Mi, 19:49 Uhr
09.06.2004
Arbeitsplätze geschaffen
Nordhausen (nnz). 91 Unternehmen sind zurzeit an einer möglichen Ansiedelung im Freistaat Thüringen interessiert und stehen mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) in ständigem Kontakt. Gefragt sind immer noch Standorte an den Autobahnen...
Das mögliche Investitionsvolumen dieser Anfragen beläuft sich auf 1,678 Milliarden Euro und umfasst 7827 Arbeitsplätze, erklärte Reinhold Stanitzek, Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen, anlässlich des Abschlusses eines Erschließungs- und Kaufvertrags zur Grundstücksübertragung für ein neues Industriegebiet direkt an derA 71 bei Geraberg. So konnten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2004 bereits 16 Investoren angesiedelt werden, die 186 Millionen Euro investieren und 747 neue Arbeitsplätze schaffen werden. Dies sei umso erfreulicher, da aufgrund der allgemeinen Geschäftsentwicklung die meisten Investitionsentscheidungen erst gegen Ende des Kalenderjahres fallen, betonte Reinhold Stanitzek.
Unter den 16 Investoren, die sich definitiv im Freistaat ansiedeln werden, sind der indische CD-Fabrikant Moser Baer India Ltd., der in seinem CD-Werk bei Erfurt 400 Arbeitsplätze schaffen und 101 Millionen Euro investieren wird, die Dachser GmbH&Co KG, die eine Lebensmittel-Logistik-Zentrale für 6,4 Millionen Euro mit 30 Arbeitsplätzen in Ichtershausen an der A 71 bauen wird, die Schering GmbH & Co KG, die in Weimar ein Werk für Hormonpräparate mit 75 Arbeitsplätzen für 30 Millionen Euro bauen wird oder auch das Profil-Stahl-Zentrum Thüringen (PCT) in Unterwellenborn mit 25 Arbeitsplätzen und 6,2 Millionen Euro Investitionen.
Vor allem habe sich die LEG als One-Stop-Agency in den letzten Jahren zum Erfolgsmodell entwickelt. Die LEG als so genannte One-Stop-Agency Thüringen ist ein Novum in der Bundesrepublik Deutschland, denn sie vereint Flächenmanagement und Investorenakquisition unter einem Dach. Reinhold Stanitzek: Mit dem Prinzip der One-Stop-Agency beschreitet Thüringen einen vorbildlichen neuen Weg mit dem Ziel, potenzielle Investoren von der Idee bis zur Ansiedelung fachgerecht zu begleiten. Die LEG ist dabei der eine kompetente Ansprechpartner für potentielle Investoren aus aller Welt.
Die LEG vermarktet sämtliche Industrie– und Gewerbegebiete im Freistaat, berät ansiedelungswillige Unternehmen über die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Thüringen und informiert darüber, wie Investitionsvorhaben gefördert werden. Darüber hinaus präsentiert die LEG den Wirtschaftsstandort Thüringen auf nationalen und internationalen Veranstaltungen, im Internet, in Filmen und Drucksachen. Reinhold Stanitzek: Das Prinzip der One-Stop-Agency hat sich bewährt. Die 91 konkreten Anfragen und Kontakte und die 16 festen Investitionsentscheidungen bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres, beweisen die Richtigkeit des Prinzips der One-Stop-Agency für die Investorenakquisition. Zu den Investitionserfolgen trug im letzten Jahr auch die unbürokratische und pragmatische Arbeitsweise von Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz bei, betonte Stanitzek.
Für das neue 9,4 Hektar große Industriegebiet direkt an der A 71 bei Geraberg sieht Reinhold Stanitzek gute Chancen auf baldige Unternehmensansiedelungen: Das neue Industriegebiet in Geraberg ist ein Filetstück mit direkter Anbindung an die europäischen Autobahnen A4 und A9 in West-Ost- und Nord-Süd-Richtung. Und durch die neue Thüringer Autobahn A71/73 ist bald auch noch eine schnelle Anbindung nach Süd- und Südwestdeutschland gegeben.
Die Technologie-Region Ilmenau (TRI) liegt seit der EU-Erweiterung am 1. Mai zudem zwischen etablierten Märkten und der sich entwickelnden Wirtschaftslandschaft Osteuropas. Dabei sorgen die hoch entwickelte Infrastruktur und die neuen Autobahnen für kurze Verkehrswege und schaffen so einen außergewöhnlichen Marktzugang nicht nur innerhalb Thüringens – sondern europaweit.
Voraussetzung für einen weitern positiven Trend bei der Unternehmensansiedelung sei aber der Fortbestand der so genannten GA-Mittel aus Berlin für die Gemeinschaftsaufgabe Ost, betonte Reinhold Stanitzek bei der Vertragsunterzeichnung in Geraberg. Stanitzek sagte:Die GA-Mittel dürfen die nächsten fünf Jahre auf keinen Fall seitens der Bundesregierung in Berlin gekürzt werden, sonst könnten unsere weiteren Bemühungen um Unternehmensansiedelungen und eventuelle Akquisitionserfolge gefährdet werden.
