eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 13:20 Uhr
11.12.2015
Nordhäuser Haushalt

Jendricke: Stadt hat Zuschüsse verschenkt

Landrat Matthias Jendricke reagiert mit Unverständnis auf den Vorwurf der Stadt Nordhausen, die Aufsichtsbehörden bzw. die Landesregierung hätten Nordhausen bei der Beantragung der Bedarfszuweisung benachteiligt. Vielmehr habe die Stadt aus seiner Sicht 1,9 Millionen Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss verschenkt, so Jendricke...

Auch trat der Landrat der wiederholt von der Stadt-CDU in den Raum gestellten Behauptung entgegen, die neue Landesregierung habe den Kommunen weniger Zuweisungen zur Verfügung gestellt als es in der Vergangenheit der Fall war.

Anzeige symplr (1)
Im vergangenen Jahr 2014 sind vom damaligen CDU-Finanzminister rund 4 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen an den Landkreis selbst bzw. an die Kommunen hier vor Ort geflossen. In diesem Jahr sind es insgesamt rund 6 Millionen Euro an direkten Bedarfszuweisungen für den Landkreis und die Kommunen plus 1,9 Millionen Euro Überbrückungshilfe für Nordhausen - damit ist dies die bislang höchste Summe für die Region insgesamt. "Dass die Stadt neben den gut 777.000 Euro geschenkten Geld als Bedarfszuweisung die 1,9 Millionen Euro nur als Überbrückungshilfe erhalten hat und damit ab 2019 an das Land zurückzahlen muss, ist im Grunde nach der Vorgehensweise der Stadt selbst geschuldet", so Jendricke.

"Hätte die Stadt die Hinweise der Aufsichtsbehörde von sich aus durch Beschlüsse im Stadtrat umgesetzt und nicht erst darauf gewartet, dass dies als Auflagen zu den Bewilligungsbescheiden erfolgt, so wäre das Land Thüringen vermutlich bereit gewesen, auch die 1,9 Millionen Euro als nicht rückzahlbare Bedarfszuweisung auszureichen."

Die Kommunalaufsicht des Landkreises hatte bekanntlich das Haushaltssicherungskonzept der Stadt trotz Bedenken genehmigt, um der Stadt somit bei der Bewilligung einer Bedarfszuweisung keine Steine in den Weg zu legen, so Jendricke. Und dies, obwohl die Kommunalaufsicht bereits Anfang Juni dem Oberbürgermeister den eindringlichen Hinweis gegeben hatte, zeitnah die Steuerhebesätze anzuheben.

Denn es gilt bei der Haushaltsaufstellung immer der Grundsatz, höhere Ausgaben sind auch durch höhere Einnahmen zu decken. Es war insofern für die Aufsichtsbehörde nicht nachvollziehbar, warum die große Stadt Nordhausen für dieses Jahr niedrigere Gewerbesteuerhebesätze festsetzte, als es beispielsweise die weitaus kleinere Stadt Bleicherode tat. Dem Hinweis wurde jedoch bis zum Ende des Genehmigungsverfahrens nicht entsprochen, weshalb das Landesverwaltungsamt in seinem Bescheid vom 8. Dezember nun eine entsprechende Auflage erlassen musste. "Im Grunde nach waren die Aufsichtsbehörden in diesem Jahr bei der Bewilligung von Bedarfszuweisungen sehr großzügig. Allerdings erwarten die Mitarbeiter in diesen Behörden im Gegenzug, dass Hinweise auch selbstständig umgesetzt werden und nicht erst als Auflage ausgesprochen werden müssen, um daraus politische Vorwürfe zu konstruieren", sagte Jendricke.

Der Landrat widersprach auch der zuletzt aufgestellten Behauptung des Oberbürgermeisters, dass das Land die Kündigung der Theaterzuschüsse verlangt habe. Vielmehr hat das Land noch einmal schriftlich im Bescheid mitgeteilt, dass die Theaterzuschüsse der Stadt nicht bei den zu kürzenden Leistungen mitaufgeführt werden. Insofern bleibt es bei der neuen Vorgehensweise der rot-rot-grünen Landesregierung, die Theaterfinanzierung als überregionale Kulturförderung anzuerkennen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDHler
11.12.2015, 13:47 Uhr
Rums!
Und damit hat Zeh wieder den Ball! Das mehrfach darauf hingewiesen wurde, die Hebesätze anzupassen konnte man ja hier nachlesen. Diese Hinweise hat Zeh wohl getrost ignoriert um jetzt aber die Steuern, mehr als vom Land gefordert, zu erhöhen. Ein Eingeständnis der Fehler?! Kann er die Vorwürfe widerlegen? Wenn nicht bleibt der Ball in Zeh`s Tor!
Gudrun1974
11.12.2015, 14:18 Uhr
Freitag - Murmeltiertag! Wieninger hat keine Lust mehr?
Freitag ist Murmeltiertag! Eigentlich Wieningertag. Der hat wohl keine Lust mehr.

