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Mo, 12:06 Uhr
09.11.2015
Jürgen E. F. Köhne im nnz-Gespräch

Das war es dann erst einmal in Nordhausen

Vom 30. Oktober bis 1. November war die Nordhäuser Ballspielhalle wieder ein Messeort. Jürgen Köhne hatte das Konzept ein wenig verändert, doch am Ende nutzte das nichts...


Wir werden in Nordhausen keine Messe mehr veranstalten, sagte der Inhaber der gleichnamigen Ausstellungsfirma der nnz.

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Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht gelungen, genügend Aussteller aus der Region für eine Präsentation zu gewinnen. Die Unternehmen haben die Bücher derzeit randvoll und viele Messebesucher fühlen sich von der großen Konkurrenz in Erfurt eher angezogen. "Dieser Marktsituation müssen wir letztlich Rechnung tragen und werden uns von Nordhausen als Messestandort nach rund einem Vierteljahrhundert verabschieden", sagte Köhne heute im Gespräch mit der nnz.

Köhne wollte nicht vergessen, sich bei denen zu bedanken, die auch in diesem Jahr wieder mit einem Stadn in der Ballspielhalle vertreten waren. Seit Anfang der 1990er Jahre gehören die Köhne-Ausstellungen in den Veranstaltungskalender der Rolandstadt. Erst auf der Darre, dann auf dem August-Bebel-Platz, danach in einem Autohaus der Peter-Gruppe und schließlich in der Ballspielhalle.

Die Zeit ist einfach nicht mehr da für derartige Angebote, das Internet und vielleicht auch die Nähe zu Erfurt als wachsenden Messe-Standort machten Köhne das "Leben" nicht leichter. Von Nordhausen wird er sich verabschieden, "auf der anderen Seite des Harzes machen wir immer noch gute Geschäfte", sagt Jürgen Köhne zum Abschluss.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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