Autor: nnzDas mögliche Investitionsvolumen dieser Anfragen beläuft sich auf 1,678 Milliarden Euro und umfasst 7827 Arbeitsplätze, erklärte Reinhold Stanitzek, Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen, anlässlich des Abschlusses eines Erschließungs- und Kaufvertrags zur Grundstücksübertragung für ein neues Industriegebiet direkt an derA 71 bei Geraberg. So konnten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2004 bereits 16 Investoren angesiedelt werden, die 186 Millionen Euro investieren und 747 neue Arbeitsplätze schaffen werden. Dies sei umso erfreulicher, da aufgrund der allgemeinen Geschäftsentwicklung die meisten Investitionsentscheidungen erst gegen Ende des Kalenderjahres fallen, betonte Reinhold Stanitzek.
Unter den 16 Investoren, die sich definitiv im Freistaat ansiedeln werden, sind der indische CD-Fabrikant Moser Baer India Ltd., der in seinem CD-Werk bei Erfurt 400 Arbeitsplätze schaffen und 101 Millionen Euro investieren wird, die Dachser GmbH&Co KG, die eine Lebensmittel-Logistik-Zentrale für 6,4 Millionen Euro mit 30 Arbeitsplätzen in Ichtershausen an der A 71 bauen wird, die Schering GmbH & Co KG, die in Weimar ein Werk für Hormonpräparate mit 75 Arbeitsplätzen für 30 Millionen Euro bauen wird oder auch das Profil-Stahl-Zentrum Thüringen (PCT) in Unterwellenborn mit 25 Arbeitsplätzen und 6,2 Millionen Euro Investitionen.
Vor allem habe sich die LEG als One-Stop-Agency in den letzten Jahren zum Erfolgsmodell entwickelt. Die LEG als so genannte One-Stop-Agency Thüringen ist ein Novum in der Bundesrepublik Deutschland, denn sie vereint Flächenmanagement und Investorenakquisition unter einem Dach. Reinhold Stanitzek: Mit dem Prinzip der One-Stop-Agency beschreitet Thüringen einen vorbildlichen neuen Weg mit dem Ziel, potenzielle Investoren von der Idee bis zur Ansiedelung fachgerecht zu begleiten. Die LEG ist dabei der eine kompetente Ansprechpartner für potentielle Investoren aus aller Welt.
Die LEG vermarktet sämtliche Industrie– und Gewerbegebiete im Freistaat, berät ansiedelungswillige Unternehmen über die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Thüringen und informiert darüber, wie Investitionsvorhaben gefördert werden. Darüber hinaus präsentiert die LEG den Wirtschaftsstandort Thüringen auf nationalen und internationalen Veranstaltungen, im Internet, in Filmen und Drucksachen. Reinhold Stanitzek: Das Prinzip der One-Stop-Agency hat sich bewährt. Die 91 konkreten Anfragen und Kontakte und die 16 festen Investitionsentscheidungen bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres, beweisen die Richtigkeit des Prinzips der One-Stop-Agency für die Investorenakquisition. Zu den Investitionserfolgen trug im letzten Jahr auch die unbürokratische und pragmatische Arbeitsweise von Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz bei, betonte Stanitzek.
Für das neue 9,4 Hektar große Industriegebiet direkt an der A 71 bei Geraberg sieht Reinhold Stanitzek gute Chancen auf baldige Unternehmensansiedelungen: Das neue Industriegebiet in Geraberg ist ein Filetstück mit direkter Anbindung an die europäischen Autobahnen A4 und A9 in West-Ost- und Nord-Süd-Richtung. Und durch die neue Thüringer Autobahn A71/73 ist bald auch noch eine schnelle Anbindung nach Süd- und Südwestdeutschland gegeben.
Die Technologie-Region Ilmenau (TRI) liegt seit der EU-Erweiterung am 1. Mai zudem zwischen etablierten Märkten und der sich entwickelnden Wirtschaftslandschaft Osteuropas. Dabei sorgen die hoch entwickelte Infrastruktur und die neuen Autobahnen für kurze Verkehrswege und schaffen so einen außergewöhnlichen Marktzugang nicht nur innerhalb Thüringens – sondern europaweit.
Voraussetzung für einen weitern positiven Trend bei der Unternehmensansiedelung sei aber der Fortbestand der so genannten GA-Mittel aus Berlin für die Gemeinschaftsaufgabe Ost, betonte Reinhold Stanitzek bei der Vertragsunterzeichnung in Geraberg. Stanitzek sagte:Die GA-Mittel dürfen die nächsten fünf Jahre auf keinen Fall seitens der Bundesregierung in Berlin gekürzt werden, sonst könnten unsere weiteren Bemühungen um Unternehmensansiedelungen und eventuelle Akquisitionserfolge gefährdet werden.

