Baden-Württemberg zu zahlreichen Unfällen. Am 10./11. verursachte Orkantief Alexandra Behinderungen und Schäden durch umgeknickte Bäume und Schneefälle in höheren Lagen.
Zwischen Wunstorf und Hannover kippte ein Baum auf die Bahngleise, im Harz blies eine Böe einen Laster um und in Tecklenburg (NRW) begrub ein umstürzender Baum einen Radfahrer unter sich und verletzte ihn schwer. In Thüringen wurden u. a. bei Ilmenau mehrere
Dächer teilweise abgedeckt, in Osthessen kam der Verkehr auf der A5 durch Schneeglätte zum Erliegen. Am 12. sorgte Tief Billie mit seinen Sturmböen neben Problemen im Stromnetz (es wurde zu viel Strom eingespeist!) sowie umgeknickten Verkehrsschildern und Bäumen u. a. für folgende Schäden: Im niedersächsischen Goslar und in Frankfurt/Main starben jeweils ein Mann, als Bäume auf deren Auto stürzte. In Wickede (NRW) erlitten zwei Arbeiter schwere Verletzungen, als ein Baugerüst einstürzte und in Eschweiler kam es auf der A4 zu Behinderungen, als der Sturm ein Flachdach löste.
Am 20. sorgte Sturmtief Engel im Norden erneut für umstürzende Bäume, beschädigte Autos und gesperrte Straßen waren die Folge. Im Kreis Pinneberg wurde ein PKW durch eine Orkanböe auf die Gegenfahrbahn geweht und verursachte dort einen Unfall. Tagelanger Dauerregen führte am 23. in weiten Teilen Schleswig-Holsteins, sowie in Hamburg und Bremen zu Überflutungen, zahlreiche Bäche traten über die Ufer, mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Kanalfähren am Nord-Ostsee-Kanal konnten nur noch Fußgänger befördern oder mussten den Betrieb komplett einstellen.
Am 27. brachte Tief Hiltrud reichlich Schnee und infolge dessen zahlreiche Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg. In der Eifel fiel in einigen Ortschaften der Strom aus, nachdem Bäume unter der nassen Schneelast zusammenbrachen. Bei Düsseldorf prallte ein Autofahrer gegen eine Baum, er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Auf der A5 nahe dem hessischen Bad Homburg wurde ein Quad-Fahrer von einem LKW überrollt, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Bei Limburg starb eine Autofahrerin nachdem sie auf schneeglatter Straße von der Fahrbahn abkam und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte.
Bis zum 29. erreichte der Schneefall auch die gesamte Osthälfte Deutschlands, wo es ebenfalls zu vielen Unfällen kam. Im Hochsauerland geriet ein Auto ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden PKW zusammen – 7 Verletzte und 1 Tote. Auf einigen bayerischen Bahnstrecken kam es zu Verspätungen durch Weichenstörungen infolge Schneeverwehungen.
Hagel wurde in diesem Monat in folgenden Gebieten beobachtet: am 11. örtlich im Westen Deutschlands und in Sachsen sowie am 11. und 12. an Schleswig-Holsteins Nordseeküste; am 20. örtlich in Niedersachsen (Nienburg und Barenburg, 2 cm dicke Hagelschicht), Brandenburg (Wittstock und Wiesenburg) sowie Sachsen (Chemnitz und Zinnwald-Georgenfeld); am 25. in St. Peter-Ording und in Aachen-Orsbach. Wird fortgesetzt
Autor: redDezember 2014
Am 3. des Monats führten Schneefälle in der Mitte Deutschlands auf glatten Straßen zu zahlreichen Unfällen und u. a. zu folgenden Schäden: In Rhein-land-Pfalz wurde die A6 streckenweise gesperrt, nachdem mehrere LKWs auf Schneematsch ins Schleudern gekommen waren.
Im Saarland fiel an einigen Schulen der Unterricht aus. In Nordrhein-Westfalen wurde die A535 zwischen Velbert und Wuppertal nach mehreren
Unfällen zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. In Thüringen rutschte bei Niedersachswerfen ein PKW auf die Gleise und kollidierte mit der Harzer Schmalspurbahn. In Sachsen-Anhalt überschlug sich bei Teuchern ein Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.
