eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 18:02 Uhr
03.12.2015
4. Runde im Landespokal der Kegler

Salzaer Männer verabschieden sich ehrenvoll

Wie zu erwarten war, sind die Kreisligakegler der TSG Salza gestern Abend im Viertrundenspiel um den Thüringer Landespokal aus dem weiteren Wettbewerb ausgeschieden. Beim Verbandsligaspitzenreiter SV Wernburg nahe bei Pößneck waren sie trotz einer ansprechenden Leistung chancenlos...


Die Gastgeber und hohen Favoriten in diesem ungleichen Duell machten keinerlei Experimente. Sicherlich auch gewarnt durch den deutlichen Salzaer Erfolg zuletzt über Verbandsligist Meiningen spielte Wernburg in Bestbesetzung.

Anzeige symplr (1)
Und das erste Paar der Gastgeber zeigte dann auch sofort wie hoch die Trauben für die Salzaer hängen würden. Dirk Steinmüller schien sichtlich beeindruckt, verlor seine erste Bahn 109:156, konnte sich dann etwas steigern ohne seinen Gegner der die zweite Bahn 160:133 gewann, aber ernsthaft zu gefährden. Immerhin gelang ihm noch ein überraschendes Remis mit 120:120. Bahn Vier war aber wieder eine klare Angelegenheit für den Wernburger.

Genauso deutlich unterlag Achim Stiede. Er hatte es mit dem Wernburger Spitzenspieler Christian Zeh zu tun, der eine beeindruckend gleichmäßige Serie (152-150-158-156Holz) hinlegte und mit 616 Holz überragender Tagesbester war. Auf Bahn Zwei war der Salzaer dennoch einem Bahnsieg sehr nahe, unterlag nach einer starken Vorstellung nur mit 145:150. Und er übertraf am Ende auch noch deutlich die 500-Holz-Marke. Dennoch war nach dem ersten Paar bei 180 Punkten Vorsprung für Wernburg schon alles entschieden.

Im zweiten Paar überraschte dann zunächst Dieter Werner mit einem deutlichen 141:129-Bahnerfolg über Daniel Zeh. Der rückte die Kegelwelt dann aus seiner Sicht aber schnell wieder gerade, gewann überlegen die nächsten drei Bahnen mit 147:113, 142:133 und 166:126.

Dass aber auch die Salzaer zu sehr guten Leistungen imstande sind zeigte Rainer Schubert. Er hatte mit 122:137 schwach begonnen. Doch dann lief er zu toller Form auf und beeindruckte seinen Kontrahenten. Der tat seine 139:142-Niederlage auf der zweiten Bahn vielleicht noch als kleinen Betriebsunfall ab, unterlag dann aber mit 134:140 und schließlich noch ganz deutlich 131:156. Ein klarer 3:1-Erfolg und starke 560 Holz für Rainer Schubert. Anerkennende Gratulation für den Salzaer von seinem unterlegenen Gegner. Und fast durchweg zufriedene Gesichter. Wernburg hatte zum klaren Sieg noch einen neuen Bahnrekord für Viermannschaften aufgestellt, den alten eigenen um sieben Zähler verbessert. Bei den Salzaern machte nur Dirk Steinmüller ein etwas süßsaures Gesicht, weil er als Einziger die 500 nicht gepackt hat.
Uwe Tittel

SV Wernburg – TSG Salza5:1(2313:2081/11,5:4,5)
Manuel Hopfe - Dirk Steinmüller1:0(572:488/3,5:0,5)
Christian Zeh - Achim Stiede1:0(616:520/4:0)
Daniel Zeh - Dieter Werner1:0(584:513/3:1)
Andrej Maak - Rainer Schubert0:1(541:560/1:3)

Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)