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Mi, 16:48 Uhr
09.06.2004

Offensive gegen leere Läden

Nordhausen (nnz). Normalerweise gibt es eine Offensive gegen den Wohnungsleerstand, jetzt soll gegen den Leerstand im Einzelhandel vorgegangen werden. Wie? Das erläutert nnz mit einem Klick auf MEHR.


Zur Belebung der Thüringer Innenstädte setzt Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz auf eine stärkere Zusammenarbeit von Einzelhandel, Gastgewerbe und Städten. Das sagte er heute zur Eröffnung der Thüringenweiten Tagung "Standortmarketing in Thüringen" in Saalfeld. Weiterhin schlug Reinholz zur Belebung der Innenstädte eine Thüringer Offensive gegen Ladenleerstand vor. Diese müsse auf eine aktive Vermarktung und neue Nutzungskonzepte für leerstehende Ladenflächen zielen und in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hauseigentümern umgesetzt werden. Im Rahmen des Thüringer Standortmarketingprojekts seien hierfür schon vielversprechende Ansätze entwickelt worden: "Daran müssen wir anknüpfen."

Zentrale Fragen sind für Reinholz in diesem Zusammenhang auch: "Wie kommen die Leute in das Stadtzentrum - und was bekommen sie dort geboten?" Zu einer attraktiven Innenstadt gehöre beispielsweise ein vernünftiges Park- und Leitsystem, eine ansprechende Gestaltung der Schaufenster und des öffentlichen Raums, geeignete Marketinginstrumente wie Kunden- und Rabattkarten oder auch zuschauerträchtige Aktionen, Feste und Märkte. Um dies zu organisieren, seien lokale "Allianzen für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit" aus Händlern, Gastronomen, Hoteliers, Hauseigentümern und Kommunalvertretern notwendig. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt entsprechende Initiativen im Rahmen der Projekte "Thüringer Standortmarketing", "Produkt/Erzeuger findet Kunden" und der "Qualitätsoffensive im Tourismus".

Gerade für den Tourismus spiele der Handel eine wichtige Rolle, so Reinholz: "Von den rund zwei Milliarden Euro, die durch den Tourismus jährlich erwirtschaftet werden, kommt die Hälfte aus Handel und Dienstleistung." Dabei sei dieses Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Um dies zu erreichen, müssten Thüringer Städte und Produkte noch viel stärker mit der "Marke Thüringen" verbunden werden: "Erfurt, Weimar, Jena, Porzellan aus Kahla, Spielzeug aus Sonneberg und Rudolstadt oder Kräuterprodukte aus dem Schiefergebirge - da steckt Thüringen drin und deshalb muss auch Thüringen draufstehen."
Autor: nnz

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