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Di, 12:11 Uhr
08.12.2015
Gemeinsame Erklärung

Stadträte können ein Zeichen setzen

Am Mittwoch soll der Stadtrat über die Neubesetzung des ersten Beigeordneten entscheiden. Dazu melden sich die Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen und FDP zu Wort. Der Rat könne beweisen das man sich angesichts der Haushaltslage seiner Verantwortung bewusst sei. Eine Wahlempfehlung hat man natürlich auch...

„Wenn wir uns die Haushaltslage unserer Stadt anschauen sind alle Stadträte zum Handeln gezwungen. Am Mittwoch kann der Stadtrat beweisen, ob er sich dieser Verantwortung bewusst ist. Sollte Frau Haase zur ersten Beigeordneten gewählt werden, so kann im Anschluss gleich der Antrag der Grünen zur Streichung des zweiten Beigeordneten beschlossen werden. Diesen Antrag hatte die FDP vor Jahren bereits gestellt. Und auch die SPD und Junge Union haben dies ja in jüngster Vergangenheit gefordert.“ so die Fraktionsvorsitzenden Martin Höfer (FDP) und Holger Richter (B90/Grüne) in einer gemeinsamen Presseerklärung.

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Weiter heißt es, dass es wohl dem Bürger kaum vermittelbar sei, wenn man auf der einen Seite die Grund- und Gewerbesteuern erhöht und sich andererseits zwei hauptamtliche Beigeordnete leiste. Weiterhin wäre erkennbar, dass die Stadt Nordhauen seit fast einem Jahr auch mit nur einem Beigeordneten ausgekommen sei.

„Wir haben vom Wähler den Auftrag, unsere Stadt in eine gute Zukunft zu führen und dürfen den nachfolgenden Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir appellieren an alle Stadträte am Mittwoch die richtige Entscheidung für Nordhausen zu treffen.“ so die Fraktionen abschließend.

Die beiden Fraktionen haben im Grunde genommen natürlich Recht. Nur, der aufmerksame Beobachter der Nordhäuser Politszene, zu der auch die Kreisverwaltung gerechnet werden muss, weiß genau, warum die Liberalen und die Bündnigrünen so agieren. So waren bislang mit eigenen Kandidaten nie am Rockzipfel der hauptamtlichen Macht - weder im Rathaus noch im Landratsamt beteiligt. Was also wäre, wenn es für die Bürgermeisterwahl in Nordhausen einen aussichtsreichen Kandidaten aus ihren Parteien gegeben hätte.?
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
08.12.2015, 12:21 Uhr
Werte FDP Nordhausen,
auch Sie sollten inzwischen bemerkt haben, dass ein Schuldenberg die Stadt belastet. Ist aber auch kein Wunder, wenn man Prachtbauten zulässt, oder?
NDHler
08.12.2015, 12:32 Uhr
Stadträte können ein Zeichen setzen
In dem sie Frau Haase nicht wählen! Das wäre ein Zeichen in die richtige Richtung.
Stadtbürger
08.12.2015, 13:37 Uhr
die meisten haben kein verantwortungsgefühl
es ist zwar sehr schön und löblich, was hier die beiden fraktionen fordern, aber ich glaube nicht an das verantwortungsgefühl des restlichen stadtrates.

die cdu will frau krauth, um damit die spd wieder ruhigstellen zu können. die spd ist gespalten, wird aber mehrheitlich krauth wählen um arndt schelenhaus eine auszuwischen. der hat sich mit sicherheit auch beworben und wurde aus der bewerberliste gekickt - also wie immer (mal so am rande: wie lange will sich herr schelenhaus eigentlich noch von seinen genossen vorführen lassen?)

die linken könnten zwar frau haase wählen, aber werden es sicher nicht geschlossen tun.

letztendlich befürchte ich, dass wir wieder 2 beigeordnete haben und in der 1. klasse titanic fahren.

aber eigentlich auch kein wunder. der oberbürgermeister hat ja eh die kontrolle über seine verwaltung verloren. mittlerweile sagen ja sogar seine eigenen cdu-fraktionäre schon, dass er ein weichei ist.

ist aber auch kein wunder, dass sich jetzt hier die cdu-kommentatoren zur wort melden (gerüchten zu folge ist es nur ein fraktionär, der sich mehrere nicknamen gönnt). ich hätte nie gedacht, dass ich mal norbert klodt im stadtrat vermissen würde ...
Altstadtfan
08.12.2015, 14:02 Uhr
Nur Sprüche für die Galerie !
Wenn die Grünen oder die FDP einen eigenen Kandidaten hätten würden sie eine andere Meinung vertreten .
Die beiden Fraktionen hätten in den vergangenen Jahren den Bauboom der Frau Rinke stoppen sollen .
360grad
08.12.2015, 14:10 Uhr
Frau Haase kann nicht gewählt werden, weil
sie die Ausschreibungskriterien nicht erfüllt!
Schon die Bewerbung ist eine Frechheit.
punktum
08.12.2015, 16:56 Uhr
nicht ganz richtig
also lieber Herr Greiner die FDP hätte einen Kandidaten gehabt, der hätte sogar Aussicht auf Erfolg gehabt aber bei der Haushaltslage nicht machbar und nicht vertretbar deshalb keine Bewerbung !!!!

Frau Hase erfüllt die Bedingungen der Bewerbungsmodalitäten und wenn man sie nach Beendigung Ihrer Wahlperiode nicht mehr will, kann man ja einen anderen Stellvertreter wählen lassen.

Aber es wird wie immer, die SPD wird aus reiner Machtgier Frau Kraut wählen und schon sind die drei großen glücklich vereint und pflegen das sozialistische-sozial-konservative Konglomerat. Und vom Sparen fehlt jede Spur, aber wenn die SPD Frau Kraut wählt, dann sollten sie nie wieder vom Sparen reden...
NDHler
08.12.2015, 17:14 Uhr
Auch nicht richtig @ punktum
Frau Kraut Ist mit Sicherheit für dieses Amt geeigneter als Frau Haase. Bei allen Sparzwängen, es sollte nach Fähigkeit gewählt werden und da fällt Frau Haase ganz klar hinten runter! Bei dem was sie hier schon angerichtet hat wäre sie in anderen Unternehmen schön gefeuert worden. Also bitte....
Pe_rle
08.12.2015, 20:37 Uhr
NDHler
"Bei dem was sie hier schon angerichtet hat wäre sie in anderen Unternehmen schön gefeuert worden. Also bitte...."
ja NDHler,wenn das für alle Politiker gelten würde hätten wir keinen Stadtrat ,keinen OB und keinen Landrat
Ex-post
08.12.2015, 23:05 Uhr
Augenwischerei
Mag ja sein, dass der zweite hauptamtliche Beigeordnete nicht benötigt wird, was man auch bezweifeln darf. Aber selbst wenn diese Stelle unbesetzt bliebe, löste das nicht ein einziges Haushaltsproblem der Stadt Nordhausen.

Aber gut, von Martin Höfer (FDP) und Holger Richter (B90/Grüne) ist dann wohl auch nicht mehr als reiner Populismus zu erwarten. Konstruktive, fachlich versierte und weitergehende wie tiefgreifende Verbesserungsvorschläge sucht man dort eben vergeblich, auch wenn es, von Herrn Höfer zumindest, meist wenigstens gut gemeint ist.
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