Fr, 12:10 Uhr
04.12.2015
Neuer Stützpunkt für die Service
Für den Winter gewappnet
Wenn es nach der Servie-Gesellschaft geht, kann der Winter kommen. Die Winterdienstflotte steht bereit und ab kommender Woche wird man auch den neuen Stützpunkt bei Salza bezogen haben. Heim und Hof sind frisch restauriert, man blickt optimistisch in die Zukunft...
Noch sind einige Kleinigkeiten zu tun bevor die Service Gesellschaft des Landkreises am Wochenende ihre neue Räume beziehen kann, einen ersten Einblick konnte man aber schon heute bekommen.
Das es sich bei den beiden Gebäuden eigentlich um alte DDR Bauten handelt ist eigentlich nur noch am Treppenhaus zu erkennen, die restlichen Räume sind modern eingerichtet. Neben Büros wurden auch Schlosserei, Reinigung, Werkstatt, Lagerräume und Stellplätze aufgebaut.
Im Jahr 2010 hatte ein Erdfall, der damals einen ganzen Unimoc verschluckte, den Teilabriss des ursprünglichen Gebäudes nötig gemacht. Als klar war das die Servicegesellschaft mit neuen Aufgaben auch eine neue Heimat brauchen würde, nahm das Gelände wieder in den Fokus. Die Brücke über die Salza musste erneuert werden um die Zulassung für 60 Tonnen Tragkraft zu erhalten. 140.000 Euro kostete die Brückensanierung, 540.000 Euro investierte man in die Gebäude. Viele arbeiten habe man in Eigenleistung erledigt, sagte Matthias Ehrhold, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. Man habe zudem darauf geachtet das Firmen aus der Region von den Aufträgen der Gesellschaft profitierten. "Gelder die wir erwirtschaften sollen auch in die Region zurückfließen, das ist uns wichtig.", sagte Ellrichs Bürgermeister. Man wolle Dienstleister für die Gemeinden sein.
Vom alten DDR Bau ist nicht mehr viel zu sehen (Foto: Angelo Glashagel)
Mit dem Bezug des neuen Betriebshofes geht ein Großprojekt für die Servicegesellschaft zu Ende. Die Eröffnung der Turnhalle in Ellrich sollte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, das neue Salzsilo steht und ist mit 240 Tonnen Streusalz gut gefüllt, die Mitarbeiter sind geschult und die Winterdienstflotte Einsatzbereit. Was bleibt also noch als auf den Winter zu warten? Neben dem Alltagsgeschäft an den Schulen wird es an größeren Herausforderungen nicht mangeln. Zur Zeit erarbeite man ein Konzept für die Sanierung der Oberstufe des Humboldt Gymnasiums, die Sanierung der Wiedigsburghalle und die Außenanlagen der Oberschule Ellrich stehen ebenfalls auf der Agenda.
Kritik an der Finanzierung wies Geschäftsführer Gunnar Reuter zurück. Man bekomme die Kredite der Banken nicht, weil der Landkreis Gewährsgeber sei, sondern weil man anständig arbeite und über langfristige Verträge Verbindlichkeiten auch bedienen könnte. "Wir arbeiten nicht mehr auf Zuruf", sagte Reuter, "es gibt für alles strikte
vertragliche Regelungen". Die Servicegesellschaft funktioniere sowohl was die Leitung wie auch die Mitarbeiter angeht, sagte Ehrhold, Probleme die sich nach dem "holprigem Beginn" gezeigt hatten habe man "ausgeräumt", man zahle Mindestlohn und wolle sich in Zukunft dem Tariflohn annähern.
Zur Eröffnung des neuen Betriebshofes demonstrierten die Verantwortlichen Optimismus. Ob der berechtigt ist und wie sinnig oder unsinnig die Herangehensweise an größere Projekte ist, werden erst die kommenden Jahre definitiv zeigen können.
Für zeitnahe Belastungsproben der Organisation und ihrer Neuanschaffungen fehlt zur Zeit nur noch eines: ein richtiger Winter.
Angelo Glashagel
Autor: redNoch sind einige Kleinigkeiten zu tun bevor die Service Gesellschaft des Landkreises am Wochenende ihre neue Räume beziehen kann, einen ersten Einblick konnte man aber schon heute bekommen.
Das es sich bei den beiden Gebäuden eigentlich um alte DDR Bauten handelt ist eigentlich nur noch am Treppenhaus zu erkennen, die restlichen Räume sind modern eingerichtet. Neben Büros wurden auch Schlosserei, Reinigung, Werkstatt, Lagerräume und Stellplätze aufgebaut.
Im Jahr 2010 hatte ein Erdfall, der damals einen ganzen Unimoc verschluckte, den Teilabriss des ursprünglichen Gebäudes nötig gemacht. Als klar war das die Servicegesellschaft mit neuen Aufgaben auch eine neue Heimat brauchen würde, nahm das Gelände wieder in den Fokus. Die Brücke über die Salza musste erneuert werden um die Zulassung für 60 Tonnen Tragkraft zu erhalten. 140.000 Euro kostete die Brückensanierung, 540.000 Euro investierte man in die Gebäude. Viele arbeiten habe man in Eigenleistung erledigt, sagte Matthias Ehrhold, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. Man habe zudem darauf geachtet das Firmen aus der Region von den Aufträgen der Gesellschaft profitierten. "Gelder die wir erwirtschaften sollen auch in die Region zurückfließen, das ist uns wichtig.", sagte Ellrichs Bürgermeister. Man wolle Dienstleister für die Gemeinden sein.
Vom alten DDR Bau ist nicht mehr viel zu sehen (Foto: Angelo Glashagel)
Mit dem Bezug des neuen Betriebshofes geht ein Großprojekt für die Servicegesellschaft zu Ende. Die Eröffnung der Turnhalle in Ellrich sollte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, das neue Salzsilo steht und ist mit 240 Tonnen Streusalz gut gefüllt, die Mitarbeiter sind geschult und die Winterdienstflotte Einsatzbereit. Was bleibt also noch als auf den Winter zu warten? Neben dem Alltagsgeschäft an den Schulen wird es an größeren Herausforderungen nicht mangeln. Zur Zeit erarbeite man ein Konzept für die Sanierung der Oberstufe des Humboldt Gymnasiums, die Sanierung der Wiedigsburghalle und die Außenanlagen der Oberschule Ellrich stehen ebenfalls auf der Agenda. Kritik an der Finanzierung wies Geschäftsführer Gunnar Reuter zurück. Man bekomme die Kredite der Banken nicht, weil der Landkreis Gewährsgeber sei, sondern weil man anständig arbeite und über langfristige Verträge Verbindlichkeiten auch bedienen könnte. "Wir arbeiten nicht mehr auf Zuruf", sagte Reuter, "es gibt für alles strikte
vertragliche Regelungen". Die Servicegesellschaft funktioniere sowohl was die Leitung wie auch die Mitarbeiter angeht, sagte Ehrhold, Probleme die sich nach dem "holprigem Beginn" gezeigt hatten habe man "ausgeräumt", man zahle Mindestlohn und wolle sich in Zukunft dem Tariflohn annähern.
Zur Eröffnung des neuen Betriebshofes demonstrierten die Verantwortlichen Optimismus. Ob der berechtigt ist und wie sinnig oder unsinnig die Herangehensweise an größere Projekte ist, werden erst die kommenden Jahre definitiv zeigen können.
Für zeitnahe Belastungsproben der Organisation und ihrer Neuanschaffungen fehlt zur Zeit nur noch eines: ein richtiger Winter.
Angelo Glashagel