Am 8. sorgte Glatteis in Schleswig-Holstein für mehrere Unfälle. In Nordrhein-Westfalen erlitt ein 11-jähriger Schüler schwere Gesichtsverletzungen, als sich ein vollbesetzter kleiner Schulbus überschlug. Schneeglätte im Hochschwarzwald und gefrierender Nieselregen auf der Schwäbischen Alb führten in Baden-Württemberg zu zahlreichen Unfällen. Am 10./11. verursachte Orkantief Alexandra Behinderungen und Schäden durch umgeknickte Bäume und Schneefälle in höheren Lagen.
Zwischen Wunstorf und Hannover kippte ein Baum auf die Bahngleise, im Harz blies eine Böe einen Laster um und in Tecklenburg (NRW) begrub ein umstürzender Baum einen Radfahrer unter sich und verletzte ihn schwer. In Thüringen wurden u. a. bei Ilmenau mehrere
Dächer teilweise abgedeckt, in Osthessen kam der Verkehr auf der A5 durch Schneeglätte zum Erliegen. Am 12. sorgte Tief Billie mit seinen Sturmböen neben Problemen im Stromnetz (es wurde zu viel Strom eingespeist!) sowie umgeknickten Verkehrsschildern und Bäumen u. a. für folgende Schäden: Im niedersächsischen Goslar und in Frankfurt/Main starben jeweils ein Mann, als Bäume auf deren Auto stürzte. In Wickede (NRW) erlitten zwei Arbeiter schwere Verletzungen, als ein Baugerüst einstürzte und in Eschweiler kam es auf der A4 zu Behinderungen, als der Sturm ein Flachdach löste.
Am 20. sorgte Sturmtief Engel im Norden erneut für umstürzende Bäume, beschädigte Autos und gesperrte Straßen waren die Folge. Im Kreis Pinneberg wurde ein PKW durch eine Orkanböe auf die Gegenfahrbahn geweht und verursachte dort einen Unfall. Tagelanger Dauerregen führte am 23. in weiten Teilen Schleswig-Holsteins, sowie in Hamburg und Bremen zu Überflutungen, zahlreiche Bäche traten über die Ufer, mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Kanalfähren am Nord-Ostsee-Kanal konnten nur noch Fußgänger befördern oder mussten den Betrieb komplett einstellen.
Am 27. brachte Tief Hiltrud reichlich Schnee und infolge dessen zahlreiche Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg. In der Eifel fiel in einigen Ortschaften der Strom aus, nachdem Bäume unter der nassen Schneelast zusammenbrachen. Bei Düsseldorf prallte ein Autofahrer gegen eine Baum, er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Auf der A5 nahe dem hessischen Bad Homburg wurde ein Quad-Fahrer von einem LKW überrollt, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Bei Limburg starb eine Autofahrerin nachdem sie auf schneeglatter Straße von der Fahrbahn abkam und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte.
Bis zum 29. erreichte der Schneefall auch die gesamte Osthälfte Deutschlands, wo es ebenfalls zu vielen Unfällen kam. Im Hochsauerland geriet ein Auto ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden PKW zusammen – 7 Verletzte und 1 Tote. Auf einigen bayerischen Bahnstrecken kam es zu Verspätungen durch Weichenstörungen infolge Schneeverwehungen.
Hagel wurde in diesem Monat in folgenden Gebieten beobachtet: am 11. örtlich im Westen Deutschlands und in Sachsen sowie am 11. und 12. an Schleswig-Holsteins Nordseeküste; am 20. örtlich in Niedersachsen (Nienburg und Barenburg, 2 cm dicke Hagelschicht), Brandenburg (Wittstock und Wiesenburg) sowie Sachsen (Chemnitz und Zinnwald-Georgenfeld); am 25. in St. Peter-Ording und in Aachen-Orsbach. Wird fortgesetzt

