Mi, 14:59 Uhr
28.10.2015
Jugendsozialwerk stellt Senioren WG's vor
Selbstbestimmt leben und trotzdem nicht allein
Vier Namen sind auf dem Klingelschild an der Wohnungstür zu lesen – vier Menschen leben hier in einer Wohngemeinschaft. Was für Studierende und Azubis seit jeher eine attraktive Wohnform darstellt, gilt nun auch für Seniorinnen und Senioren als lebenswerte Alternative zum Alleinsein...
Die 4er-WG im Grimmelhof hat sich gesucht und gefunden, erzählen die Bewohner fröhlich.
Ihren Alltag planen und strukturieren sie selbst: einkaufen, kochen, sauber machen – die Aufgaben werden je nach dem, was jeder zu leisten vermag und gern erledigt, aufgeteilt. Jeder ist für jeden da! Im Grunde leben wir hier wie eine Familie.
Es gibt zwar manchmal Diskussionen, aber niemals Streit. Das ist wichtig, wenn man ein ruhiges und schönes Leben haben möchte erzählt Rainer Kreinacke. Er zog gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Gerlinde Bleckert von Herzberg nach Nordhausen. Als ich vom Grimmelhof hörte, wusste ich gleich: das ist das Richtige für uns! Rainer Kreinacke hat die Aufgabe des Kochens übernommen. Das kann ich von allen am besten. Und bis jetzt hat es immer allen geschmeckt. Morgen gibt’s Chinesisch, sagt er lachend.
Eine gemeinsame Kasse für den Einkauf, eine weitere für Anschaffungen, um die WG zu verschönern – die Wohngemeinschaft hat sich prima organisiert. Und auch für den Fall, dass es jemandem nicht so gut geht, ist die Gemeinschaft ein Gewinn: An einem Morgen wollte ich einfach nicht aufstehen. Das haben die anderen gemerkt, weil ich ja beim Frühstück fehlte. Da haben sie sich gleich liebevoll um mich gekümmert und am nächsten Tag ging es mir schon wieder besser. Auch für meine Familie ist es sehr beruhigend, dass ich in der WG lebe. Sie können sogar beruhigt in den Urlaub fahren, denn sie wissen: die Oma ist nicht allein, erzählt Elsbeth Kohl aus Nordhausen. Nach einem Krankenhausaufenthalt wollte ich einfach nicht mehr zurück nach Hause. Dort war ich nach dem Tod meines Mannes sehr allein. Hier ist alles genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Wenn ich meine Ruhe haben möchte, gehe ich in mein Zimmer, wenn ich Gesellschaft möchte, findet sich immer jemand zum Reden.
v.l.n.r.: Elsbeth Kohl, Lothar Voigt, Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert leben in einer Senioren-Wohngemeinschaft im Nordhäuser Grimmelhof (Foto: Sylvia Spehr)
v.l.n.r.: Elsbeth Kohl, Lothar Voigt, Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert leben in einer Senioren-Wohngemeinschaft im Nordhäuser Grimmelhof.
Die Senioren-Wohngemeinschaften im Grimmelhof bieten selbstbestimmtes Leben in Kombination mit zahlreichen Zusatzangeboten: Hauswirtschaftshilfen, Pflegedienste, Beratungsangebote oder der Besuch der Tagespflege – alle Leistungen können individuell von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen auch auf jugendsozialwerk.de/senioren.
Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert wohnen am 31.10.2015 genau ein Jahr im Grimmelhof: Wir haben den Schritt nie bereut, sind sich beide einig.
Autor: redDie 4er-WG im Grimmelhof hat sich gesucht und gefunden, erzählen die Bewohner fröhlich.
Ihren Alltag planen und strukturieren sie selbst: einkaufen, kochen, sauber machen – die Aufgaben werden je nach dem, was jeder zu leisten vermag und gern erledigt, aufgeteilt. Jeder ist für jeden da! Im Grunde leben wir hier wie eine Familie.
Es gibt zwar manchmal Diskussionen, aber niemals Streit. Das ist wichtig, wenn man ein ruhiges und schönes Leben haben möchte erzählt Rainer Kreinacke. Er zog gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Gerlinde Bleckert von Herzberg nach Nordhausen. Als ich vom Grimmelhof hörte, wusste ich gleich: das ist das Richtige für uns! Rainer Kreinacke hat die Aufgabe des Kochens übernommen. Das kann ich von allen am besten. Und bis jetzt hat es immer allen geschmeckt. Morgen gibt’s Chinesisch, sagt er lachend.
Eine gemeinsame Kasse für den Einkauf, eine weitere für Anschaffungen, um die WG zu verschönern – die Wohngemeinschaft hat sich prima organisiert. Und auch für den Fall, dass es jemandem nicht so gut geht, ist die Gemeinschaft ein Gewinn: An einem Morgen wollte ich einfach nicht aufstehen. Das haben die anderen gemerkt, weil ich ja beim Frühstück fehlte. Da haben sie sich gleich liebevoll um mich gekümmert und am nächsten Tag ging es mir schon wieder besser. Auch für meine Familie ist es sehr beruhigend, dass ich in der WG lebe. Sie können sogar beruhigt in den Urlaub fahren, denn sie wissen: die Oma ist nicht allein, erzählt Elsbeth Kohl aus Nordhausen. Nach einem Krankenhausaufenthalt wollte ich einfach nicht mehr zurück nach Hause. Dort war ich nach dem Tod meines Mannes sehr allein. Hier ist alles genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Wenn ich meine Ruhe haben möchte, gehe ich in mein Zimmer, wenn ich Gesellschaft möchte, findet sich immer jemand zum Reden.
v.l.n.r.: Elsbeth Kohl, Lothar Voigt, Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert leben in einer Senioren-Wohngemeinschaft im Nordhäuser Grimmelhof (Foto: Sylvia Spehr)
v.l.n.r.: Elsbeth Kohl, Lothar Voigt, Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert leben in einer Senioren-Wohngemeinschaft im Nordhäuser Grimmelhof.
Die Senioren-Wohngemeinschaften im Grimmelhof bieten selbstbestimmtes Leben in Kombination mit zahlreichen Zusatzangeboten: Hauswirtschaftshilfen, Pflegedienste, Beratungsangebote oder der Besuch der Tagespflege – alle Leistungen können individuell von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen auch auf jugendsozialwerk.de/senioren.
Rainer Kreinacke und Gerlinde Bleckert wohnen am 31.10.2015 genau ein Jahr im Grimmelhof: Wir haben den Schritt nie bereut, sind sich beide einig.