Na ja, draußen ist auch graues Wetter, da hat auch der Landrat schlechte Laune. Also, habt Verständnis, er ist auch nur ein Mensch.

Gute Besserung!
Liane Enzinger
11.12.2015, 14:49 Uhr
Minister Hoff hats verstanden, Frau Mitteldorf hats verstanden
Minister Hoff hat den Bescheid für Nordhausen nachbessern lassen, die Landtagsabgeordnete Frau Mitteldorf (Linke) empfindet die Kürzung für die Stadt Nordhausen ebenfalls als nicht nachvollziehbar.

Beide wollen sich für Nordhausen einsetzen.

Was ist nur mit Herrn Jendricke los? Dss ist ja tragisch, was er hier an Aggressivität von sich gibt, fast schon kindisch.

Schade, dass die Nordhäuser SPD immer noch auf Kriegspfad ist.

Liane Enzinger, M.A.
Hans Dittmar
11.12.2015, 15:14 Uhr
Schade Herr Jendricke
Sie haben es nicht verstanden. Selbsternante Kompetenz und tatsächlicher Verstand sind nun mal zwei verschieden Sachen.
Das sie nicht rechnen können zeigt schon, dass Sie einfach die Bedarfszuweisungen von Stadt und Landkreis zusammenziehen.
Zudem kann nicht der Oberbürgermeister die Steuern erhöhen, dies beschließt der Stadtrat! Und hier haben sich seinerzeit Linke und CDU gegen eine Erhöhung ausgesprochen, weil wir schon ganz oben stehen.

Hätten Sie die Worte von Dr. Zeh wirklich verstanden, würden Sie wissen. Stadt Pleite = Kreis Pleite!
Denn Sie glauben doch nicht, dass der Kreis die Kreisumlage von der Stadt erhält. Am Ende trifft man sich immer wieder!
Altstadtbewohner
11.12.2015, 15:47 Uhr
Könnt ihr....
...Ar....cher nicht einfach zusammen arbeiten.
Es geht um die Stadt und um die Menschen die hier leben. Wie kann man nur so verbohrt und arrogant sein das einen die Macht wichtiger ist.
Typisch Berufspolitiker, können nichts ausser kindisch sein. Immer dieses mimimi
Der Gabriel machts ja vor, hoffentlich wird so einer nie Kanzler.
----1
11.12.2015, 17:14 Uhr
Liebe Nordhäuser,
was Sie dort erleben müssen in Ihrer Stadt grenzt nur noch an Frechheit und Dummheit.
Ich wünschte mir sehr das mehr Menschen sich zu wehr setzten gegen diese Arroganz der Politiker.
Wieviel sind Sie jeder einzelne noch bereit zu Zahlen?
Und ja armer Herr Jendricke? nach der nächsten Wahl ist er hoffentlich ärmer an Macht und besessenheit.
Nordhausen ist aber auch nicht zu beneiden momentan.
Das ist nicht böse gemeint aber treten Sie den Herrn und Damen mal kräftig in den allerwertesten.
Oder wollen Sie immer mehr für die Fehlende Kompetenz Ihrer Regierenden bezahlen.
Nicht nur in der Geldbörse wird es Rumpeln nein auch andere Sachen werden Ihnen genommen.
Verstehe beim besten Willen nicht wo das noch Enden wird.
Aber Deutschland ist Reich nur die Bürger leider nicht höchstens an Erfahrung.
Crimderöder
11.12.2015, 17:18 Uhr
Jendricke, der nächste OB
Ich gehe davon aus, daß Jendricke sich 2017 zur Oberbürgermeisterwahl aufstellen lassen wird. Dann kann der "Verwaltungsfachmann" mit den "sehr guten Kontakten nach Erfurt" ja alles wieder ins Lot bringen...

