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Mo, 16:00 Uhr
09.11.2015
In fünf Sprachen

Infos zu Dora-Außenlagern sind online

Mit der Website www.aussenlager.dora.de stellt die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora eine Rechercheplattform zu den 39 Außenlagern des KZ Mittelbau zur Verfügung...

Informations- und Gedenkort (Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ) Informations- und Gedenkort (Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ) Informations- und Gedenkort Außenlager an der ehemaligen Bahnhofsrampe in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Russisch können Interessierte Informationen zu den einzelnen Außenlagerstandorten abrufen.

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Dazu gehören u.a. die Gründungs- und Räumungsdaten oder Formen der Zwangsarbeit. Weiterführend ermöglichen Biografien zu Häftlingen und Tätern sowie Angaben zu Nachkriegsprozessen und dem aktuellen Umgang vor Ort eine vertiefende Recherche. Soweit vorhanden, ergänzen historische Fotografien und Dokumente die Einträge.

Die Website ist ein Begleitprojekt zum Informations- und Gedenkort Außenlager, der im Rahmen des 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora eingeweiht wurde. Seit dem 11. April 2015 erinnern 39 Tafeln an der ehemaligen Bahnhofsrampe in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora an die Außenlager. Vor Ort können BesucherInnen über einen QR-Code auf die Onlineplattform zugreifen.

Der Informations- und Gedenkort Außenlager wurde durch den Beirat ehemaliger Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora initiiert.

Das Lager Dora war das Zentrum eines weit verzweigten Netzes von KZ-Außenlagern im Südharz, die im Oktober 1944 zum eigenständigen KZ Mittelbau zusammengefasst wurden. Im April 1945 bestand der KZ-Komplex Mittelbau aus 39 Außenlagern.

Dort hielt die SS 1945 über 40.000 Menschen gefangen. In den meisten Mittelbau-Lagern wurden die Häftlinge gezwungen, Stollen vorzutreiben; kaum eine der unterirdischen Anlagen wurde fertig gestellt. Sie waren u.a. für Flugzeugwerke des Junkers-Konzerns und für die Mineralölindustrie vorgesehen. In der Nähe der Baustellen richtete die SS Barackenlager ein. Die größten KZ-Außenlager entstanden nahe Nordhausen in den Gemeinden Ellrich, Harzungen und Rottleberode.

Die Umsetzung und Gestaltung der Onlineplattform realisierte die Stiftung gemeinsam mit der Firma werkraum.media aus Weimar.
Autor: red

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Kommentare
Leser1
09.11.2015, 20:01 Uhr
Das heute Flüchtlinge dort sind ist unpassend
Außer dem KZ-Außenlager in der Rothenburgstraße befanden sich in der Boelcke-Kaserne auch ein Straflager der Gestapo sowie ein Zwangsarbeiterlager des Junkers-Konzerns mit über 6000 Insassen. Das KZ-Außenlager diente ab Ende Januar 1945 als das zentrale Kranken- und Sterbelager des KZ Mittelbau. Mindestens ein Drittel der Lagerinsassen waren Juden. Zu den 3000 Toten müssen etwa 2250 Sterbende hinzugerechnet werden, die am 8. März 1945 in Waggons verladen und vermutlich in das KZ Bergen-Belsen gebracht wurden.
Da finde ich es sehr unpassend das Herr Jendricke in der Umgebung hunderte Flüchtlinge in Massenunterkünfte steckt nur weil es billiger ist.
Andreas Dittmar
09.11.2015, 21:32 Uhr
Traurig aber wahr
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5999912/schwerte-quartiert-fluechtlinge-auf-kz-gelaende-ein.html

muss man nicht weiter kommentieren. Ein Eriträer fand es jedenfalls in Ordnung : Hauptsache er ist hier in Deutschland.
Hobby Politiker
10.11.2015, 07:45 Uhr
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