Mo, 11:24 Uhr
07.12.2015
Kurzarbeitergeld rechtzeitig beantragen
Kälte-Geld statt Kündigung
Frost-Schutz für Jobs auf dem Bau: Wenn im Winter auf den Baustellen im Kreis Nordhausen nichts mehr geht, müssen die Beschäftigten trotzdem nicht zum Arbeitsamt gehen. Denn das Saison-Kurzarbeitergeld sorgt dafür, dass Maurer & Co. weiter beschäftigt bleiben. Darauf hat die IG BAU Nordthüringen hingewiesen...
Wichtig sei aber, dass die Bau-Unternehmen das Saison-Kug rechtzeitig beantragten.
Das saisonale Kurzarbeitergeld ist eine echte Winter-Brücke für die Beschäftigten auf dem Bau. Anspruch hat, wer im Bauhauptgewerbe oder im Dachdecker- oder Gerüstbauerhandwerk arbeitet. Aber auch Garten- und Landschaftsbauer können das Kälte-Geld bekommen, erklärt Harry Winge. Nach Angaben des IG BAU-Bezirksvorsitzenden gibt es im Kreis Nordhausen damit 95 Betriebe, für die die Regelung in Frage kommt.
Beim Saison-Kug erhält jeder Beschäftigte von Dezember bis März ein Ausfallgeld von 60 Prozent des Nettolohns, Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind sogar 67 Prozent. Die Leistung wird von der Arbeitsagentur übernommen. Winge empfiehlt: Am besten sollten die Chefs den Antrag schon jetzt stellen. Sie ersparen den Beschäftigten so die Winter-Arbeitslosigkeit. Und wenn es wärmer wird, können die Unternehmer wieder auf ihre qualifizierten Fachkräfte bauen und müssen nicht neu suchen.
Autor: redWichtig sei aber, dass die Bau-Unternehmen das Saison-Kug rechtzeitig beantragten.
Das saisonale Kurzarbeitergeld ist eine echte Winter-Brücke für die Beschäftigten auf dem Bau. Anspruch hat, wer im Bauhauptgewerbe oder im Dachdecker- oder Gerüstbauerhandwerk arbeitet. Aber auch Garten- und Landschaftsbauer können das Kälte-Geld bekommen, erklärt Harry Winge. Nach Angaben des IG BAU-Bezirksvorsitzenden gibt es im Kreis Nordhausen damit 95 Betriebe, für die die Regelung in Frage kommt.
Beim Saison-Kug erhält jeder Beschäftigte von Dezember bis März ein Ausfallgeld von 60 Prozent des Nettolohns, Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind sogar 67 Prozent. Die Leistung wird von der Arbeitsagentur übernommen. Winge empfiehlt: Am besten sollten die Chefs den Antrag schon jetzt stellen. Sie ersparen den Beschäftigten so die Winter-Arbeitslosigkeit. Und wenn es wärmer wird, können die Unternehmer wieder auf ihre qualifizierten Fachkräfte bauen und müssen nicht neu suchen.