Nach der Wahl zum Landrat beteuerte Jendricke, sich bei seinem Kleinkrieg gegen Zeh zu mäßigen. Drauf' gepfiffen!
henyklein
11.12.2015, 17:33 Uhr
Bitte stets den Verfasser kennzeichnen!
Ich wäre Herrn Greiner sehr dankbar, wenn er in ALLEN Beiträgen Sorge tragen würde, den Verfasser der jeweiligen Meldung zu nennen. Vielen Dank. Henry Klein
Babette Klingert
12.12.2015, 09:24 Uhr
Gut, daß unser Landrat aufgepaßt hat und Schlimmeres verhinderte!
Unser Landrat zeigt hier sehr viele Detailkenntnisse zum Ablauf des Genehmigungsverfahrens.

Das zeigt, daß er sich intensiv mit der Bearbeitung des Antrags beschäftigt hat!

Gut so, daß er Einfluß auf die Beantragung genommen hat. Das ist auch seine Pflicht als Chef der Kommunalaufsicht.

Zeh hat jetzt hoffentlich gemerkt, daß der Landrat über dem Oberbürgermeister steht!

Weiter so, Herr Jendricke! Immer klare Kante zeigen.
henry12
12.12.2015, 10:43 Uhr
Riese87
Es nervt einfach nur noch.
NDHler
12.12.2015, 11:12 Uhr
Fakt ist doch...
... Jendricke hat seine Hausaufgaben gemacht und die nötige Kohle bekommen, Zeh hat alle Warnungen in den Wind geschlagen und geht nahezu leer aus. Bleibt der Beigeschmack das Jendricke eine Mitschuld an der desaströsen Haushaltslage Nordhausens trägt.
Gudrun1974
12.12.2015, 13:12 Uhr
@ndhler: Schulden-Jendricke ein geeigneter Landrat?
Erfurt hat den Bescheid erteilt. Jendricke freut sich, dass es der Stadt schlecht geht. Er hat 40 Millionen Euro Schulden hinterlassen, hat einen Skandal nach dem anderen hingelegt und beschimpft jetzt den OB mal wieder mit Behauptungen.

Seine ständigen Zankereien, sein Geklüngele treibt die Leute Richtung AfD. Seine Flüchtlingspolitik, die er bis heute in den Griff bekommt, ebenfalls.

Sollte sowas wirklich Landrat sein?
NDHler
13.12.2015, 08:11 Uhr
Professors Zwanziger
Die Leute Richtung AFD treibt die Flüchtlingspolitik von Merkel und Gabriel, Ramelow & Co! Die Landräte und OBs in Deutschland müssen zusehen wie sie damit klarkommen.

Und bei dem Vorwurf "ein Skandal nach dem anderen" fällt mir doch glatt unser OB ein. Übrigens sehe ich keine Beschimpfungen in dem Artikel sondern nur das darlegen von Fakten.
Gudrun1974
13.12.2015, 10:23 Uhr
@ndhler: Stimmt, der Staatsanwalt hat gegen Zeh ermittelt ...
... und nicht gegen Jendricke.

Dr. Zeh war auf Stadtkosten bei einer SPD- Veranstaltung und nicht Jendricke

Dr. Zeh hatte dabei eine Reisebegleiterin der SPD und "persönliche Referentin" und nicht Jendricke

Dr. Zeh hat der Stadt einen Schuldenberg von 40.000.000 Euro hinterlasse und nicht Herr Jendricke

Fortsetzung gefällig?
NDHler
13.12.2015, 14:08 Uhr
Gerne doch Herr Professor
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen lassen wir mA stecken, die haben nicht gebracht.
Zu unserem OB, der hat sich bzw. seiner Fa. Aufträge aus seinem Ministerium zugeschanzt, und war in einem Datenskandal verwickelt bei dem ein dreistelliger Millionenbetrag in "dunklen Kanälen" verschwunden ist! Auch nicht schlecht, oder?!
Quelle:
http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-13689341.html
Nordhäuser Freiheit
13.12.2015, 17:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Franz Tabak
13.12.2015, 17:24 Uhr
@NDHler
Das ist doch schon lange kalter Kaffee! Das muss ich dem Prof. und dem Riesen mal Recht geben, das war doch nur Bimbes! Und nur weil jeder mit dem Geld spielen konnte, müssen Sie doch dem Herrn OB jetzt nicht an die Karre pi**en, sowas aber auch. Man stelle sich mal vor, irgendein anderer Politiker hätte sowas gemacht, beispielsweise jemand aus der SPD, FDP, Gürne oder Linken. Wer weiß, was dann wäre. Ach, dann wäre der Staat schon längst bankrott...

