Mi, 19:02 Uhr
09.06.2004
Es kann gebaut werden
Nordhausen (nnz). Die Gesundheitsreform sieht in Nordhausen anders aus. Hier wird Geld ausgegeben und eines der drei modernsten Krankenhäuser in Thüringen gebaut. Für die Psychiatrie gab es jetzt Kohle.
Es kann gebaut werden (Foto: nnz)
20.492.410 Euro gibt es für den Neubau des Bettenhaus 3, der Kinder- und Jugend- sowie der Erwachsenenpsychiatrie. Sozialminister Klaus Zeh kam und übergab den Fördermittelbescheid an Antonius Pille, den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses.
Der Minister freute sich das Geld jetzt noch anweisen zu können. Die Steuerschätzung habe ergeben, daß 300 Millionen Euro eingespart werden müssen. Laufende Projekte werden da jedoch nicht einbezogen, also ist es wichtig, daß der dritte Bauabschnitt bald beginnen kann.
Einige Probleme habe es bei der Planung gegeben, eines sei die Flugbahn des Rettungshubschraubers gewesen. Das Südharzkrankenhaus sei im Plan mit 769 Betten bestätigt. Im Bereich der Kinder und Jugendpsychiatrie und in der Tagespflege stieg die Zahl der Betten sogar leicht.
In Thüringen seinen bisher rund 3 Milliarden Euro in die Sanierung und den Neubau von Krankenhäusern geflossen, berichtete der Minister. Er lobte auch die motivierten Mitarbeiter der Nordhäuser Klinik, denn ohne sie ginge auch mit viel Geld gar nichts. Der gute Ruf Nordhausens sei deshalb auch in Erfurt bekannt.
Der Erhalt öffentlicher Gelder berge in sich die Verpflichtung, diese den Bürgern auch wieder zurückzugeben, sagte Landrat Joachim Claus. Das Bettenhaus soll deshalb von Thüringer Firmen, besonders natürlich aus Nordhausen stammenden, gebaut werden.
Mit der Fertigstellung der Psychiatrie wird das Krankenhaus kurze Wege und eine kompakte Struktur haben, wie sie nur Erfurt und Jena besitzen, freute sich Chefarzt Uwe Klein über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Autor: wf
Es kann gebaut werden (Foto: nnz)
20.492.410 Euro gibt es für den Neubau des Bettenhaus 3, der Kinder- und Jugend- sowie der Erwachsenenpsychiatrie. Sozialminister Klaus Zeh kam und übergab den Fördermittelbescheid an Antonius Pille, den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses.
Der Minister freute sich das Geld jetzt noch anweisen zu können. Die Steuerschätzung habe ergeben, daß 300 Millionen Euro eingespart werden müssen. Laufende Projekte werden da jedoch nicht einbezogen, also ist es wichtig, daß der dritte Bauabschnitt bald beginnen kann.
Einige Probleme habe es bei der Planung gegeben, eines sei die Flugbahn des Rettungshubschraubers gewesen. Das Südharzkrankenhaus sei im Plan mit 769 Betten bestätigt. Im Bereich der Kinder und Jugendpsychiatrie und in der Tagespflege stieg die Zahl der Betten sogar leicht.
In Thüringen seinen bisher rund 3 Milliarden Euro in die Sanierung und den Neubau von Krankenhäusern geflossen, berichtete der Minister. Er lobte auch die motivierten Mitarbeiter der Nordhäuser Klinik, denn ohne sie ginge auch mit viel Geld gar nichts. Der gute Ruf Nordhausens sei deshalb auch in Erfurt bekannt.
Der Erhalt öffentlicher Gelder berge in sich die Verpflichtung, diese den Bürgern auch wieder zurückzugeben, sagte Landrat Joachim Claus. Das Bettenhaus soll deshalb von Thüringer Firmen, besonders natürlich aus Nordhausen stammenden, gebaut werden.
Mit der Fertigstellung der Psychiatrie wird das Krankenhaus kurze Wege und eine kompakte Struktur haben, wie sie nur Erfurt und Jena besitzen, freute sich Chefarzt Uwe Klein über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

