Do, 12:41 Uhr
12.11.2015
CASEA zum heutigen Scoping-Termin
Wir sind gesprächsbereit
Die CASEA GmbH hat erneut auf ihre Absicht hingewiesen, den geplanten Gipsabbau am Winkelberg mit höchster Rücksichtnahme auf Natur und Menschen durchzuführen...
Das Vorhaben wird so geplant, dass insbesondere die optischen und akustischen Einwirkungen minimal sein werden, versicherte Dr. Alfred Schiffer, der Geschäftsführer des Unternehmens.
Darüber hinaus seien die Planungen so angelegt, dass jede abgebaute Sektion unmittelbar im Anschluss renaturiert werde. Am Ende wird dieses Gipsabbaufeld ein wertvolles Biotop sein, wie man das anderswo auch schon sehen kann, sagte Dr. Schiffer.
Die Sorgen der Menschen nehme er ernst. Viele davon aber seien unbegründet, weshalb er sich ein ruhiges Gespräch darüber wünsche. Dazu sei im Rahmen der Antragserstellung der nächsten Monate ausreichend Zeit. Die Ergebnissse des Scoping-Termins, bei dem Behörden und Verbände ihre Stellungnahmen abgaben, münden in eine Unterrichtung des Landesbergamts an die CASEA GmbH, welche Untersuchungen dem Antrag beizulegen sind. Dazu wird auch die so genannte Alternativenprüfung zählen.
Dr. Schiffer: Unser Ziel ist es, das Spezialgipswerk in Ellrich mit seinen Arbeitsplätzen und seiner Wirtschaftskraft zu erhalten und die Versorgung der Wirtschaft mit den benötigten Spezialgipsen weiter zu sichern. Wenn sich im Zuge der Alternativenprüfung und der weiteren Gespräche andere langfristig nutzbare Möglichkeiten als der Winkelberg für den Abbau hochreinen Naturgipses ergeben, die wir gegenwärtig nicht sehen, werden wir sie faktisch, rechtlich und politisch energisch ausloten, meinte Dr. Schiffer. Wir sind immer gesprächsbereit.
Andernfalls sei der Winkelberg ohne Alternative. Man habe das Bergwerkseigentum von 42 Hektar 1991 teuer vom Bund mit der Zustimmung des Landes Thüringen mit der Zusicherung erworben, dort Gips abbauen zu dürfen. 1997 habe man dem Land Thüringen auf dessen Bitte aus dieser Fläche 24 Hektar für die Ausweisung als Naturschutzgebiet zur Verfügung gestellt. In diesem Zuge wurden die restlichen mit dem Land gemeinsam abgegrenzten 18 Hektar als Gipsabbaugebiet vom Land erneut bestätigt und zugesichert.
Autor: redDas Vorhaben wird so geplant, dass insbesondere die optischen und akustischen Einwirkungen minimal sein werden, versicherte Dr. Alfred Schiffer, der Geschäftsführer des Unternehmens.
Darüber hinaus seien die Planungen so angelegt, dass jede abgebaute Sektion unmittelbar im Anschluss renaturiert werde. Am Ende wird dieses Gipsabbaufeld ein wertvolles Biotop sein, wie man das anderswo auch schon sehen kann, sagte Dr. Schiffer.
Die Sorgen der Menschen nehme er ernst. Viele davon aber seien unbegründet, weshalb er sich ein ruhiges Gespräch darüber wünsche. Dazu sei im Rahmen der Antragserstellung der nächsten Monate ausreichend Zeit. Die Ergebnissse des Scoping-Termins, bei dem Behörden und Verbände ihre Stellungnahmen abgaben, münden in eine Unterrichtung des Landesbergamts an die CASEA GmbH, welche Untersuchungen dem Antrag beizulegen sind. Dazu wird auch die so genannte Alternativenprüfung zählen.
Dr. Schiffer: Unser Ziel ist es, das Spezialgipswerk in Ellrich mit seinen Arbeitsplätzen und seiner Wirtschaftskraft zu erhalten und die Versorgung der Wirtschaft mit den benötigten Spezialgipsen weiter zu sichern. Wenn sich im Zuge der Alternativenprüfung und der weiteren Gespräche andere langfristig nutzbare Möglichkeiten als der Winkelberg für den Abbau hochreinen Naturgipses ergeben, die wir gegenwärtig nicht sehen, werden wir sie faktisch, rechtlich und politisch energisch ausloten, meinte Dr. Schiffer. Wir sind immer gesprächsbereit.
Andernfalls sei der Winkelberg ohne Alternative. Man habe das Bergwerkseigentum von 42 Hektar 1991 teuer vom Bund mit der Zustimmung des Landes Thüringen mit der Zusicherung erworben, dort Gips abbauen zu dürfen. 1997 habe man dem Land Thüringen auf dessen Bitte aus dieser Fläche 24 Hektar für die Ausweisung als Naturschutzgebiet zur Verfügung gestellt. In diesem Zuge wurden die restlichen mit dem Land gemeinsam abgegrenzten 18 Hektar als Gipsabbaugebiet vom Land erneut bestätigt und zugesichert.