Sowas aber auch,

Iht Statler Waldorf
altmeister
14.12.2015, 08:07 Uhr
Wattepackung
Ganz klar sollte jedem sein, dass das Verhalten des jetzigen LR Jendricke seinem Chef gegenüber in der freien Wirtschaft seinen Job gekostet gekostet hätte, im öffentlichen Dienst ist jeder in Watte gepackt, noch dazu als Wahlbeamter.

Andererseits sollte Herr Jendricke ewig dankbar sein, dass er einen Chef gehabt hat, der sich nicht durchsetzen, keine klaren Positionen beziehen konnte und kann, mit einer lauen Personalpolitik daherkommt, dass jeder sich kaputt lacht.
Ein OB sollte Rückgrat zeigen, zu seinen Idealen und, vor allem, zu seinen Versprechungen stehen!
Aber, was soll man schon von Politikern erwarten?
murmeltier
14.12.2015, 09:31 Uhr
Recht
Der Herr Jendricke wird Recht haben. Gab es zu Zeiten von Frau Rinke eigentlich auch Mal ein Jahr ohne Haushalt? Ich weiss es nicht. Welche Folgen hat ein Jahr ohne genehmigten Haushalt? Wahrscheinlich auch keine.

Das heißt, in diesem Jahr ist nichts passiert, was haben da eigentlich die vielen Angestellten in der Verwaltung gemach??? Es wird endlich Zeit, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, und klar zu sagen, was kann sich eine Kommune noch leisten und was nicht. Die Steuern können ja nicht jedes Jahr erhöht werden, das war übrigens der "leichteste" Schritt.

Ich als Unternehmer habe keine "Lust" die Verschwendung der Kommune ständig mitzutragen und Verwaltungsmitarbeiter zu finanzieren, die vielleicht "aufgabenlos" sind. Das Sitzungsgeld der Stadträte und die Gelder für die Ausschussvorsitzenden sollten "erfolgsorientiert" gezahlt werden und nicht nur für die Anwesenheit.
Liane Enzinger
14.12.2015, 10:03 Uhr
Landrat Jendricke war nicht klug
Diese Attacke des Landrates ist nicht klug gewesen. Herr Jendricke offenbart damit, dass er sein Amt als Landrat entgegen des Diensteids nicht unparteiisch ausführt.

Seine Tirade verrät, dass er sich als Chef der Aufsichtsbehörde zum verlängerten Arm der Rot-Rot-Grünen Parteipolitik macht und nicht unabhängig geprüft hat.

Mit seiner Häme, dass die Stadt Nordhausen nur die Steuern hätte erhöhen müssen, um die vollen Bedarfszuweisungen zu bekommen, zeigt Detailwissen und Parteilichkeit. Beides hat er hoffentlich nicht bei der Antragsbeurteilung nicht geltend gemacht.

Im übrigen dürfte Herr Jendricke einer der wenigen Kommunalpolitiker in Deutschland sein, der derart massiv Amt und Parteipolitik vermischt.

Genau das ist es, was die Menschen auf die Straße treibt.

Liane Enzinger, M.A
Franz Tabak
14.12.2015, 10:37 Uhr
@altmeister
Leider ist es so, dass unsere "Politelite" für Ihre Fehler noch belobigt werden. Sie werden nicht für ihre Missetaten verantwortlich gemacht, sondern werden dafür noch belobigt und fallen die Karieretreppe hoch. Das gilt nicht nur für Politiker der SPD, sondern auch für die der CDU; FDP; Linke, Grüne,...

Es müsste so langsam ein Gesetz her, in dem drinsteht, dass die Politiker für Ihre Fehler HAFTBAR gemacht werden! (siehe diverse Prunkbauten oder die sog. Flüchtlingskrise oder diverse andere "Projekte")
murmeltier
14.12.2015, 11:23 Uhr
Haftbarkeit
Die Haftung für Fehlentscheidungen für Politiker wird es nie geben. Der Bundestag wird doch keine Gesetze gegen sich selbst beschließen, oder?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)