So, 16:10 Uhr
29.11.2015
Naturschutz und Arbeitsplätze - wir können beides
Casea erneuert Gesprächsangebot
Das Unternehmen Casea hat sein Gesprächsangebot an die Gegner des Gipsabbaus erneuert. Diese Gespräche solle man voraussetzungslos führen, sagte Silvio Löderbusch, der Geschäftsführer CASEA-Muttergesellschaft Remondis Productions, bei der öffentlichen Diskussion des Abbauvorhabens am Winkelberg am Freitag in Niedersachswerfen...
Wenn sich dabei herausstellt, dass es sinnvolle Alternativen zum Gipsabbau am Winkelberg und weitergehende Ideen für den Erhalt der Arbeitsplätze im Spezialgipswerk Ellrich gibt, werden wir dem nachgehen, sagte Löderbusch. Den Gipsgegnern böte sich hier die Möglichkeit, sich konstruktiv in den Prozess einzubringen.
CASEA wies allerdings den Vorwurf zurück, das Unternehme spiele Naturschutz gegen Arbeitsplätze aus. Das Spezialgipswerk sei mit seinen Produkten – mit denen jeder Haushalt in Deutschland in Berührung komme – auf eine Rohstoffbasis angewiesen. Der hochreine Gips komme nur an wenigen Stellen in Deutschland vor, ganz wesentlich im Bereich des Sangerhäuser Zechsteingürtels.
Hochreiner Gips sei auch nicht substituierbar, vor allem taugten Gips aus Rauchgasentschwefelung sowie solcher aus Recycling wegen der darin enthaltenen Verunreinigungen nicht zum Ersatz. Gipsabbauflächen werden hochwertig renaturiert und werden vollständig und als Biotope an die Natur zurückgegeben. Wir können also beides: Naturschutz und Arbeitsplätze, sagte Löderbusch.
Denn die Gipsindustrie stelle einen wesentlichen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung im Südharz dar. Die Werke von CASEA, Knauf und Saint-Gobain Formula erzeugten aus der Region heraus eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 92 Millionen Euro und sorgten für mehr als 1300 Arbeitsplätze.
Insgesamt realisierten sie etwa 33 Milionen Euro an öffentlichen Einnahmen. Die lokale Gewerbesteuer komme mit fast 1,5 Mio Euro jährlich für die drei Standortgemeinden noch hinzu – im Durchschnitt ein Anteil von 50 Prozent der gemeindlichen Gewerbesteuer in diesen Kommunen.
Autor: redWenn sich dabei herausstellt, dass es sinnvolle Alternativen zum Gipsabbau am Winkelberg und weitergehende Ideen für den Erhalt der Arbeitsplätze im Spezialgipswerk Ellrich gibt, werden wir dem nachgehen, sagte Löderbusch. Den Gipsgegnern böte sich hier die Möglichkeit, sich konstruktiv in den Prozess einzubringen.
CASEA wies allerdings den Vorwurf zurück, das Unternehme spiele Naturschutz gegen Arbeitsplätze aus. Das Spezialgipswerk sei mit seinen Produkten – mit denen jeder Haushalt in Deutschland in Berührung komme – auf eine Rohstoffbasis angewiesen. Der hochreine Gips komme nur an wenigen Stellen in Deutschland vor, ganz wesentlich im Bereich des Sangerhäuser Zechsteingürtels.
Hochreiner Gips sei auch nicht substituierbar, vor allem taugten Gips aus Rauchgasentschwefelung sowie solcher aus Recycling wegen der darin enthaltenen Verunreinigungen nicht zum Ersatz. Gipsabbauflächen werden hochwertig renaturiert und werden vollständig und als Biotope an die Natur zurückgegeben. Wir können also beides: Naturschutz und Arbeitsplätze, sagte Löderbusch.
Denn die Gipsindustrie stelle einen wesentlichen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung im Südharz dar. Die Werke von CASEA, Knauf und Saint-Gobain Formula erzeugten aus der Region heraus eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 92 Millionen Euro und sorgten für mehr als 1300 Arbeitsplätze.
Insgesamt realisierten sie etwa 33 Milionen Euro an öffentlichen Einnahmen. Die lokale Gewerbesteuer komme mit fast 1,5 Mio Euro jährlich für die drei Standortgemeinden noch hinzu – im Durchschnitt ein Anteil von 50 Prozent der gemeindlichen Gewerbesteuer in diesen Kommunen.


