Do, 10:25 Uhr
03.12.2015
Ein Blick in die Statistik
Leichter Preisanstieg im November
Binnen Monatsfrist stieg der Verbraucherpreisindex nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um durchschnittlich 0,2 Prozent. Grund dafür seien die anhaltend rückläufigen Mineralölpreise. Teurer wurde es für die Thüringer vor allem in der Gaststätte, beim Frisör und noch einiges mehr...
Der Index erreichte einen Stand von 107,1 Prozent. Die Jahresteuerungsrate erhöhte sich von 0,6 Prozent im Oktober auf 0,8 Prozent und liegt weiterhin unter der 1 Prozent Marke. Ursache sind die seit Monaten rückläufigen Preise der Mineralölprodukte (-13,8 Prozent), darunter das Heizöl (-25,3 Prozent) sowie die Kraftstoffpreise (-10,3 Prozent).
In vielen Bereichen liegen die Preise deutlich über dem Vorjahresniveau. Nennenswert sind die Preise für Gaststättendienstleistungen (4,4 Prozent), darunter für die Bewirtung in Kantinen und Mensen (5,7 Prozent) und in Restaurants, Cafes u.Ä. (4,3 Prozent), die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,8 Prozent) sowie die Preise für Andere Waren und Dienstleistungen (2,6 Prozent). Insbesondere die Friseurleistungen u.a. Dienstleistungen für die Körperpflege (6,1 Prozent) oder Schmuck und Uhren (4,9 Prozent) verzeichneten Verteuerungen im Jahresvergleich.
Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (2,1 Prozent) wurden beachtliche Preissteigerungen für Obst (12,3 Prozent) und für Gemüse (10,3 Prozent) sowie für anderweitig nicht genannte Nahrungsmittel (4,7 Prozent), wie z.B. Vitamintabletten (16,0 Prozent) oder Gewürze (11,7 Prozent) beobachtet. Während sich die Preisentwicklungen für Zucker (-6,8 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (-4,8 Prozent) sowie Mehl (-3,6 Prozent) günstig auf die Kosten der Weihnachtsbäckerei auswirken, muss man für süße Mandeln (41,7 Prozent), Honig (11,2 Prozent) oder Kakaopulver (2,1 Prozent) dieses Jahr deutlich mehr bezahlen als 2014. Enorme Preissprünge im Jahresvergleich verzeichneten auch Zitronen (33,1 Prozent) und Apfelsinen (25,5 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung von den saisonabhängigen Nahrungsmitteln (2,3 Prozent), den Preisen für alkoholische Getränke und Tabakwaren (1,3 Prozent) sowie den Preisen für Andere Waren und Dienstleistungen (0,6 Prozent).
Autor: redDer Index erreichte einen Stand von 107,1 Prozent. Die Jahresteuerungsrate erhöhte sich von 0,6 Prozent im Oktober auf 0,8 Prozent und liegt weiterhin unter der 1 Prozent Marke. Ursache sind die seit Monaten rückläufigen Preise der Mineralölprodukte (-13,8 Prozent), darunter das Heizöl (-25,3 Prozent) sowie die Kraftstoffpreise (-10,3 Prozent).
In vielen Bereichen liegen die Preise deutlich über dem Vorjahresniveau. Nennenswert sind die Preise für Gaststättendienstleistungen (4,4 Prozent), darunter für die Bewirtung in Kantinen und Mensen (5,7 Prozent) und in Restaurants, Cafes u.Ä. (4,3 Prozent), die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,8 Prozent) sowie die Preise für Andere Waren und Dienstleistungen (2,6 Prozent). Insbesondere die Friseurleistungen u.a. Dienstleistungen für die Körperpflege (6,1 Prozent) oder Schmuck und Uhren (4,9 Prozent) verzeichneten Verteuerungen im Jahresvergleich.
Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (2,1 Prozent) wurden beachtliche Preissteigerungen für Obst (12,3 Prozent) und für Gemüse (10,3 Prozent) sowie für anderweitig nicht genannte Nahrungsmittel (4,7 Prozent), wie z.B. Vitamintabletten (16,0 Prozent) oder Gewürze (11,7 Prozent) beobachtet. Während sich die Preisentwicklungen für Zucker (-6,8 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (-4,8 Prozent) sowie Mehl (-3,6 Prozent) günstig auf die Kosten der Weihnachtsbäckerei auswirken, muss man für süße Mandeln (41,7 Prozent), Honig (11,2 Prozent) oder Kakaopulver (2,1 Prozent) dieses Jahr deutlich mehr bezahlen als 2014. Enorme Preissprünge im Jahresvergleich verzeichneten auch Zitronen (33,1 Prozent) und Apfelsinen (25,5 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung von den saisonabhängigen Nahrungsmitteln (2,3 Prozent), den Preisen für alkoholische Getränke und Tabakwaren (1,3 Prozent) sowie den Preisen für Andere Waren und Dienstleistungen (0,6 Prozent).

