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Do, 13:59 Uhr
19.11.2015
Neues vom OKN

Wer bin ich? – Leben mit Demenz

Dr. Hannelore Pientka ist Nervenfachärztin, intensiv beschäftigt sie sich mit der Erkrankung „Demenz“. In der neuen Ausgabe der Beitragsreihe „Rundum gesund“ im Bürgerradio spricht sie mit Sandra Witzel über den Alltag mit Demenzerkranken, über Therapiemöglichkeiten und aktuelle Forschungen…

Dr. Hannelore Pientka (Foto: OKN/Witzel) Dr. Hannelore Pientka (Foto: OKN/Witzel)
Laut einer aktuellen Studie sind in der Altersgruppe der 60 bis 64jährigen 1,2 Prozent an Demenz erkrankt, bei den über 90jährigen sind es rund 35 Prozent.

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Demenz kann eine Alterserkrankung sein, sie kann aber auch in jüngeren Jahren auftreten, berichtet Dr. Hannelore Pientka im Bürgersender OKN. Warum Frauen von dieser Erkrankung stärker betroffen sind, konnte noch nicht geklärt werden. Auch eine Heilung ist noch nicht in Sicht, berichtet die Nervenfachärztin über aktuelle Forschungen.

Wie Demenz derzeit behandelt wird, welche Therapiemethoden es gibt und wie man beispielsweise als Angehöriger mit einem demenzerkrankten Familienmitglied umgehen sollte, berichtet Dr. Hannelore Pientka am 23. November um 15.00 Uhr im Bürgersender auf der Frequenz 100,4 MHz oder auf der Website im Livestream.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
19.11.2015, 16:14 Uhr
In meiner Familie habe ich...
...einen solchen Fall. Es ist eigentlich nur schlimm, was aus uns Menschen noch werden kann. Für mich war dies Anlass, mir die DVD "Honig im Kopf" zu kaufen.

Hier findet man eine Vielzahl von Parallelen zum Verhalten des Familienmitgliedes. Möge es allen Lesern dieser Zeitung erspart bleiben! Ich wünsche all denen viel Kraft, die diese Krankheit an einer ihnen nahe stehenden Person begleiten müssen.
Real Human
20.11.2015, 15:37 Uhr
Lieber rechtzeitig selbst abschalten!
Ja, es ist wirklich schlimm, was sich der „Herrgott“ hat einfallen lassen, als er sein Meisterwerk nach seinem Vorbild in die Welt geschöpft hat. Vielleicht ist „ER“ ja inzwischen selbst senil geworden? Einen sinnvollen menschenwürdigen Plan der „Schöpfung“ kann ich jedenfalls nicht erkennen.

Seine „Zauberlehrlinge“ sind da schon einige Schritte weiter: Von den Daten und der Software auf meinem Computer kann ich ein regelmäßiges Backup erstellen lassen. Selbst wenn sich ein fieser Trojaner ganz tief ins System eingenistet haben sollte, kann ich im schlimmsten Fall die Platte mit dem Betriebssystem und den Programmen, das Mainboard samt CPU und die ganze Netzwerk-Hardware einfach in den Elektronikschrott werfen und die alten Datenfestplatten mit Backups, die ein halbes Jahr zurückliegen, nach einem gründlichen Virencheck an ein völlig neues System anschließen. Dann sind zwar die „Erinnerungen“ von einem halben Jahr verloren, aber mein Gedächtnis hat eben nur eine temporäre Erinnerungslücke. (Natürlich kann sich auf einem der Datenträger noch ein unentdeckter Trojaner mit einem Reaktivierungstimer befinden. Aber genauso kann Apophis schon unablenkbar auf Kollisionskurs zur Erde sein.)

Für den menschlichen „Computer“ sind die Reparaturmöglichkeiten weitaus geringer. Und dann die „Servicetechniker“ für das menschliche Gehirn! Sie kommen mir manchmal vor wie Hobbyelektroniker, die mit dem Lötkolben an der CPU herumheizen wollen, ohne zu erkennen, dass in einem Textverarbeitungsprogramm nur die Grundeinstellungen verstellt sind. Trotzdem, auch diese Tätigkeit kann ein sehr einträgliches Geschäftsmodell sein.

Also bei solchen Aussichten schalte ich mich lieber selbst ab, solange ich es noch kann!

Damit die Aussichten nicht ganz so novemberlich bleiben, hier eine zufällig ergoogelte ausbaufähige Geschäftsidee:

http://scienceblogs.de/frischer-wind/2010/03/09/spannendes-geschaftsmodell-onlinegeisterversteigerung/
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